Streit um Profilseite
Facebook lehnt Verschmelzung von FPÖ mit Strache-Seite ab

Facebook erteilt der FPÖ eine Abfuhr.
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  • Facebook erteilt der FPÖ eine Abfuhr.
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  • hochgeladen von Julia Schmidbaur

Der Plan der FPÖ, HC Straches Facebook Seite mit der Parteiseite zusammenzufügen, geht nicht auf. 

ÖSTERREICH. Obwohl Heinz Christian Strache am 1. Oktober seinen Rückzug aus der Politik bekannt gegeben und seine Parteimitgliedschaft ruhend gestellt hat, bleibt er weiterhin in den Schlagzeilen. Zum einem, weil sich Ehefrau Philippa bis zum 23. Oktober mit ihrer Entscheidung, in den Nationalrat einzuziehen, Zeit lassen will. Zum anderen ist offen geblieben, wie es mit Straches offiziellen Facebook-Profil weiter gehen soll. Der ehemalige FPÖ-Chef beansprucht die nach ihm benannte Facebook-Seite „HC Strache“ für sich. Rund 790.000 Menschen folgen ihm dort.

Nein von Facebook

Die FPÖ will die einflussreiche Seite aber nicht an Strache abtreten. Die Partei wird im Impressum geführt und hat über die Jahre viel Geld in die Seite gesteckt. Sie will Straches Profil-Seite mit der FPÖ-Parteiseite (rund 130.000 Abonnenten) auf Facebook zusammenlegen.

Am Mittwoch gab Facebook bekannt, dass das nicht möglich sei: "Das Zusammenführen dieser Seiten verstößt gegen unsere Richtlinien. Wir erlauben eine Zusammenführung, wenn beide Seiten einen ähnlichen Namen und dasselbe Thema darstellen. Dies ist hier nicht der Fall." 

Auf die Frage ob die Name der Seite geändert werden darf, verweist Facebook ebenfalls auf die Richtlinien: "Namensänderungen und -zusammenführungen dürfen nicht zu einer irreführenden oder unbeabsichtigten Verbindung führen. Weiterhin dürfen sie nicht den Gegenstand der Seite wesentlich verändern."

Straches Anwalt hat die Partei jedenfalls dazu aufgefordert,  bis Freitag die Zugangsdaten des Facebook-Accounts herauszugeben.

Facebook erteilt der FPÖ eine Abfuhr.

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