Zuerst Hitze, dann Blitze
Schwere Unwetter über Österreich

Regionaut Daniel Loretto sendete uns dieses Bild. "Heute Abend konnte ich in der Nähe von Graz einige Erdblitze fotografieren."
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  • Regionaut Daniel Loretto sendete uns dieses Bild. "Heute Abend konnte ich in der Nähe von Graz einige Erdblitze fotografieren."
  • Foto: Daniel Loretto
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In weiten Teilen Österreichs folgten am Dienstag auf den bisher heißesten Tag des Jahres schwere Unwetter. Vielerorts blitzte, stürmte und hagelte es. Allein in Oberösterreich sollen die Unwetter landwirtschaftliche Schäden in Millionenhöhe angerichtet haben. 

ÖSTERREICH. In den Abendstunden zogen über großen Teilen Österreichs die Unwetter auf. Dabei wurden nicht nur Dächer abgedeckt und Keller überflutet. Auch mehrere Straßen mussten gesperrt werden. Viele örtliche Feuerwehren standen im Großeinsatz.

"Weltuntergangsstimmung"

In Niederösterreich soll es den Bezirk St. Pölten besonders heftig erwischt haben. Die Feuerwehr berichtete von einer "Weltuntergangsstimmung". Dramatisch wurde es, als von einem Baum berichtet wurde, der auf ein mit mehreren Personen besetztes Auto gestürzt sei. Glück im Unglück. Der PKW stellte sich letztendlich als leer heraus, wurde aber tatsächlich von einem Baum getroffen und schwer beschädigt.  Laut Angaben der Feuerwehr sollen dort innerhalb kürzester Zeit 60-80 Liter Regen pro Quadratmeter niedergegangen sein. Das brachte das Kanalsystem an seine Grenzen. Erst gegen 03:15 konnte die Feuerwehr St. Pöltzen-St.Georgen wieder in ihr Feuerwehrhaus einrücken.

  • Foto: Freiwillige Feuerwehr St. Pölten - St.Georgen
  • hochgeladen von Ted Knops

Landwirtschaftliche Schäden in Millionenhöhe 

Starkwind und heftiger Regen ließen in Golling im Bezirk Hallein in Salzburg zahlreiche Bäume umstürzen. Auch im Zillertal in Tirol konnten die Bäume dem Wind wenig entgegensetzen. So stürzte dort ein Baum auf zwei Carport und einen Hundezwinger. Auch auf das Dach des Nachbarhauses ging ein Baum nieder. Laut ersten Erhebungen der Hagelversicherung dürften sich die durch die Unwetter entstandenen Schäden, allein in Oberösterreich, auf rund 2,5 Millionen Euro belaufen.

Heißester Tag des Jahres

Der Dienstag war der bisher heißeste Tag des Jahres. So wurden beispielsweise 37,2 Grad an der ZAMG-Wetterstation Wien Innere-Stadt gemessen. Knapp dahinter folgen die Wetterstationen Innsbruck Universität, Hohenau an der March (NÖ) und Wien Donaufeld mit jeweils 36,3 Grad. An rund 200 der insgesamt 280 Wetterstationen der ZAMG sollen am Dienstag heute mehr als 30 Grad gemessen worden sein, berichtete die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG).

Wetterwarnungen by ZAMG
ZAMG-Wetterwarnungen
Hitzerekord lag bei 37,2 Grad

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