Zusammenfassung vom Montag
Corona-Virus: Seit 15. März 115.600 Arbeitslose, Zahl der Infektionen steigt auf 3.924 bestätigte Fälle

Die Arbeitslosenzahlen in Österreich steigen weiter.
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  • Die Arbeitslosenzahlen in Österreich steigen weiter.
  • Foto: Barbara Ebner
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Bis Sonntag gab es 2.893 Corona-Anzeigen in Österreich, Drohnen helfen der Polizei bei der Überwachung von Menschenansammlungen. Mit Montag, den 23.März um 15.00 Uhr sind 3.924 Personen in Österreich positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Hier die Ereignisse vom Montag zum Nachlesen. 

ÖSTERREICH. Wir, die Regionalmedien Austria, versuchen an dieser Stelle objektiv und unaufgeregt über den aktuellen Status Quo zum Corona-Virus in Österreich zu berichten. Haben Sie allgemeine Fragen, rufen Sie die Informations-Hotline an unter 0800 555 621. Bei Verdacht auf eine Infektion wählen Sie die Hotline 1450.

  • Schulen könnten bis Semesterende geschlossen bleiben
  • Matura findet voraussichtlich Mitte Mai statt 
  • Ab 4. Mai starten 3.000 Soldaten der Miliz ihren Einsatz
  • Gesundheitsminister Anschober will Testkapazitäten "massiv erhöhen"
  • Seit Ausgangsbeschränkungen 115.600 Arbeitslose
  • Zwei AUA-Flugzeuge mit 130 Tonnen Schutzausrüstung eingetroffen

Luftqualität in Tirol verbessert sich
Die eingeführten Verkehrsbeschränkungen in Tirol dürften offenbar zu einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität führen: "Die Stickstoffdioxidwerte, die hauptsächlich vom Verkehr verursacht werden, liegen aktuell um ca. 50 bis 60 Prozent unterhalb des Niveaus des Vorjahres", teilte Verkehrsreferentin Ingrid Felipe (Grüne) am Montag mit. Man habe auf den Landesstraßen Tirols einen Verkehrsrückgang von 74 Prozent zu verzeichnen, so Felipe. Ein Zeichen, dass sich die Menschen an die Verordnungen halten.  

135 Erkrankte in Kärnten, bald mehr Testungen möglich
In Kärnten sollen bis Ende der Woche (Freitag) täglich rund 1.000 Corona-Testauswertungen möglich sein. Hier gehts es zum Artikel. 

Lehrer aus 31 Schulen in Vorarlberg in Quarantäne
Lehrer von 31 der 311 Schulen in Vorarlberg stehen unter Quarantäne. Insgesamt haben sich 11 Lehrpersonen dem Corona-Virus infiziert. Das erklärte Vorarlbergs Schullandesrätin Barbara Schöbi-Fink (ÖVP) am Montagabend in einer Video-Pressekonferenz. Bisher sei aber keine Schule im Land geschlossen. 

Vorarlberg such Gesundheitspersonal
"Wer in der Lage ist zu helfen, bitte melden", sagte der Vorarlberger Landeshauptmann Michael Wallner (ÖVP) am Montagabend in einer Video-Pressekonferenz. Man richte sich angesichts der steigenden Zahlen von Infizierten vorsorglich an Personen mit medizinischer und pflegerischer Ausbildung, im Bedarfsfall zu unterstützen. Wer über eine Ausbildung in diesen Bereichen verfüge, der melde sich bitte auf der Webseite http://www.vorarlberg.at/helfen . "Das ist vorsorglich, aber Sie helfen uns damit enorm", so Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP). 

Welche Maßnahmen ergreift das Land Kärnten?
„Wir tun alles, um die Kärntner vor dieser Seuche zu schützen“, sagt der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser im Interview mit WOCHE-Redakteur Peter Michael Kowal . Hier geht es zum Interview

Champions-League und Europa League Finale verschoben
Die UEFA, Europas Fußball-Dachverband, verschiebt die Finalspiele der Champions League der Männer und Frauen und das Endspiel der Europa League. Die ursprünglich für Ende Mai angesetzten Finali werden aufgrund der Coronavirus-Pandemie an einem späteren Zeitpunkt angesetzt, hieß es am Montag.

Tschechien schließt Grenze auch für Berufspendler
Jetzt schließt Tschechien seine Grenzen auch für Berufspendler, die täglich in die Nachbarstaaten zur Arbeit fahren. In Österreich sind Schätzungen zu folge mehr als 12.000 tschechische Grenzgänger beschäftigt. Sie könnten entweder daheimbleiben oder sich für mehrere Wochen eine Unterkunft im jeweiligen Land suchen, sagte der tschechische Innenminister Jan Hamacek am Montag. 

Voestalpine meldet Kurzarbeit in 50 Gesellschaften in Europa an
Auch am Linzer Stahl- und Technologiekonzern Voestalpine zieht die Corona-Krise nicht spurlos vorbei: Nachdem die Nachrage in wichtigen Kundensegmenten "innerhalb weniger Tage eingebrochen“ sei, meldet das Unternehmen in rund 50 europäischen Konzerngesellschaften Kurzarbeit an. Neben Österreich betreffen die Maßnahmen unter anderem Deutschland, Belgien und Frankreich. Von der „größten wirtschaftlichen Herausforderung des vergangenen Jahrzehnts“ sprach voestalpine-Chef Herbert Eibensteiner per Aussendung. 

Wiener Hotel Intercontinental zur Entlastung der Spitäler angeboten 
Der Investor Michael Tojner bietet sein Hotel Intercontinental am Wiener Heumarkt dem Krankenanstaltenverbund (KAV) zur Entlastung der Spitäler an. In einem der APA vorliegenden Brief schrieb er, man habe 530 Zimmer mit rund 1.000 Betten. Die Infrastruktur sei perfekt geeignet um beispielsweise Risikopersonen in Einzelunterbringung eine bestmögliche Quarantäne zu ermöglichen, so Tojner. Die Stadt Wien freue sich über das "große Angebot" und werde es prüfen, hieß es. 

Sechster Corona-Todesfall in der Steiermark 
Auch in der Steiermark vermeldet die Landessanitätsdirektion Steiermark am Montag einen sechsten Todesfall, der im Zusammenhang mit dem Corona-Virus steht. Ein Mann (Jahrgang 1942) aus dem Bezirk Leibnitz, der erhebliche Vorerkrankungen hatte, starb am Montag in stationärer Behandlung.

Zweiter Todesfall im Burgenland
Am Montagvormittag starb eine 73-jährige Frau aus dem Bezirk Neusiedl am See im Krankenhaus Oberpullendorf. Das teilte der Koordinationsstab Coronavirus des Landes mit. Die Frau war vergangenen Woche positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Mehr dazu hier. 

dm schickt einen Teil der Mitarbeiter in Kurzarbeit
Die dm-Friseur- und -Kosmetikstudios melden rund 2.200 Mitarbeiter ab dem 23. März zur Kurzarbeit an, soweit kein Einsatz im Handel möglich sei. 171 Friseur- und 113 Kosmetikstudios sowie die gesunde Pause Frischetheken von dm sind seit dem 15.3 in Österreich geschlossen.

EU setzt Schuldenregeln aus
Erstmals setzt die Europäische Union die europäischen Schulden- und Defizitregeln vorübergehend aus. Das haben die EU-Wirtschafts- und Finanzminister am Montag beschlossen. Laut den Maastricht-Kriterien darf das jährliche Haushaltsdefizit nicht über drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) sein. Staatsschulden dürfen demnach 60 Prozent des BIP nicht übersteigen. Das wird nun ausgesetzt, um den EU-Staaten vorübergehend freie Hand für Hilfspakete für Unternehmen und Arbeitnehmer zu geben.

16 infizierte Personen am AKH in Wien
Im Wiener Allgemeinen Krankenhaus (AKH) werden weitere Corona-Virus-Fälle bekannt: Mittlerweile sind sechs Ärzte, neun Pfleger und ein weiterer Mitarbeiter erkrankt. Derzeit befinden sich 60 Personen in Quarantäne, wie die KVA der Austria Presse Agentur berichtet. Wie die Ansteckung genau verlaufen ist, ist nicht eindeutig klar. Einige bestätigte Fälle waren zuvor ebenfalls in Tirol, wahrscheinlich sei aber auch eine Ansteckung über Patienten. Der Spitalsbetrieb sei aber nicht durch die Vorfälle eingeschränkt.

Arbeitslosenzahlen in Österreich steigen weiter
Seit Beginn der Ausgangsbeschränkungen gibt es von Montag bis Sonntag österreichweit insgesamt um 115.600 Arbeitslose mehr. 41.000 der zusätzlich dazugekommenen Arbeitslosen gibt es in der Gastronomie und Beherbergung, 14.000 entfallen auf den Bau. Für die seit vergangenen Mittwoch in Anspruch nehmbare Covid-19-Kurzarbeitsregelung gebe es laut AMS-Chef Johannes Kopf bereits "wahnsinnig viele Anträge". 

Kogler für Verschiebung der Olympischen Spiele
Sportminister und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) spricht sich aufgrund des Corona-Virus für eine Verschiebung der Olympischen Spiele aus: "Ich plädiere im Sinne der Gesundheit aller TeilnehmerInnen, BetreuerInnen und ZuschauerInnen für eine Verschiebung der Olympischen Sommerspiele 2020", teilte er in einer Erklärung mit. Die Olympischen Spiele 2020 sollen vom 24. Juli bis zum 9. August 2020 in Tokio stattfinden. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte am Sonntag erklärt, dass man innerhalb von vier Wochen eine Entscheidung über eine Verschiebung treffen werde.

Austrian Airlines Flieger mit Schutzausrüstung gelandet
Kurz vor 15 Uhr sind die beiden AUA-Maschinen am Flughafen Wien Schwechat gelandet. Sie holten eine 130 Tonnen schwere Fracht mit Schutzanzügen und Masken aus China. Die Fracht wird morgen Dienstag nach Tirol und Südtirol gebracht. Bundespräsident Alexander Van der Bellen dankte auf Twitter allen, "die diese gemeinsam Aktion ermöglicht haben. Danke besonders an #China für diese Unterstützung jetzt, wo wir diese Hilfe sehr nötig brauchen. Nur gemeinsam können wir diese Krise überwinden", schrieb der Bundespräsident. Der chinesische Botschafter in Österreich,  Li Xiaosi, antwortete ebenfalls auf Twitter: "China und Österreich unterstützen sich einander in dieser schwierigen Zeit". 

 
Landeshauptmann Stelzer: "haben von Beginn an viel und konsequent getestet"
Oberösterreich hat im Bundesvergleich mit Tirol die meisten Corona-Infizierten. Landeshauptmann Thomas Stelzer erzählt im Interview mit der BezirksRundschau über die aktuelle Lage. Hier geht es zum Artikel.

251 Beatmungsgeräte stehen im Bundesland Salzburg bereit
33 Beatmungsgeräte gibt es in Salzburg pro 100.000 Einwohner, das sei im Vergleich zu anderen Ländern "relativ gut". Hier alle Infos zur aktuellen Lage in Salzburg. 

25. Wiener Regenbogenparade abgesagt
Auch die Vienna Pride wird nun abgesagt. Hunderttausende Besucher wurden auf der Wiener Ringstrasse erwartet. "Unter den derzeitigen Umständen ist es die einzig richtige Entscheidung, die Vienna Pride im Juni 2020 abzusagen“, so Antidiskriminierungsstadtrat Jürgen Czernohorszky am Monat per Aussendung. 

Österreichweit 39 Polizisten positiv auf Covid-19 getestet
Innenministeriums-Sprecher Gerald Hesztera gab bekannt, dass bis Montag österreichweit 39 Polizeibeamte positiv auf das Corona-Virus getestet worden sind. Mehr als ein Drittel der Infizierten komme aus Niederösterreich. Der Großteil, habe sich aber privat angesteckt, so Hesztera. 

4.000 Österreicher aus dem Ausland zurückgeholt
Rund 4.000 Österreicher sind bisher mit Notflügen in ihre Heimat zurückgeholt worden. Am Montagabend startet beispielsweise noch ein Notflug aus Washington DC, der Dienstagfrüh in Schwechat landen soll. Das Außenministerium teilte mit, dass es am Dienstag Rückholflüge aus Mexiko, Kuba sowie der Dominikanischen Republik gebe. 

Corona-Virus-Fälle nach Bundesländern (Stand 15.00 Uhr): 
Nach Bundesländern: Burgenland (71), Kärnten (122), Niederösterreich (564), Oberösterreich (707), Salzburg (372), Steiermark (486), Tirol (803), Vorarlberg (323), Wien (476).

3.924 bestätigte Fälle
Laut dem Gesundheitsministerium waren am Montag mit Stand 15.00 Uhr 3.924 Menschen in Österreich mit dem Corona-Virus infiziert. Das sind um 366 Fälle oder rund 21 Prozent mehr als am Sonntag. Damit geht diese Zahl erstmals seit dem 17. März von einen Tag auf den Nächsten nicht zurück. Bisher wurden 23.429 Testungen durchgeführt. 9 Personen sind wieder genesen, 21 verstorben. 

Steirisches Unternehmen Pankl Racing Systems meldet Kurzarbeit an
Der Auto- und Flugzeugzulieferer Pankl mit Sitz in Kapfenberg und Bruck an der Mur hat seine rund 1.100 Mitarbeiter für drei Monate Kurzarbeit angemeldet. Der Grund sei laut einer Aussendung am Montag die Schließung der Werke von Kunden aufgrund des Corona-Virus. Man gehe aber aus nach Ostern teilweise wieder starten zu können, so Geschäftsführer Wolfgang Plasser. 

Stromverbrauch geht zurück
Die Maßnahmen rund um das Corona-Virus haben Auswirkungen auf den heimischen Stromverbrauch: Es gibt einen Rückgang beim Stromverbrauch, der besonders in Großstädten erkennbar ist. "Wien steht später auf. Normalerweise verzeichnen wir zwischen 5 Uhr Früh und 11 Uhr vormittags einen sehr steilen Anstieg des Strombedarfs, da fährt die Stadt hoch. Seit Mittwoch ist diese Kurve deutlich flacher", erklärt Wien Energie-Geschäftsführer Michael Strebl. Mehr dazu hier. 

Hofer ruft dazu auf, mit Bankomatkarte zu bezahlen 
Der Diskonter Hofer ruft jetzt ebenfalls dazu auf, aufgrund der Corona-Krise mit Bankomat- oder Kreditkarte statt mit Bargeld zu bezahlen. Das soll die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich halten. Hofer forderte außerdem eine Anhebung des NFC-Limits. Bei der kontaktlosen Bezahlung ohne PIN-Eingabe, soll das Limit von 25 auf beispielsweise 50 Euro erhöht werden. 

Burgenland: Landtag sagt Sitzung ab
Die für 2. April geplante Sitzung des burgenländischen Landtags wird abgesagt. Das geschehe, um "unnötige Risiken für Abgeordnete und Mitarbeiter zu vermeiden und einer Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken", teilte Landtagspräsidentin Verena Dunst am Montag in einer Aussendung mit. Sie habe sich nach Gesprächen mit allen im Landtag vertretenen Parteien zu diesem Schritt entschlossen. Der burgenländische Landtag bleibe aber "voll handlungsfähig", betonte Dunst. Mehr dazu hier. 

Drive-Ins sollen Schutzausrüstungen sparen
Derzeit gibt es in Oberösterreich 9 "Drive-In-Stationen", in die Verdachtsfälle, wenn sie einen Termin von den Gesundheitsbehörden erhalten haben, selbständig fahren können, um getestet zu werden. Durch das Autofenster wird dann mittels Abstrich der Test durchgeführt. Dabei könne man die Ausrüstung der Rettungskräfte auch länger verwenden und müsse sie nicht nach jedem Test wechseln, sagte Thomas Märzinger vom Oberösterreichischen Roten Kreuz. Das schone die Bestände. 

ORF schickt ZIB-Moderatoren in Isolationsbereiche
In allen sendungskritischen Bereichen werden abgeschlossene Isolationsbereiche geschaffen, in denen Schlüssel-Mitarbeiter/innen bestmöglich abgeschottet ihre Aufgaben erfüllen werden, hieß es am Montag in einer Aussendung des ORF. Die ausgewählten Mitarbeiter würden sich rund um die Uhr in diesen Isolationsbereichen aufhalten und dort auch übernachten und verpflegt werden. Ziel sei es, dadurch "den Sendebetrieb des ORF in Radio, Fernsehen und Online und damit die Versorgung der Bevölkerung mit umfassender Information in dieser schwierigen Situation abzusichern". Mehr dazu hier. 

Tirol-Debatte schadet Tourismus
Das Image von Österreichs wichtigstem Tourismusbundesland Tirol könnte durch die auch international geführte Debatte rund um Tirol als "Corona-Hotspot" längerfristig beschädigt worden sein. Das stellt Wifo-Experte Oliver Fritz in einer Analyse zur Auswirkung der Coronaviruskrise auf den heimischen Tourismus fest. Laut dem Experten werden nicht nur die Übernachtungen einbrechen, die Corona-Einschränkungen würden auch den Tagestourismus zum Erliegen bringen. 

Eingeschränkter Betrieb im Klinikum Tulln
Nachdem letzte Woche eine Ärztin vom Universitätsklinikum in Tulln positiv auf das Corona-Virus getestet wurde, wurden 70 Mitarbeiter außer Dienst gestellt. Seitdem wurden alle 70 in Quarantäne gestellten Mitarbeiter getestet, von ungefähr der Hälfte wurden die Ergebnisse ausgewertet und lauten auf negativ. Hier geht es zum Artikel. 

Anschober: Keine flächendeckenden Tests
Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) reagierte am Montag auf die Forderung von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner nach flächendeckenden Testungen. "Eine flächendeckende Testung wird von unserem Fachbeirat als nicht sinnvoll bewertet und ist auch aufgrund der Ressourcen nicht umsetzbar", sagte Anschober gegenüber der APA. Man erhöhe die Zahl der Testungen schrittweise "massiv", so Anschober, aber es bleibe bei klaren Schwerpunkten: Dies umfasse Verdachtsfälle laut Falldefinition, Entscheidungen des niedergelassenen Arztes und alle Gesundheitsberufe. 

Sportunion sorgt sich um Überleben der Sportvereine
Geschlossene Sportplätze, abgesagte Sportevents und ein stillgelegtes Vereinsleben bringen Österreichs Vereine in eine existenzbedrohende Lage. "Es handelt sich um einen irrsinnigen Einschnitt für den gesamten Sport mit seinen zahlreichen Ehrenamtlichen, die zum Teil persönlich haften", so Peter McDonald, Präsident der SPORTUNION Österreich per Aussendung. "Unsere Vereine sind in der Regel gemeinnützig organisiert und dürfen keine Rücklagen bilden." Es brauche daher eine rasche und unbürokratische Hilfeleistungen durch das Hilfspaket, das von der Bundesregierung zur Verfügung gestellt wurde, so McDonald. Da der Trend in Zeiten von Corona hin zum digitalen Sport gehe, habe man die Plattform www.sportunion.at/athome eingerichtet. Mehr dazu hier. 

Zahnärzten fehlt Schutzausrüstung
Österreichs Zahnärzte stellen auf Notbetrieb um: "Wir vermissen behördlicherseits die Ausrüstung mit Hygieneartikeln", sagte Pressereferent Claudius Ratschew auf Anfrage der Austria Presse Agentur. Laut der Österreichischen Zahnärztekammer (ÖZÄK) hätten Zahnärzte aufgrund der Coronavirus-Pandemie derzeit ganz geschlossen oder behandeln nur Notfälle. Denn es fehle an speziellen Schutzmasken, Einmalhandschuhen und Überwurfkitteln.

IKEA Österreich spendet 50.000 Schutzmasken
Die Masken seien während der Vorbereitung auf die Vogelgrippe vor über zehn Jahren besorgt worden. 20.000 Masken erhalten die Salzburger Landeskliniken SALK. 30.000 Stück gehen an die Wiener Ärztekammer für die niedergelassenen Ärzte. 

Verteidigungsministerin Tanner: Miliz im Mai einberufen 
Derzeit seien rund 3.200 Soldaten im In- und Ausland im Einsatz, erklärte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) am Montag bei einer Pressekonferenz. Im Innland helfen Soldaten zum Beispiel in Tirol beim Fiebermessen, in der Steiermark wird an der Grenze geholfen. Außerdem unterstütze man die Gesundheitshotlines und rund 500 Soldaten helfen in der Lebensmittelversorgung. Für den 4. Mai sei geplant, dass zusätzlich die Miliz einberufen werden soll. Die Soldaten, die jetzt im Einsatz seien, sollen so abgelöst werden. Am Montag sollen außerdem Schutzmaterialien von zwei AUA-Maschinen aus China in Empfang genommen werden. Mehr dazu hier. 

Corona-Virus: Schulen könnten bis Semesterende geschlossen bleiben, Matura findet aber statt
Die Arbeitslosenzahlen in Österreich steigen weiter.
Ab dem 4. Mai sollen erstmals in der Geschichte bis zu 3.000 Milizsoldaten ihren Einsatz beginnen. Sie sollen zunächst zwei Wochen ausgebildet und ihre Kenntnisse aufgefrischt werden.
Autor:

Julia Schmidbaur aus Wieden

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