SKA-RZ Aflenz
Zehn Mille für die Reha Aflenz

Baustellenbesichtigung: Rudolf Baier und Obmann Manfred Anderle (rechts)
3Bilder
  • Baustellenbesichtigung: Rudolf Baier und Obmann Manfred Anderle (rechts)
  • hochgeladen von Karla Jöstl-Schmerda

Bei einem Medientermin überzeugte sich der PVA-Obmann vom Baufortschritt im Reha-Zentrum.

Bereits seit 1970 besteht das Haus, welches zuerst als Diätheim geführt wurde. 1981 wurde es dann zu einem Rehabilitationszentrum ausgebaut. Nach einem Um- und Zubau 1996, wurde nun eine weitere Sanierung nötig. Diese ist nun im vollen Gang und schreitet auch zügig voran, wie der Projektleiter Rudolf Baier bei der Baustellenbesichtigung zeigte.

Zehn Mio. und 50 Wochen
In Bauwoche 15 geht es nach den Schwer- und Abrissarbeiten nun an den Wiederaufbau und die Sanierung. Erneuert wird zum Beispiel das Schwimmbad, weshalb die Patienten momentan auf Wassergymnastik verzichten müssen. Da auch der Trakt mit den Patientenzimmern saniert wird, stehen zurzeit 60 Betten weniger zur Verfügung. Zehn Millionen Euro und 50 Bauwochen wurden für das gesamte Projekt eingeplant, bis jetzt läuft alles genau nach Plan. „Vielleicht werden wir sogar früher fertig“ zeigt sich Verwaltungsleiterin Claudia Miller zuversichtlich.

Baustellenbetrieb
Das Rehabilitationszentrum Aflenz ist auf Patienten mit Stoffwechselerkrankungen und gastrointestinale Erkrankungen spezialisiert. So weit wie möglich läuft der Betrieb trotz der Bauarbeiten wie gewohnt weiter. Die Mitarbeiter sind sichtlich bemüht, ihren Patienten einen angenehmen und auch nachhaltigen Aufenthalt zu ermöglichen. Das spiegelt sich auch am Verhalten der Patienten wider, welche sich nicht an der Baustelle zu stören scheinen, wie Pflegedienstleiterin Gabriele Wallner zufrieden feststellt.

Aktive Therapie
Auch der Obmann der PVA Manfred Anderle zeigt sich zufrieden mit den Umbauarbeiten und dem Gesamtkonzept in Aflenz. Er ist zurzeit unterwegs, um alle 17 Zentren der PVA zu besuchen. Das Ziel der Einrichtungen ist für Anderle klar: „Weg von der passiven Therapie und hin zur aktiven“. In Aflenz wird dies bereits so praktiziert. „Wir sind die Anleiter, der Patient ist sein eigener Therapeut“ so die ärztliche Leiterin Susanne Holzgruber. Ein strukturiertes Schulungsprogramm ermöglicht es den Patienten sich selbst zu behandeln.
Einige Patienten haben schon eine besondere Beziehung zum Rehabilitationszentrum Aflenz aufgebaut. Zum Beispiel ist Sportmoderator Sigi Bergmann quasi ein Stammgast und kommt regelmäßig nach Aflenz. Er tut dann hier nicht nur etwas für seine Gesundheit, sondern hält sogar Lesungen. Übrigens gibt es bald Grund zu feiern: Im Jahr 2020 hat das Haus sein 50-Jahr-Jubiläum. Bis dahin sind die Bauarbeiten schon lange abgeschlossen und die 101 Betten wieder voll belegt. Davon ist die rein weibliche kollegiale Führungsspitze überzeugt.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen