Corona-Ticker
Belgien warnt vor Reisen nach Wien, 780 Neuinfektionen österreichweit

Die Schweiz, Belgien und Deutschland haben die österreichische Bundeshauptstadt Wien zum Corona-Risikogebiet erklärt
  • Die Schweiz, Belgien und Deutschland haben die österreichische Bundeshauptstadt Wien zum Corona-Risikogebiet erklärt
  • Foto: Thomas Ledl/Wikimedia Commons
  • hochgeladen von Christine Bazalka

In unserem Corona-Ticker finden Sie nationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie.Allgemeine Fragen: Informations-Hotline 0800 555 621. Bei Verdacht auf Infektion: 1450. Aktuelle Zahlen des Gesundheitsministeriums.

Aktuelle Zahlen

  • 36.033 bestätigte Fälle; 7.051 aktive Fälle, on Mi. auf Do. gab es 780 Neuinfektionen (Stand 17.09.2020, 12:00 Uhr)
  • 28.044 Genesene, 758 Todesfälle; 1.395.111durchgeführte Tests (Stand 17.09.2020, 12:00 Uhr)

Elf positive Tests an steirischen Schulen

Seit Schulbeginn am Montag hat die Bildungsdirektion Steiermark elf positive Corona-Testergebnisse an steirischen Schulen vorliegen. 

Corona-Schnelltests vor Vorlesungen

Gesamtes Kabinett im Außenministerium negativ getestet

Nach einer Corona-Infektion  im Außenministerium sind alle Mitglieder des Kabinetts sowie alle Kontaktpersonen des betroffenen Mitarbeiters getestet worden. Aus dem Ministerium hieß es am Donnerstag, dass alle Testergebnisse negativ ausgefallen sein. Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP) war bereits am Mittwoch negativ auf Covid-19 getestet worden. Dennoch soll er im Laufe der  Woche erneut getestet werden.

Keine Test-Pflicht für Wiener auf deutscher Durchreise

Die Einstufung Wiens als Risikogebiet hat keine Auswirkungen auf Bundeshauptstädter, die über das Große oder Kleine Deutsche Eck nach Tirol oder Salzburg fahren wollen. Da diese nur auf Durchreise sein, würde dies unter den Titel "Grenzverkehr" fallen. Deshalb bestehe keine Pflicht zur Vorlage eines negativen Corona-Tests, berichtet die APA. Bei einem Aufenthalt in Deutschland ist aber die Vorlage eines negativen Tests erforderlich, sonst gilt Quarantäne.

366 Neuinfektionen in Wien

In Wien gab es von Mittwoch auf Donnerstag 366 Neuinfektionen. Mit Stand Donnerstag, 8.00 Uhr, sind in Wien 12.052 Coronavirus-Fälle bekannt gewesen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus blieb unverändert bei 230.

Weitere Umbesetzungen bei Wiener Staatsoper 

Am Montag war nach einer Vorstellung von "Die lustige Witwe" des Universitätslehrgangs Klassische Operette der MUK ein Corona-Cluster bekannt geworden. Das Cluster zählte zuletzt 46 Fälle. Nun muss die Wiener Staatsoper weitere Umbesetzungen vornehmen. Am Donnerstag (17.09.) und Montag (21.09.) wird Pultrückkehrer Bertrand de Billy  das Dirigat von "L'elisir d'amore" übernehmen.

Impfstoff: Patientensicherheit geht vor

Für die Pharmig (Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs) geht Patientensicherheit bei der Suche nach einem wirksamen Impfstoff vor Entwicklungsgeschwindigkeit. Das betonte Pharmig-Generalsekretär Alexander Herzog anlässlich des World Patient Safety Day am Donnerstag. "Ich verstehe durchaus, dass der globale Ruf nach einem Impfstoff gegen Corona oder einem Arzneimittel zur Behandlung von Covid-19 immer lauter wird, aber dieser Wunsch darf nicht zulasten der Sicherheit von Patientinnen und Patienten gehen", so Herzog in einer Aussendung. "Was Patienten zur Verfügung gestellt wird, muss sicher sein. Daran führt kein Weg vorbei und das ist auch gut so."

35 Neuinfektionen in Tirol

Am Donnerstagvormittag waren 681 in Tirol mit dem Corona-Virus infiziert. Das sind um 35 mehr als noch am Mittwochabend. 206 der Infektionen fallen auf die auf Orange geschaltete Landeshauptstadt Innsbruck. Im "gelben" Bezirk Innsbruck Land sind es 165.

Bundesregierung zu Corona-Virus

Die Bundesregierung informiert am Donnerstag über Aktuelles zum Corona-Virus.

Fiebermessen alleine stoppt Epidemie nicht

Um eine Ausbreitung der Corona-Epidemie zu verhindern reichen einmalige Screeningmaßnahmen, wie das Messen der Körpertemperatur oder Fragen nach Symptomen nicht aus. Beim Fiebermessen an Grenzübergängen würden beispielsweise 80 bis 100 Prozent aller infizierten Personen übersehen werden, so das Ergebnis einer Forschungsstudie der Donau-Uni Krems. "Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Verwendung von Gesundheitspersonal, um Körpertemperatur zu messen, kein sinnvoller Einsatz von Ressourcen ist, um SARS-CoV-2 Infektionen zu vermeiden. Es wäre sinnvoller dieses Personal für Contact Tracing oder die raschere Durchführung von PCR-Screening-Tests bei Personen, die mit SARS-CoV-2 Infizierten Kontakt hatten, einzusetzen", so der Kremser Ko-Autor des Überblicks, Gerald Gartlehner.

Anna Netrebko (48) mit Corona-Infektion im Spital

100 Neuinfektionen in Niederösterreich

In Niederösterreich ist die Zahl der bestätigten Corona-Virus-Infektionen Am Donnerstag um weitere 100 gestiegen.  Damit beträgt die Zahl der bestätigten Fälle nun 5.198. 4.209 Personen galten nach Angaben des Sanitätsstabs als genesen. Das sind um 33 mehr als am Vortag. 110 Todesopfer sind im Zusammenhang mit Covid-19 im Bundesland zu beklagen. Aktuell gelten 879 Menschen als erkrankt.

Mobile Teststation für Lehrer von Villacher HAK 

Die Stadt Villach hat eine mobile Teststation des Roten Kreuzes vor der HAK aufgestellt. Zuvor waren drei Lehrer der Schule positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Nun sollen alle Lehrer der HAK getestet werden, teilte der Landespressedienst Kärnten mit.

Schon drei Lehrer positiv auf Covid-19 getestet

"Hiobsbotschaft für den Wiener Tourismus"

Am Mittwochabend hieß es aus der Wirtschaftskammer Österreich, dass die am Mittwoch fixierte deutsche Reisewarnung für Wien die wirtschaftliche Lage der Stadthotellerie dramatisch verschärfen werde. Die strengeren Corona-Virus-Vorschriften und die Schweizer Reisewarnung haben eine Stornowelle ausgelöst. §Es hagelt Stornierungen, und Buchungen für den weiteren Herbst bleiben komplett aus", so die Obfrau des WKÖ-Fachverbandes Hotellerie, Susanne Kraus-Winkler. Die nun ausgesprochene Reisewarnung aus Berlin sei eine "Hiobsbotschaft für den Wiener Tourismus".

Tirol Regio Card: 10 % Corona-Ermäßigung

München strenger als Wien

München macht ernst und erlässt für das kommende Wochenende ein lokal begrenztes nächtliches Alkoholverbot. Das Verbot ist von 23.00 Uhr bis 6.00 Uhr in der Früh in Kraft und gilt für fünf öffentliche Party-Hotspots. In München lag die Sieben-Tage-Inzidenz (Infektionen in den vergangenen sieben Tagen je 100.000 Einwohner) über dem Signalwert von 35 (45,53), so die Begründung für die Maßnahme. In Wien lag sie bei über 100.

Auch Belgien erklärt Wien zum Risikogebiet

Die Schweiz und Deutschland haben die österreichische Bundeshauptstadt Wien zum Corona-Risikogebiet erklärt. Nun hat auch Belgien eine Reisewarnung ausgesprochen und Wien offiziell zum Risikogebiet erklärt. Somit werde Wien ab Freitag 16.00 Uhr zur "roten Zone". Das verkündete das belgische Außenministerium am Mittwoch in Brüssel.

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