Corona-Ticker
Berlin will Wien zum Risikogebiet erklären

Angesichts der stark steigenden Neuinfektionszahlen will Berlin Wien zum Risikogebiet erklären
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In unserem Corona-Ticker finden Sie nationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie.Allgemeine Fragen: Informations-Hotline 0800 555 621. Bei Verdacht auf Infektion: 1450. Aktuelle Zahlen des Gesundheitsministeriums.

Aktuelle Zahlen

  • 35.060 bestätigte Fälle; 6.660 aktive Fälle, on Di. auf Mi. gab es 768 Neuinfektionen (Stand 16.09.2020, 11:00 Uhr)
  • 27.655 Genesene, 758 Todesfälle; 1.379.839 durchgeführte Tests (Stand 16.09.2020, 11:00 Uhr)

Berlin erklärt Wien zum Risikogebiet

Die hohe Anzahl von Neuinfektionen in Wien hat die deutsche Bundesregierung alarmiert. Daher soll Wien am Mittwoch Nachmittag zum Risikogebiet erklärt werden, wie der "Standard" berichtet. "Seit dem 5. September liegen deutlich mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner vor, daher sehen wir uns zum Handeln gezwungen", hieß es zum "Standard".

Wien stockt Personal für Contact-Tracing auf

Sehr lange Wartezeiten bei der Hotline 1450 sowie bei den Testabnahmen, um Tage verspätete Testergebnisse oder Quarantäne-Bescheide führten zu massiver Kritik und Beschwerden rund um das Management der Wiener Behörden. Daher wird nun das Personal massiv aufgestockt, wie Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) nun bekanntgab. Die neuen Kräfte sollen vor allem im Bereich des Contact-Tracings wie auch bei der Gesundheitsbehörde zum Einsatz kommen. "Wenn man alles zusammen rechnet, sind das mehr als 1.000 Personen, die wir zusätzlich während der Coronazeit einstellen wollen, um die Herausforderungen zu bewältigen", so Ludwig am Mittwoch vor Journalisten. 

Faßmann: Keine Verschärfungen in Kindergärten 

Trotz der Umstellung der Corona-Ampel auf orange in sieben Bezirken ist es in den Kindergärten "derzeit nicht notwendig, weitere Maßnahmen zu treffen", meint Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP). Die Ampel-Kommission habe das so für den gesamten Bildungsbereich empfohlen. Schon am Dienstag hatte der Minister erklärt, dass an Schulen und Unis die Ampel auf gelb bleibe. "Kinder haben bei der Übertragung der Pandemie eine geringere Bedeutung, das gilt insbesondere für kleine Kinder", so Faßmann zur APA.

Immer mehr Erkrankte in Spitalsbehandlung

In Österreich gab es von Dienstag auf Mittwoch erneut mehr als 700 Neuinfektionen. Im 24-Stunden-Vergleich kamen 768 Covid-19-Fälle hinzu. Die Zahl der aktiv Infizierten stieg auf 6.600 Menschen. Im Vergleich zum Dienstag mussten rund zehn Prozent mehr Infizierte im Krankenhaus behandelt werden. Am Mittwoch lagen 321 Erkrankte im Spital, 54 davon auf Intensivstationen.

Tiroler Landesamtsdirektor positiv

Im Rahmen einer Routinetestung ist der Tiroler Landesamtsdirektor Herbert Forster positiv auf das Corona-Virus getestet worden.Das Land teilte mit, dass Forster keine Symptome aufweise. Für ihn gilt nun eine zehntägige Quarantäne. Außerdem wurde am Dienstag ein Cluster aus einem Innsbrucker Nachtlokal bekannt. Von diesem sind inzwischen 70 Personen betroffen. Das Lokal wurde bis auf Weiteres behördlich geschlossen. Der am Dienstag bekanntgewordene Cluster aus einem Innsbrucker Nachtlokal betrifft inzwischen 70 Fälle. Das Lokal wurde vorerst behördlich geschlossen.

Lehrerin in Kärnten positiv getestet

Eine Lehrerin der HAK Villach ist positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Das teilte der Landespressedienst Kärnten am Mittwoch in einer Aussendung mit. Die Lehrerin hatte keinen Kontakt mit Schülern, aber mit Kollegen im Rahmen einer Lehrerkonferenz. 

Coronafall an Villacher HAK

Corona-Virus: 319 Neuinfektionen in Wien

Stand Mittwoch, 16. September 2020, 8.00 Uhr, sind in Wien 11.686 positive Testungen bestätigt (Vortag 11.367). Das sind um 319 mehr als am Dienstag. Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt unverändert 230. 7.851 Personen sind genesen. Gestern wurden in Wien 5.671 Corona-Tests vorgenommen, das macht insgesamt 377.002 Testungen. Quelle: Infos zum Corona-Virus der Stadt Wien

789 neue Coronavirus-Fälle in den letzten 24 Stunden

Drei Neuinfektionen bei Wiener UNO-Organisationen

Am Mittwoch wurden drei Neuinfektionen bei den Wiener UNO-Organisationen am Vienna International Center (VIC) bekannt. Zwei entfallen auf das Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung, einer auf die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA). Das VIC teilte mit, dass die Kontaktpersonen der Betroffenen informiert wurden. Damit erhöht sich die Anzahl der positiv getesteten Mitarbeiter am VIC auf insgesamt 38.

Niederösterreich: 7.710 Kontaktpersonen in Quarantäne

Am Mittwoch befanden sich 7.710 SARS-CoV-2-Kontaktpersonen der Kategorie I in Quarantäne, so Anton Heinzl, Sprecher von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ). Mit 159 Corona-Neuinfektionen sei man zudem nahe  an der bisherigen Höchstzahl vom März. Damals gab es 167 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden.

Corona-Hilfen: ÖVP sieht SPÖ im Wahlkampfmodus

Nach der Kritik der SPÖ am Corona-Hilfspaket des Landes Oberösterreich wirft die ÖVP der Partei nun vor, bereits im Wahlkampfmodus zu sein. "Von Anfang an wurde klar dargelegt, dass die tatsächliche Höhe an frischem Geld für Notlagen 133 Mio. Euro beträgt", so Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer in einer Stellungnahme. "Das Oberösterreich-Paket ist das größte Paket, das in Oberösterreich je im Kampf um Arbeitsplätze und damit Existenzen geschnürt wurde", betonte er. 

NEOS beklagt Chaotisches Corona-Risikomanagement

Das Corona-Risikomanagement der Wiener Stadtregierung wird erneut kritisiert. In einer Aussendung der NEOS heißt es: "Das Corona-Risikomanagement der Wiener Stadtregierung ist chaotisch. Neue Hinweise zeigen, dass es im Krisenmanagement schwere Versäumnisse gibt." Daher will die NEOS Wien nun auch den Stadtrechnungshof einschalten. In letzter Zeit gab es gehäuft Beschwerden über die extrem langen Wartezeiten an der Corona-Service-Hotline 1450 bzw. auf Testergebnisse und Quarantäne-Bescheide. 

Wirtschaftsforscher kalkulieren mit zweiter Welle

Im Oktober und November könnte die Zahl der Corona-Todesfälle in Europa zunehmen, warnt die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Momentan sind die Zahlen noch recht stabil. Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) bleibt bei seiner Konjunktureinschätzung: Die heimische Wirtschaft dürfte heuer um 6,8 Prozent schrumpfen. In dierser Einschätzung ist bereits eine zweite Infektionswelle mit eingepreist, ein weiterer Lockdown jedoch nicht. 

Corona-Experte: "Wir steuern auf ein Problem zu"

Die steigenden Infektionszahlen überraschen den Mathematiker und Simulationsexperten, Niki Popper, von der TU Wien nicht: "Ein langsamer Anstieg war schon seit Juli zu sehen." Popper meint außerdem: "Entscheidend ist das Testen und Tracen und die Geschwindigkeit, wie lange das braucht. Die Zahlen deuten darauf hin, dass das nicht ausreichend funktioniert. Wenn wir hier nicht schneller werden, steuern wir auf ein Problem zu."

60 Infektionen in Paketverteilerzentrum

Der Corona-Virus-Cluster in einem Paketverteilerzentrum in Ansfelden (Bezirk Linz-Land) umfasst inzwischen 48 Mitarbeiter des Paketdienstleisters GLS und zwölf Folgefälle. Endkunden waren nicht gefährdet, betont der Betrieb. Bei den Infizierten habe es sich nämlich nur um Mitarbeiter des Umschlaglagers und nicht um Zusteller gehandelt, berichtet der ORF.

Corona-Cluster im Bezirk Zwettl weitet sich aus

Letzte Woche entstand im Bezirk Zwettl ein Corona-Cluster. In der Gemeinde Schwarzenau kam es nach einer Hochzeitsgesellschaft zu einer Reihe von Infektionen. Zunächst wurden nur fünf Besucher der Hochzeit positiv auf das Corona-Virus getestet. Am Montag, 14. September 2020, kamen sechs weitere Fälle hinzu, bestätigt das Büro von Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig (SPÖ).

Corona-Cluster im Bezirk Zwettl weitet sich aus

Corona-Ampel: Gespräche mit orangen Regionen

Nachdem am Dienstag die Ampel für einige Regionen auf orange geschaltet wurde, hat die Regierung für Mittwoch Gespräche zwischen deren Vertretern und der Regierung angekündigt. Dabei soll über mögliche Maßnahmen gesprochen werden und abgeklärt werden, wie gut die Gesundheitsbehörden mit den steigenden Infektionen klarkommen. Auch die Geschwindigkeit der Tests und die Gesundheitshotline 1450 werden Gesprächsthema sein.

Anschober zur Corona-Ampel: "Bisschen verwirrend"

 Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) hat eingestanden, dass es im Zusammenhang mit der Corona-Ampel zu Konfusionen gekommen ist. Nun will er wieder zu einer "einfacheren, klaren Kommunikation" kommen. "Das war teilweise ein bisschen verwirrend und teilweise in bissen zu viel", so Anschober am Dienstag in der "ZiB2".

"Wirtschaftlich noch keine zweite Welle"

Trotz steigender Infektionszahlen rechnet IHS-Chef Martin Kocher nicht mit dem weiteren Einbruch der Wirtschaft aufgrund der Corona-Krise."Im Moment sehen wir wirtschaftlich nichts von einer zweiten Welle", sagte der Wirtschaftsforscher der APA. Um den Arbeitsmarkt zu entlasten empfiehlt er, Schulabgänger länger in Ausbildung zu halten. Außerdem rät er der Regierung, trotz der Krise, den Pfad zu einer CO2-Steuer vorzulegen.

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