Neues Training für Schnüffel-Hunde im Kampf gegen Tierschmuggel

Harald Schwammer mit einer geschmuggelten Ägyptischen Dornschwanzagame
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  • Harald Schwammer mit einer geschmuggelten Ägyptischen Dornschwanzagame
  • Foto: Daniel Zupanc
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Seltene Schildkröten, Souvenirs aus Elfenbein oder Schmuck aus dem Horn eines Nashorns: Tierschmuggel ist ein Milliardengeschäft und eine große Gefahr für viele bedrohte Tierarten. Um Schmugglern das Handwerk zu legen, setzt man verstärkt auf Artenschutzhunde, die in Koffern versteckte Tiere oder Tierteile erschnüffeln. Für die Ausbildung dieser „Helfer auf vier Pfoten“ wurde mit Hilfe des Tiergarten Schönbrunn eine neue Methode entwickelt. „Bis jetzt musste im Training mit echten Tieren oder echtem Elfenbein gearbeitet werden. Nun haben wir Materialien wie Elfenbein, Federn und Reptilien-Eier zur Verfügung gestellt, damit ihr Geruch in einem aufwändigen Verfahren auf kleine Röhrchen aufgebracht werden konnte, mit denen Hunde jetzt üben können“, so Harald Schwammer, stellvertretender Tiergartendirektor. 
Die Schnüffel-Ausbildung mit Hilfe der Röhrchen hat einen weiteren großen Vorteil: „Wenn die Hunde immer nur mit einem ganzen Stück Elfenbein üben, tun sie sich schwer, später eine geringere Dosis wie zum Beispiel eine Schachfigur aus Elfenbein in einem Koffer aufzuspüren. Gerade zu Beginn des Trainings sind die kleinen Geruchsträger also ein wichtiges Hilfsmittel. Später sollte dann mit Original-Material weiter geübt werden.“ Die Einsatzbereiche sehen Harald Schwammer sowie Alexander Gampl und Franz Taisser von TAIGA4 - Canine Conditioning sehr vielfältig: „Nicht nur Zollbehörden, Sicherheitsfirmen und die Exekutive können diese Geruchsträger im Training einsetzen, auch im Kampf gegen die Wilderei der Elefanten in Südafrika oder der Nashörner in Asien und Afrika kann es von großem Nutzen sein.“ 
Weitere Informationen unter: http://www.taiga4.com

Harald Schwammer mit einer geschmuggelten Ägyptischen Dornschwanzagame
Schäferhündin Franzi mit dem Multispuren-Konditionierungstool SOKKS-CITES
Autor:

Peter F. Hickersberger aus Lilienfeld

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