Earth strike Day
Die größte Klimademo Österreichs

Am Freitag, 27. September, wird das Finale der Klimaschutzwoche mit der "Earth Strike"-Großdemo österreichweit begangen.
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  • Foto: zeitungsfoto.at
  • hochgeladen von Adrian Langer

Für den 27. September rief die Fridays-for-future Bewegung zum österreichweiten Streik für die Errettung des Klimas aus. Es könnte möglicherweise der größte Klimastreik Österreichs werden.

ÖSTERREICH. Im Rahmen der Aktionswoche "Week for Future"wird mit der Earth Strike"Demonstration noch einmal gezeigt, dass es bereits fünf vor zwölf ist und politische Handlungsträger gezwungen werden müssen, klimarettende Maßnahmen einzuleiten. In allen Bundeshauptstädten – mit Ausnahme von St. Pölten – und zahlreichen Gemeinden werden zehntausende Menschen auf die Straße gehen. In Wien werden die meisten Teilnehmer erwartet.  Mit massiven Verkehrsbehinderungen ist in der Folge zu rechnen.

Während beim ersten großen Klimastreik am 15. März mehr als 20.000 Teilnehmer auf die Straße gingen, waren es am 31. Mai mit Unterstützung von der berühmten Aktivistin Greta Thunberg allein in Wien 10.000 Personen, die ihre Botschaft hörten. Die Bewegung kann auf Unterstützung von über 65 Organisationen bauen, darunter fallen NGO wie Amnesty International und das Rote Kreuz. Die großen Glaubensgemeinschaften haben sich ebenfalls den Protesten angeschlossen.

Schüler dürfen Unterricht schwänzen

Warum die Demo am Freitag zu einem Mega-Event werden könnte, liegt an dem Erlass der Bildungsdirektion: Der besagt, dass diese Demo den Charakter einer schulbezogenen Veranstaltung trägt. Somit dürfen Schüler in Wien, Burgenland und Vorarlberg im Rahmen des Unterrichts daran teilnehmen. In anderen Bundesländer obliegt es der einzelnen Schulverwaltungen, ob sie Schülern gestattet vom Unterricht fern zu bleiben. Grundsätzlich gibt es aber in diesen Bundesländern kein Streikrecht für Schüler: Eltern können ihr Kind mit der Begründung Demo-Teilnahme nicht automatisch entschuldigen.



Autor:

Adrian Langer aus Josefstadt

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