Notfallplan
Corona-Virus: Kurz fordert Solidarität gegenüber Älteren

Laut Kurz könne uns das Virus noch "viele Wochen, vielleicht sogar Monate massiv beschäftigen".
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  • Laut Kurz könne uns das Virus noch "viele Wochen, vielleicht sogar Monate massiv beschäftigen".
  • Foto: Jakob Glaser
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Die österreichische Bundesregierung greift nun im Kampf gegen die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu drastischen Maßnahmen. Bundeskanzler Sebastian Kurz betonte am Dienstag in der "ZIB Spezial", dass das Maßnahmenpaket darauf ziele, die weitere Ausbreitung der Krankheit so gering wie möglich zu halten. In Österreich gab es am Dienstagabend 193 nachweislich infizierte Personen. 

ÖSTERREICH. Alle größeren Veranstaltungen, sowie Demos sind vorerst bis zum 3. April verboten. Bei Indoor-Veranstaltungen gilt eine 100 Personen-Grenze und auch bei bei Veranstaltungen im Freien wurde die Teilnehmerzahl auf maximal 500 Personen beschränkt. Hinzu kommen noch die Schließungen von Universitäten und auch Schulschließungen werden vorbereitet. Ein Einreiseverbot aus Italien ist schon in Kraft getreten. 

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Weitere Maßnahmen

Am Dienstagabend sprach Bundeskanzler Sebastian Kurz über das Maßnahmenpaket. Er betonte, dass die am am Vormittag vorgestellten Maßnahmen darauf zielen würden, die Ausbreitung der Krankheit so gering we möglich zu halten. Laut Kurz seien es die Entwicklungen in Italien gewesen, die die Regierung veranlasst hätte den Notfallplan jetzt einzuleiten. Weitere Maßnahmen sollen in den nächsten Tagen folgen.

Sozialleben reduzieren

Es gehe nicht darum, wieviele Fälle wir jetzt hätten, vielmehr gehe es um die "Wachstumsaussicht", so Kurz. Diese sei "dramatisch" so der Bundeskanzler. Daher seien die Maßnahmen, wie beispielsweise an der italienischen Grenze, zwar hart, aber auch "richtig". Kurz forderte die Bevölkerung erneut dazu auf, das Corona-Virus keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen. Man solle sein Sozialleben deutlich reduzieren. 

Die Maßnahmen an der italienischen Grenze seien zwar hart, aber auch "richtig", so Kurz.
  • Die Maßnahmen an der italienischen Grenze seien zwar hart, aber auch "richtig", so Kurz.
  • Foto: WKK/Just
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"Entschleunigen"

Laut Kurz könne uns das Virus noch "viele Wochen, vielleicht sogar Monate massiv beschäftigen". Auf die weiteren Maßnahmen und Schulschließungen angesprochen antwortete der Bundeskanzler, dass man genau auf die Zahlen aus Italien achte. Das Land sei Österreich bei der Entwicklung der Situation circa zwei Wochen voraus. Am Mittwoch stünde ein weiteres Treffen mit dem Bildungsminister bevor, dann wolle man über weitere Maßnahmen entscheiden. Ziel sei auch hier die Verbreitung des Virus zu "entschleunigen".  

Solidarität gegenüber Älteren

Laut dem ÖVP-Chef soll der öffentliche nicht eingeschränkt werden. Ein öffentliches Leben müsse dennoch aufrecht erhalten werden. Auch Menschen ohne Auto soll es möglich sein sich weiterhin frei fortbewegen zu können und dass "unsere Supermarktregale voll sind", so Kurz. Ferner forderte Kurz eine größere Solidarität gegenüber älteren Personen. "Es stimmt schon, die meisten Fälle, vor allem bei jungen Menschen, verlaufen harmlos mit leichten Symptomen. Doch was passiert, wenn plötzlich die Eltern oder die Großeltern angesteckt werden?", so Kurz. 

Wir, die Regionalmedien Austria, versuchen an dieser Stelle objektiv und unaufgeregt über den aktuellen Status Quo zum Corona-Virus in Österreich zu berichten. Informations-Hotline: 0800 555 621. Bei Verdacht wählen Sie die Hotline 1450.

Schulen werden auf Schließung vorbereitet

Laut Kurz könne uns das Virus noch "viele Wochen, vielleicht sogar Monate massiv beschäftigen".
Die Maßnahmen an der italienischen Grenze seien zwar hart, aber auch "richtig", so Kurz.
Autor:

Ted Knops aus Wien

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