Schichtwechsel bei Semesterferien
Massive Verkehrsbehinderungen erwartet

Am Wochenende könnte es zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen
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Am Freitag starten rund 340.000 Schüler im Burgenland, in Kärnten, Salzburg, Tirol und Vorarlberg in die Semesterferien. Für die knapp 450.000 Schüler in Niederösterreich und Wien hingegen, geht die unterrichtsfreie Zeit vorüber. Autofahrerklubs befürchten deshalb, dass es zu massiven Verkehrsbehinderungen kommen könnte.  

ÖSTERREICH. Des einen Freud ist des anderen Leid. Während sich die Semesterferien in Wien und Niederösterreich dem Ende zuneigen, heißt es für viele Schüler anderer Bundesländer: Start frei in die Semesterferien. Damit könnte die An- bzw. Abreise aus dem wohlverdienten Urlaub für viele Autofahrer zu einer Geduldsprobe werden. Besonders betroffen sind sind die Zufahrtsstraßen zu den Skigebieten und die Nord-Süd-Verbindungen in Westösterreich.

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Samstag ist Hauptreisetag

Der Schichtwechsel zum Semesterbeginn bedeutet, dass sich dieser Tage Urlauber aus sieben Bundesländer auf den Straßen tummeln. Hinzu kommen Urlauber aus einigen deutschen Bundesländern und Teilen Tschechiens. Der ÖAMTC und Ö3 prognostizieren massive Verkehrsbehinderungen. Besonders am Samstag ist mit Staus und langen Wartezeiten zu rechnen. 

An Grenzen und vor Tunnels drohen lange Wartezeiten
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Fahrverbote und Blockabfertigung

Als besonders staugefährdet gelten die Zubringerstraßen und Autobahnen rund um die Skigebiete. Vor vielen Tunneln kann es zu Blockabfertigungen kommen, die besonders viel Zeit kosten. Zudem gelten auf einigen Landstraßen in Tirol Fahrverbote. Die sollen verhindern, dass kleine Ortschaften von Verkehrslawinen überrollt werden. 

Auf manchen Strecken gelten Fahrverbote. Die erschweren das Umfahren von Staus
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Staus an den Grenzen

Auch an den Grenzen kann es zu erheblichen Zeitverlusten kommen. Hier bemerkt man deutlich, dass es auch in Deutschland und Tschechien Ferienzeit ist. Besonders am Grenzübergang Salzburg-Walserberg der Westautobahn (A1) und rund um Freilassing staut es sich. Ähnlich sieht es am Grenzübergang Kufstein aus. Auch auf der A12 in Tirol ist mit erheblichen Verzögerungen zu rechnen. 

Kärnten und die Deutsche Bahn werben unter dem Motto "traumhafte Aussicht statt aussichtslos im Stau" für die Anreise mit dem Zug
  • Kärnten und die Deutsche Bahn werben unter dem Motto "traumhafte Aussicht statt aussichtslos im Stau" für die Anreise mit dem Zug
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Stau vermeiden

Um die langen Staus und Wartezeiten vor Tunnels und Grenzen zu umgehen, empfiehlt es sich den Hauptreise Tag Samstag zu vermeiden. Am Sonntag ist es meist schon erheblich ruhiger. Auch eine Vermeidung der Verkehrs-Stoßzeiten, zwischen 7:00 und 17:00 Uhr, kann Zeit und Nerven sparen. Das Fahren mit der Bahn stellt ebenfalls eine echte Alternative dar. Allerdings sollte man hier frühzeitig buchen, denn schon jetzt werden die Sitzplätze knapp, so die ÖBB. 

Infobox:

Hier ist laut ÖAMTC mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen. 

  • West Autobahn (A1) im Großraum Salzburg
  • Tauern Autobahn (A10) vom Knoten Salzburg bis Knoten Pongau
  • Pinzgauer Straße (B311) zwischen Bischofshofen und Saalfelden
  • Fernpass Straße (B179) zwischen Füssen in Bayern und Nassereith
  • Inntal Autobahn (A12) vor der Ausfahrt Kufstein Süd
  • Eiberg Straße (B173) von Kufstein bis Söll
  • Loferer Straße (B178) abschnittsweise zwischen dem Steinpass und Wörgl
  • Brixental Straße (B170) zwischen Wörgl und Kitzbühel
  • Pass Thurn Straße (B161) zwischen Pass Thurn und St. Johann/Tirol
  • Arlberg Schnellstraße (S16) vor den Tunnelbereichen
  • Rheintal Autobahn (A14) vor der Abfahrt ins Montafon
Anreise nach Kärnten mit der Deutschen Bahn
Wiener verlieren bis zu 29 Minuten täglich
Wo es sich am Wochenende staut
Autor:

Ted Knops aus Wien

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