Spesen-Affäre
FPÖ zahlte für Strache Whirlpool und Nachhilfe

Ex-FPÖ-Chef HC Strache bei einer Rede in Oberösterreich
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Ex-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache soll sich nicht nur private Einkäufe, sondern auch Reparaturen an seinem Whirlpool und Nachhilfestunden für seine Kinder von der Partei finanziert haben lassen. Das berichtet das Ö1-"Morgenjournal". Strache bestreitet alle Vorwürfe via Facebook. 

ÖSTERREICH: Erst gestern wurde die Entscheidung, ob Strache aus der FPÖ ausgeschlossen wird oder nicht, vertagt. Das Landesparteigericht möchte weitere Zeugen befragen und benötigt daher mehr Zeit. Eventuell soll Strache selbst vor dem Gremium aussagen. Er selbst wäre "selbstverständlich" dazu bereit. 

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Inzwischen hat Strache zu den schweren Anschuldigungen Stellung bezogen. Auf seiner Facebook-Seite bestreitet er die Vorwürfe und gibt an alle Kosten "nachweislich" selbst bezahlt zu haben.

"Fest steht aber schon jetzt, dass die medial kolportierten Kosten für Pool, Schulgeld, Nachhilfestunden und sonstige Privatausgaben nachweislich von mir bezahlt wurden. Auch das wird das Ermittlungsverfahren bestätigen."
- Heinz-Christian Strache

Auf Kosten der Partei verrechnet

Doch nun kommen immer weitere Details rund um die Ermittlungen gegen den in Ungnade gefallenen Politiker ans Licht. In einem vertraulichen Dokument, das der Redaktion vorliegt, finden sich die Vernehmungsprotokolle einer ehemaligen Assistentin und seines Ex-Leibwächters. Beide belasten Strache schwer. Der Personenschützer gibt an Einkäufe für über 300 Euro getätigt zu haben. Diese wurden dann als "Arbeitsessen" auf Kosten der Partei verrechnet. Mitarbeiter sollen außerdem weitere Rechnungen dieser Art in einem Haubenlokal (Name der Redaktion bekannt) besorgt haben. 

EX-FPÖ-Chef Strache
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Ermittlungen wegen Untreue

Weitere Quellen berichten zudem über seitenweise kopierte Strafzettel. Auch von Rechnungen der Nobel-Modemarke "Gucci" ist die Rede. Gegen Heinz-Christian Strache wird nun wegen Veruntreuung ermittelt. Es sind nicht die ersten Vorwürfe dieser Art.

Derzeit gibt es von Strache noch kein Statement. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Ex-FPÖ-Chef HC Strache bei einer Rede in Oberösterreich
EX-FPÖ-Chef Strache
Autor:

Ted Knops aus Wien

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