Weihnachtsbotschaft
Papst spendete Segen Urbi et orbi

Der Papst hat am Christtag zu Geschwisterlichkeit in Zeiten der Pandemie aufgerufen. Zum Schutz vor einer Verbreitung des Corona-Virus spendete der Papst den Segen Urbi et orbi diesmal in der Benediktionsaula im Apostolischen Palast und nicht wie üblich von der Loggia des Petersdoms.
  • Der Papst hat am Christtag zu Geschwisterlichkeit in Zeiten der Pandemie aufgerufen. Zum Schutz vor einer Verbreitung des Corona-Virus spendete der Papst den Segen Urbi et orbi diesmal in der Benediktionsaula im Apostolischen Palast und nicht wie üblich von der Loggia des Petersdoms.
  • Foto: Screenshot Vatican News
  • hochgeladen von Julia Schmidbaur

Der Papst hat am Christtag zu Geschwisterlichkeit in Zeiten der Pandemie aufgerufen. Zum Schutz vor einer Verbreitung des Corona-Virus spendete der Papst den Segen Urbi et orbi diesmal in der Benediktionsaula im Apostolischen Palast und nicht wie üblich von der Loggia des Petersdoms.

ÖSTERREICH. Der Papst gedachte dabei aller Menschen, die aufgrund der Corona-Pandemie, sowie in Kriegs- und Notstandsgebieten auf der ganzen Welt leiden. Das Oberhaupt der katholischen Kirche forderte dabei eindringlich zu Solidarität gegenüber den schwächsten Personen, den Kranken, den Arbeitslosen und den Menschen auf, die sich aufgrund der Folgen der Pandemie in großen Schwierigkeiten befinden. Zudem gedachte er auch der Frauen, die in diesen Tagen der Isolation Opfer häuslicher Gewalt geworden sind.

Impfstoff ein "Licht der Hoffnung"

Papst Franziskus hofft darauf, dass allen Menschen der Zugang zu Impfungen und Therapien ermöglicht werde, vor allem den Schwächsten und den Ärmsten. Den Impfstoff bezeichnete er als ein "Licht der Hoffnung", wenn er für jeden verfügbar sei. "Die Gesetze des Markts dürfen nicht über den Gesetzen der Gesundheit und der Menschlichkeit stehen", mahnte der Papst. Bei der Entwicklung der Impfstoffe müsse man zusammenarbeiten und nicht gegeneinander. "Angesichts einer Herausforderung, die keine Grenzen kennt, kann man keine Barrieren errichten. Wir sitzen alle im gleichen Boot. Jeder Mensch ist einer meiner Geschwister", betonte der Papst.

Zudem gedachte der Pontifex auch der aufgrund der Corona-Pandemie getrennten Familien, die die Weihnachtszeit nicht zusammen verbringen können. Auch den zahlreichen Kindern, die unter dem Krieg und den Konflikten im Nahen Osten und in anderen Ländern der Erde leiden, sowie dem "geschätzten syrischen Volk" drückte der Papst sein Mitgefühl aus. Zudem betonte der Papst, dass er für gegenseitiges Vertrauen zwischen Israelis und Palästinensern bete, damit es zu einem "gerechten und dauerhaften Frieden durch einen direkten Dialog" komme.

"Die Tränen jener zu lindern, die leiden"

Die Weihnachtsbotschaft und der Segen Urbi et orbi (Für die Stadt und den Erdkreis) sind einer der Höhepunkte der christlichen Weihnachtsfeiern. Der Papst erlässt den Gläubigen die Strafen für ihre Sünden, wenn sie zuvor gebeichtet oder Abbitte geleistet haben. Der Segen wird traditionell zu Ostern und Weihnachten gespendet und dann, wenn ein neuer Papst gewählt wurde.

Zum heurigen Weihnachtsfest konnten sich die Gläubigen nicht wie üblich auf dem Petersplatz versammeln. Millionen verfolgten die päpstliche Weihnachtsbotschaft im Fernsehen oder via Internet. Mit einem Festgottesdienst im Petersdom hatte Papst Franziskus am Donnerstagabend offiziell die Weihnachtsfeierlichkeiten im Vatikan eingeleitet. Bei der traditionellen Christmette zur Erinnerung an die Geburt Christi vor 2.000 Jahren rief der Papst zu Mitmenschlichkeit und zur Nächstenliebe auf. Der Pontifex rief die Gläubigen auf, nicht "das eigene Schicksal zu beklagen, sondern die Tränen jener zu lindern, die leiden".

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