Bis Ende August
Ausnahmebestimmungen für Risikogruppen verlängert

Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) und Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) kündigten heute in einer Aussendung an, dass die  Ausnahmebestimmungen für Covid-19-Risikogruppen um einen weiteren Monat verlängert werden.
  • Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) und Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) kündigten heute in einer Aussendung an, dass die Ausnahmebestimmungen für Covid-19-Risikogruppen um einen weiteren Monat verlängert werden.
  • Foto: Andy Wenzel/BKA
  • hochgeladen von Ted Knops

Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) und Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) kündigten heute in einer Aussendung an, dass die  Ausnahmebestimmungen für Covid-19-Risikogruppen um einen weiteren Monat verlängert werden. 

ÖSTERREICH. Mit den Ausnahmebestimmungen und dem Risikoattest sollen diese Menschen am Arbeitsplatz geschützt werden. Wenn möglich sollen diese dann von zu Hause aus arbeiten. Sofern die Möglichkeit zum Homeoffice nicht gegeben ist, besteht ein Anspruch auf bezahlte Freistellung. Diese Regelung wurde nun bis Ende August verlängert.

Schutz für Risikogruppen

Besonders Personen mit chronischen Grunderkrankungen profitieren von dieser Regelung und dem daraus resultierenden Schutz. "Es geht um jene Menschen, die besonders akut gefährdet sind aufgrund ihrer spezifischen Krankheitssituation. Unser gemeinsames Ziel ist es, diese auch weiterhin bestmöglich zu schützen. Entweder durch spezielle Sicherheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz wie etwa in einem spezifischen Zimmer, einer spezifischen Arbeitssituation, die darauf wirklich Rücksicht nimmt, oder durch Homeoffice. Sollte beides nicht möglich sein, gilt die Arbeitsfreistellung vorerst bis Ende August. Dafür übernimmt der Bund die Refinanzierung", erklärt Anschober.

AK kritisiert monatliche Verlängerung

Auch Arbeitsministerin Aschbacher ist sich sicher, dass die Freistellung für Arbeitnehmer mit einem Risikoattest wichtig sei. Dadurch könne man die Menschen bestmöglich schützen und einer zusätzlichen Verbreitung des Virus entgegenwirken. Kritisiert wurde dies von Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl. Sie ist der Meinung, dass die monatliche Verlängerung bei den Betroffenen Monat für Monat erneut für Verunsicherung sorge. Daher forderte sie eine Verlängerung bis Jahresende, oder zumindest für die nächsten drei Monate. Das gäbe nicht nur den Arbeitnehmern sondern auch den Betrieben mehr Planungssicherheit. Auch der ÖGB teilt diese Meinung. 

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!


Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen