Europäischer Mediengipfel 2017 - Bildergalerie Tag 1

Susanne Glass im Gespräch mit der Menschenrechtsaktivistin Seyran Ates (re.).
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  • Susanne Glass im Gespräch mit der Menschenrechtsaktivistin Seyran Ates (re.).
  • hochgeladen von Markus Griesangerl

Lech am Arlberg ist aktuell wieder Zentrum europäischer Politik! Beim aktuell laufenden 11. Mediengipfel diskutieren Medienvertreter, Politiker, Unternehmer und Wirtschaftsexperten zum Thema Die neue Welt(un)ordnung – Auswege aus der Überforderung der Eliten.

Gleich nach den Eröffnungsworten durch Harald Sonderegger (Vorarlberger Landtagspräsident), Ludwig Muxel (Bgm. Lech), Hermann Fercher (Dir. Lech-Zürs-Tourismus) und Stefan Kröll (ProMedia Kommunikation) wagte Gerhard Zeiler einige kritische Anmerkungen in Richtung europäischer Politik, aber nahm auch die Medien in die Pflicht.

Sein Wunsch im Gespräch mit Hans-Peter Siebenhaar, dem Präsidenten des Verbandes der Auslandspresse in Wien, ganz konkret: "Was ich mir wünsche: Dass Politik unabhängig von Medien ist und vor allem, dass Medien unabhängig von Politik sind." 

Direkt danach versuchte sich Carlo Strenger, ein schweizerisch-israelischer Professor für Psychologie und Philosophie, praktizierender Existenzialpsychoanalytiker und Publizist der Frage nach der Identität Europas anzunähern. Strenger analysiert: "Eine der größten Errungenschaften europäischer Aufklärung ist das Toleranzprinzip."

Den Höhepunkt des Eröffnungsabends beim #emg17 bildete das Gespräch zweier starker Frauen. Susanne Glass (Promovierte Politikwissenschaftlerinund Leiterin des ARD Fernsehstudio in Tel Aviv) sprach mit der Rechtsanwältin, Frauenrechtsaktivistin, Menschenrechtsaktivistin Seyran Ates über ihren Kampf gegen religiöse und traditionsgebundene Gewalt. Ates, die bereits ein Attentat überlebte, ist aufgrund ihres integrationspolitischem Engagements immer wieder Ziel von Bedrohungen und gewalttätigen Angriffen. Und zwar von allen Seiten - sowohl von Islamisten, als auch von linken Verbänden.

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