Illegale Migration
Drohnen sollen Österreichs Grenzen sichern

Drohnen sollen Österreichs Grenzen künftig überwachen.
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Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) möchte an Österreichs Grenzen künftig verstärkt auf Drohnen setzen. Sie sollen teure Hubschrauberflüge ersetzen.

ÖSTERREICH. "Wir erwarten, damit deutlich mehr illegale Grenzübertritte aufdecken zu können", sagte Innenminister Karl Nehammer der Zeitung "Welt" vom Dienstag. Mithilfe mehrerer EU-Länder wie Deutschland wolle man im Rahmen der "Plattform gegen illegale Migration" auch noch stärker gegen illegale Migration auf dem Westbalkan vorgehen. Zudem werde auch die Europäische Kommission einbezogen. Die Plattform soll die Kräfte und Wissen in den Bereichen Grenzschutz, Rückführung, Kampf gegen Schlepperkriminalität und effiziente Asylverfahren bündeln“.

Anfang Juli wurde bei einem Ministertreffen der Grundstein für die die Initiative gelegt. Die 'Koordinierungsplattform' wird ihren Sitz in Wien haben, es ist aber keine neue EU-Agentur", sagte Nehammer weiter. Die Vorbereitungen für die neue Plattform seien nun weitgehend abgeschlossen. Deutschland könne sich etwa mit der Entsendung von Grenzpolizisten, Asylexperten und Dokumentenprüfern beteiligen.

Drohnen fliegen bei Nacht und Schnee

Sobald eine Drohne Schlepper oder illegal Einreisende identifiziert, sollten sie möglichst von mobilen Einsatztrupps auf dem Boden festgenommen werden. Nehammer nennt auch die Anforderungen: Die Drohnen werden bei Nacht und Schnee funktionieren und eine gute Bildqualität haben, um ein genaues Geodatenbild zu haben." Die Regierung teste derzeit Drohnen, "die aus 1000 Metern Höhe auch nachts beeindruckend scharfe Bilder liefern und fast geräuschlos sind".

Innenminister Karl Nehammer bei bilateraler Übung in Spielfeld (mit VIDEO)
Drohnen sollen Österreichs Grenzen künftig überwachen.
Die beiden Innenminister Karl Nehammer und Aleš Hojs (Slowenien) waren letzte Woche bei der bilateralen Übung vor Ort und erprobten neue Polizeidrohnen.

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