Corona-Ticker Österreich
Corona-Mutation: 70 Verdachtsfälle in Österreich

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) teilte am Mittwoch mit, dass derzeit 70 Verdachtsfälle auf die in Großbritannien entdeckte Corona-Mutation "B.1.1.7." in Österreich geprüft werden.
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  • Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) teilte am Mittwoch mit, dass derzeit 70 Verdachtsfälle auf die in Großbritannien entdeckte Corona-Mutation "B.1.1.7." in Österreich geprüft werden.
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In unserem Corona-Ticker findest du nationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie. Allgemeine Fragen: Informations-Hotline 0800 555 621. Bei Verdacht auf Infektion: 1450. Wir tickern hier heute bis 14.00 Uhr für dich.

Aktuelle Zahlen:
AGES Dashboard:* 382.763 Laborbestätigte Fälle; 28.069 aktive Fälle; Genesene Fälle 347.912; Testungen 3.919.571  (Österreich Zeitraum 27.02.2020 bis 12.01.2021 0.00 Uhr).
Die wichtigsten Corona-Nachrichten im Überblick:

  • Von Dienstag auf Mittwoch wurden 1.917 Neuinfektionen in Österreich verzeichnet. Im gleichen Zeitraum kamen 49 weitere Todesfälle hinzu. Bisher sind in Österreich 6.868 Menschen mit oder an dem Corona-Virus gestorben.
  • In Österreich benötigten am Mittwoch 354 Corona-Patienten intensivmedizinische Versorgung und lagen auf Intensivstationen.
  • Die Regierung will noch im Laufe dieser Woche über eine mögliche Verlängerung des bis 24. Jänners angedachten Lockdowns und über die für 18. Jänner geplante Schulöffnungentscheiden.
  • In der Tiroler Gemeinde Jochberg (Bezirk Kitzbühel) gibt es 17 konkrete Verdachtsfälle auf die bereits im September in Großbritannien aufgetretene Corona-Mutation vor. 
  • Ab Freitag gilt eine Registrierungspflicht für alle Einreisenden nach Österreich. Das betrifft auch österreichische Staatsbürger.


Ab 25. Jänner: Schichtbetrieb an Schulen

Die für den kommenden Montag (18. Jänner) geplante Öffnung der Schulen wird um eine Woche verschoben, teilte das Bildungsministerium am Mittwoch mit. Damit wird auch das Distance Learning um eine  weitere Woche verlängert. Bis dahin können Schüler nur für Prüfungen, Schularbeiten und zur Betreuung in die Schulen kommen. Ab 25. Jänner soll dann wieder Unterricht in den Schulen stattfinden. Dann allerdings nur im Schichtbetrieb und mit zusätzlichen Vorsichtsmaßnahmen.

Schulstart nun doch am 25. Jänner

Ski alpin: Wengen-Rennen in Kitzbühel wegen Mutation abgesagt

Die am Wochenende geplanten alpinen Ski-Weltcup-Rennen in Kitzbühel sind aufgrund der möglichen 17 Fälle der britischen Corona-Mutation im nahen Jochberg abgesagt worden.

Hahnenkammrennen in Schwebe: Slaloms bereits abgesagt!

Mutation: 70 Verdachtsfälle auf britische Corona-Variante in Österreich

Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) teilte am Mittwoch mit, dass derzeit 70 Verdachtsfälle auf die in Großbritannien entdeckte Corona-Mutation "B.1.1.7." in Österreich geprüft werden. Alleine diese Woche werden 1.800 Sequenzierungen vorbereitet, um Viren auf Mutationen zu überprüfen, sagte Anschober bei der Beantwortung einer "Dringlichen Anfrage" der SPÖ im Nationalrat. Aufgrund der höchstansteckenden Variante des Corona-Virus erwartet Anschober nun die "schwierigste Phase der Pandemie".

Verschärfte Einreisebedingungen in Deutschland

Das Nachbarland Deutschland hat die Einreisebedingungen für Menschen aus Ländern, in denen Corona-Mutationen auftreten verschärft. Am Mittwoch billigte das Kabinett einen entsprechenden Verordnungsentwurf des Gesundheitsministeriums, hieß es aus Regierungskreisen. Künftig besteht bei der Einreise eine Testpflicht. Diese gilt nicht nur für Länder mit besonders hohen Infektionszahlen, sondern auch für Staaten, in denen die Mutationen vermehrt auftreten.

Im Burgenland startete die zweite Runde der Massentests

 Im Burgenland starte am Mittwoch die zweite Runde der Corona-Massentests. Bis 17. Jänner wird an insgesamt 34 Stationen getestet. Bis zum Vormittag meldeten sich 38.111 Personen an. 

Bisher alle 191 Tests in Jochberg negativ

Nach dem Bekanntwerden von 17 Verdachtsfällen der britischen Corona-Mutation im Tiroler Jochberg wurden bis Mittwochvormittag 191 Corona-Tests in der Gemeinde durchgeführt. Alle fielen negativ aus, so der Leiter des Corona-Einsatzstabes des Landes, Elmar Rizzoli, zur APA. 

Patienten in London könnten in Hotels verlegt werden

Die britische Regierung erwägt eine Verlegung von Londoner Patienten in Hotels. Das soll den Druck auf die Londoner Krankenhäuser verringern, bestätigte Gesundheitsminister Matt Hancock in einem Interview mit dem Nachrichtensender Sky News am Mittwoch. "Auf dem NHS (Gesundheitsdienst) lastet ein enormer Druck, und wir überlegen alles Mögliche, um diesen Druck zu nehmen", so der Gesundheitsminister. Verlegungen sollen aber nur dort erfolgen, wo es auch medizinisch vertretbar sei, betonte Hancock.

Pressestatement nach dem Ministerrat

Blümel: "Die Situation ist eine sehr, sehr schwierige"

Durch die lange Dauer der Krise seien die Finanzen der Gemeinden weiter in Mitleidenschaft gezogen worden, sagt Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP). Daher sei nun ein weiteres Gemeindepaket im Umfang von 1,5 Milliarden Euro für das heurige Jahr geschnürt worden. Ein Teil des Pakets soll sich dezidiert an strukturschwache Gemeinden richten. Damit sollen Arbeitsplätze vor Ort abgesichert werden. "Die Situation ist eine sehr, sehr schwierige", sagt Blümel. Das liege auch an der Mutation des Corona-Virus.

Aktuelle Zahlen zum Corona-Virus

Bisher gab es in Österreich 385.750 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (13. Jänner 2021, 09:30 Uhr) sind österreichweit 6.868 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 359.692 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 2.179 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 354 der Erkrankten auf Intensivstationen.

Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf:

  • Burgenland: 59
  • Kärnten: 165
  • Niederösterreich: 383
  • Oberösterreich: 302
  • Salzburg: 188
  • Steiermark: 296
  • Tirol: 104
  • Vorarlberg: 59
  • Wien: 361

Experte erwartet Besserung in Israel binnen zwei Wochen

Der ehemalige Corona-Beauftragte Israels, Ronni Gamzu, erwartet trotz hoher Infektionszahlen eine deutliche Besserung der Lage innerhalb der nächsten zwei Wochen. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie sind in Israel an zwei aufeinander folgenden Tagen mehr als 9.000 Neuinfektionen registriert worden.

Gamzu zeigte sich dennoch optimistisch. "Ich hätte ohne die Impfungen einen noch viel höheren Anstieg der Infektionszahlen erwartet", sagte er am Mittwoch. "Ich sehe in diesen Tagen schon eine Veränderung, weniger Kranke unter den Geimpften - das bedeutet, dass die Impfung die Pandemie ausbremst." Die Kombination aus Lockdown und Impfungen werde bis Ende Jänner Früchte tragen.

Corona-Virus: Aktuelle Kennzahlen aus Wien

Stand Mittwoch, 13. Jänner 2021, sind in Wien seit Beginn der Pandemie 77.145 positive Testungen bestätigt.

Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt 1.237.
72.309 Personen sind genesen.

Am Dienstag wurden in Wien 18.888 Corona-Tests vorgenommen, das macht insgesamt 1.633.251 Testungen in Wien.

Schramböck: Bilder von Massen vor Liften sind "Einzelfälle"

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) verteidigt das Offenhalten der Skilifte und verweist auf Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). "Der Gesundheitsminister sagt ganz klar: Das ist Sport. Und ich sehe es auch so. Ich bin ja auch leidenschaftliche Skifahrerin. Eislaufen vor dem Wiener Rathaus geht ja auch". Zu den Bildern von Menschenmassen vor den Liften und Gondeln meinte die Ministerin: "Das sind aber Einzelfälle. Die entsprechenden Skilift-Betreiber wurden aufgefordert, entsprechende Maßnahmen zu setzen. Aber wie gesagt: Einzelfälle."

Auch Frankreichs Behörden warnen vor mutierter Virus-Variante

Auch die französischen Gesundheitsbehörden warnen vor der Gefahr der mutierten Form des Corona-Virus "B.1.1.7.". "Ich bin sehr besorgt", sagte der Leiter des wissenschaftlichen Rats, Jean-Francois Delfraissy, am Mittwoch dem Radio-Nachrichtensender "Franceinfo". Es sei bereits zu spät, die Verbreitung in Frankreich zu verhindern. Nun müsse man versuchen eine weitere Verbreitung durch eine Reihe von Maßnahmen zu verlangsamen, so Delfraissy.

Italien muss bei Impfschäden Schmerzensgeld zahlen

Der italienische Staat muss betroffenen Personen Schmerzensgeld zahlen, sollte ein Impfstoff Nebenwirkungen haben und Schäden verursachen, so der Präsident des italienischen Verfassungsgerichts Giancarlo Coraggio. Die Entschädigungspflicht seitens des Staates bestehe dabei nicht nur bei den Pflichtimpfungen, sondern auch bei Impfungen, die der Staat empfehle, wie beispielsweise im Fall der Corona-Impfstoffe.

Die italienischen Verfassung erlaube die Einführung von Pflichtimpfungen. Da dies aber die Freiheit der Bürger massiv beeinträchtige, müsse die Politik darüber entscheiden, ob die Corona-Impfung verpflichtend werden soll, so der Jurist im Interview mit dem TV-Kanal "La7" am Dienstag.

Wirst du dich impfen lassen?

Eintrittstests auch für Restaurants geplant

Ein negativer COVID-19-Test könnte schon bald eine "Eintrittskarte" für Veranstaltungen und Urlaubsaufenthalte werden. Auch für Restaurants wird man einen solchen brauchen müssen. Ausnahmen soll der Handel und der öffentliche Verkehr bilden. Eine Zustimmung der SPÖ ist an zwei Bedingungen geknüpft. Mehr.

Eintrittstests auch für Restaurants geplant

Erstmals mehr als 4.300 Tote an einem Tag in den USA

In den USA hat die Zahl der an einem Tag erfassten Toten in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion einen neuen Höchstwert erreicht. Die Behörden meldeten 4.327 Tote, wie aus Daten der Johns-Hopkins-Universität (JHU) in Baltimore am Mittwoch hervorging. 

Anschober: FFP2-Maskenpflicht auch in Österreich denkbar

Eine FFP2-Masknpflicht, wie in Bayern, sei laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) auch in Österreich "eine Denkvariante". Es stelle sich aber die Frage, wo die Pflicht verhängt werden solle und welche Kapazitäten es gebe, so der Gesundheitsminister im "Ö1 Morgenjournal". "Wir schließen uns da auch mit internationalen Gesundheitsbehörden sehr präzise kurz". Aufgrund der Virusmutation sei man momentan in einer Schlüsselsituation.

Entscheidung über Lockdown-Ende in nächsten Tagen

Die österreichische Regierung will noch in dieser Woche über eine mögliche Verlängerung des bis 24. Jänners aufrechten Lockdowns und über die für 18. Jänner geplante Schulöffnung entscheiden. Das bestätigte Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Dienstagabend im ORF-"Report". Das weitere Vorgehen sei von einer "sehr präzisen Analyse" der aktuellen Situation in Hinblick auf die nun auch in Österreich aufgetretenen britischen Virus-Mutation "B.1.1.7." abhängig.

Monster-Hilfsprogramm soll Italien wieder auf die Beine helfen

Zur Überwindung der Corona-Krise hat die Regierung in Italien hat ein gigantisches Konjunkturprogramm beschlossen. In der Nacht auf Mittwoch billigte das Kabinett in Rom das Monster-Hilfsprogramm in Höhe von 222,9 Milliarden Euro, wie Wirtschaftsminister Roberto Gualtieri im Onlinedienst Twitter mitteilte.

Regierung will auf Hotelbuchungen im Lockdown kontrollieren

Die Bundesregierung will das Beherbergungsverbot während des Corona-Lockdowns nun schärfer kontrollieren. Tourismusministerin Elisabeth Köstinger, Innenminister Karl Nehammer und Tirols Landeshauptmann Günther Platter (alle ÖVP) kündigten am Dientsg "verstärkte Kontrollen und harte Strafen bei Verstößen" an. Medien hatten zuvor über Winterurlaubsbuchungen in Tirol berichtet. 

Bis zu 30.000 Euro Strafe bei Zimmervermietung an Touristen

19.600 Neuinfektionen und 1.060 Tote in Deutschland

Im Nachbarland Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 19.600 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Zudem wurden 1.060 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus verzeichnet, wie das RKI am Mittwochmorgen bekanntgab. Der Höchststand von 1.188 neuen Todesfällen war am Freitag erreicht worden.

SPÖ kritisiert "Impf-Chaos"

Für die SPÖ geht es mit den Corona- Impfungen in Österreich zu langsam voran. SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner will daher Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) im Rahmen einer "Dringlichen Anfrage" noch am Mittwoch in einer Sondersitzung des Nationalrats dazu auffordern, das "Impf-Chaos und Schneckentempo" zu beenden. Debattiert wird die "Dringliche" ab 10.30 Uhr.

Die Infos des Vortags:

Verdacht auf britische Mutation in Jochberg

Corona-Ampel:

*Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat das Covid-19-Dashboard des Gesundheitsministeriums übernommen. Dadurch gibt es zahlreiche Änderungen. Die Zahlen werden nun nicht mehr stündlich, sondern einmal täglich um 00.00 Uhr aktualisiert. Aufgrund der Umstellung kann es zu größeren Zahlendifferenzen kommen. Dafür lassen sich aber Daten auf Bundeslandebene genauer darstellen.

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