Achter globaler Klimastreik
Tausende demonstrierten in ganz Österreich

Tausende gingen am Freitag in Wien bei den weltweiten Klimademos auf die Straße.
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  • Tausende gingen am Freitag in Wien bei den weltweiten Klimademos auf die Straße.
  • Foto: JOE KLAMAR / AFP / picturedesk.com
  • hochgeladen von Mag. Anna Trummer

In allen Bundeshauptstädten wurde am Freitag für verstärkte Klimaschutzmaßnahmen demonstriert. Tausende vor allem junge Menschen gingen in Wien, Graz, Klagenfurt oder St. Pölten beim achten globalen Klimastreik auf die Straße.

ÖSTERREICH. Die meisten Demonstranten konnte die Klimaschutzbewegung Fridays for Future am Freitag in Wien mobilisieren. Laut Organisation waren es 20.000 Menschen, laut Polizei rund 5.000, die gegen Mittag im Prater und über den Donaukanal Richtung Innenstadt marschierten.

Kogler und Gewessler unter Demonstranten

Der Demozug fand seinen Abschluss am Heldenplatz, wo bei einer Kundgebung verstärkte Klimamaßnahmen gefordert wurden. Neben zahlreichen jungen Teilnehmern waren es vor allem Organisationen, die sich der Klimademo angeschlossen hatten, wie etwa das Rote Kreuz oder die Arbeiterkammer. Unter den Demonstranten fanden sich auch grüne Spitzenpolitiker wie Vizekanzler Werner Kogler und auch Umweltministerin Leonore Gewessler. Mehr dazu hier

„Niederösterreich ist Nachzügler“

Auch in St. Pölten kam es zu einer Klimademo zu Mittag. Zahlreiche Aktivisten richteten vor Beginn der Demos einen offenen Brief an die Politik. Martin Jaksch-Fliegenschnee von „Parents for Future Baden“:

„Niederösterreich ist ein Land, das sich gerne als Vorreiter hinstellt, aber in Wahrheit ein Nachzügler ist.“

Gemeinsam fordert man, das Ziel Klimaneutralität bis 2030 zu beschließen. Mehr dazu hier.

Graz: „Sind für Zukunft verantwortlich“

In der steirischen Bundeshauptstadt Graz nahmen ebenso zahlreiche Teilnehmer an den weltweiten Klimademos teil. In etwa 1.500 Demonstranten starteten vom Griesplatz Richtung Norden entlang der Mur bis zur Keplerbrücke und weiter über das Glacis zur Oper. Weiters gab es auch eine Rad- und Skaterdemo. Unterstützung fanden die Demonstranten in Form von der grünen Klubobfrau Sigrid Maurer und der Spitzenkandidatin der Grünen Steiermark Judith Schwentner:

„Wir sind verantwortlich für die Zukunft unserer Kinder und unserer Jugend. So wie bisher darf es in Graz nicht weitergehen. Es ist höchste Zeit für starke Grüne und echten Klimaschutz.“

Sprechchöre in Klagenfurt

In Kärnten gingen die Demos schon um 11 Uhr los, in Klagenfurt waren rund 120 Aktivisten in der Innenstadt und gaben in Sprechchören ihre Forderungen kund. In Bregenz schlossen sich indes laut den Organisatoren rund 650 Menschen dem Demonstrationszug an.

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