Wie viele Kohlenhydrate verträgt Ihr Speiseplan?

Was nun? Ist das Weckerl ganz tabu? Wer darf zugreifen, wer sollte lieber zu Obst und Gemüse greifen?
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Die Antwort vorweg: Beides ist korrekt! Tatsächlich entscheidet unser tägliches Aktivitätsausmaß darüber, wie gut (oder eben wie schlecht) der Körper Kohlenhydrate verbrennen kann. Heißt also: Je weniger Sie sich bewegen, desto weniger „Zuckernachschub“ braucht Ihr Körper.

Das richtige Maß

Wer auf die tägliche Sportstunde verzichtet und sich kohlenhydratbetont ernährt, wird unweigerlich „Speck“ ansetzen. Warum? Wenn Kohlenhydrate, sprich Zucker nicht unmittelbar nach dem Essen für die Energiegewinnung benötigt werden, werden sie in den Zellen und der Leber in Fettpartikel umgewandelt. Das Dilemma lässt sich jedoch im wahrsten Sinne des Wortes „umgehen“. Es ist nämlich so, dass jede Bewegung Energie kostet, die der Körper über Glucose, also Zucker bezieht.

„Viel-Sitzer“ und Sportskanonen...

Was bedeutet dieses Wissen nun für die Praxis? Menschen, die berufsbedingt viel sitzen dürfen sich am „LowCarb“-Konzept orientieren. Frisches Gemüse, Pilze und Beeren sowie hochwertige Fette aus Avocado und kaltgepressten Ölen bilden hierbei die Basis. Ergänzt wird der Speisezettel durch hochwertiges Eiweiß wie magere Milchprodukte, Käse, Fleisch und Fisch.

Gut zu wissen: Kohlenhydrate müssen selbst bei „Viel-Sitzern“ nicht ganz vom Teller verbannt werden. Allerdings sollten Sie aus „guten Quellen“ wie zum Beispiel aus Vollkornprodukten und Kartoffeln stammen. Anders als Couchpotatoes können Sportskanonen bei den Kohlenhydraten etwas herzhafter zulangen. Sie dürfen sich bedenkenlos einen Teller Nudeln mehr gönnen.

Sollte eine moderne Ernährungspyramide weniger Kohlenhydrate enthalten? Dazu ein Interview auf gesund.at

Weitere interessante Tipps zu Gesundheitsthemen gibt es auf gesund.at, dem Partnerportal von meinbezirk.at

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