Ford Fiesta ST 200 – Bandscheibenkiller mit Spaßfaktor

Außen mini, innen bärenstark: Ford holt aus dem 1,6 Liter Aggregat 200 PS und 290 Newtonmeter Drehmoment raus.
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ÖSTERREICH (tk). Eine Tonne Gewicht, 200 PS, 290 Newtonmeter Drehmoment und Sechs Gang-Handschalter: Mehr bräuchte man dazu eigentlich nicht sagen. Oder doch? Naja, man könnte noch erwähnen, dass Ford dank "Overboost" für knapp 20 Sekunden sogar 215 PS und 320 Newtonmeter aus dem 1,6 Liter Aggregat rausholt. Aber in Wirklichkeit ist der ST 200 auch ohne Overboost der stärkste Fiesta aller Zeiten, den sich Ford zum 40. Geburtstag der Baureihe gönnte.

Jedenfalls: Der Dreizylinder schmatzt, rotzt und gurgelt wie ein Großer und schießt den Ford in 6,7 Sekunden von Null auf 100 km/h. Na bumm! Für Pendler mit Bandscheibenproblemen ist dieses Auto mit tiefergelegter Karossiere der direkte Weg in den Langzeitkrankenstand. Aber: zum Mini-Sportler mit Makro-Power passt das Fahrwerk wie die Faust aufs Auge. Zudem lässt die sehr direkte Lenkung haargenaue Kurvenfahrten mit Topspeed zu.

Das Platzangebot vorne ist gut, die Schalensitze von Recaro umklammern den Fahrer und geben notwendigen Halt. Hinten können dafür nur Kinder sitzen. Der Kofferraum fasst passable 281 Liter. Preislich startet der ST 200 bei 28.500 Euro – dafür sind da schon zahlreiche Sondergoodies mit dabei: So gibt's Klimanlage mit Bordcomputer, 4,2 Zoll Multifunktionsdisplay, die bereits erwähnten Recaros und 17 Zoll Leichtmetallräder serienmäßig. Außerdem an Bord: Reifendruckontrollsystem und Sicherheitsbremsassistent. 140 Gramm CO2 pro Kilometer soll der ST 200 ausstoßen und 6,1 Liter auf 100 Kilometern verbrauchen. Wir kamen mit einer Mischung aus konservativer und sportlicher Fahrweise auf 8,1 Liter.

Ach ja: Interessierte Speed-Enthusiasten mit intakten Bandscheiben sollten jedenfalls schnell zuschlagen. Der stärkste Fiesta aller Zeiten ist auf 500 Stück limitiert.

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