GECKO-Chefin
Kürzere PCR-Test-Gültigkeit als Zukunftsoption

 Katharina Reich, Chief Medical Officer im Gesundheitsministerium, am Freitag, 19. März 2021, anlässlich einer Pressekonferenz nach der konstituierenden Sitzung des neuen Obersten Sanitätsrats in Wien. -
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  • Katharina Reich, Chief Medical Officer im Gesundheitsministerium, am Freitag, 19. März 2021, anlässlich einer Pressekonferenz nach der konstituierenden Sitzung des neuen Obersten Sanitätsrats in Wien. -
  • Foto: HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
  • hochgeladen von Ted Knops

Am Sonntagabend forderte Andreas Bergthaler vom Forschungszentrum für Molekulare Medizin (CeMM) der Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in der "ZiB2" eine Verkürzung der Gültigkeitsdauer der PCR-Tests. Dies sei nötig, um der beschleunigten Ausbreitung der Omikron-Variante des Corona-Virus besser Herr werden zu können.

ÖSTERREICH. Eine kürzere Gültigkeit der PCR-Test sei momentan nicht durchführbar, erklärte Österreichs oberste Gesundheitsbeamtin Katharina Reich in der Diskussionssendung "Im Zentrum". Es bestehe ein Unterschied zwischen dem, was gut wäre und dem, was faktisch machbar sei, so Reich.

Kürzere PCR-Test-Gültigkeit derzeit nicht machbar

Eine Verkürzung der PCR-Test-Gültigkeit sei aktuell keine Option. Selbst in Wien brauche es einen Tag, bis man das PCR-Testergebnis in der Hand habe. Im Falle einer Verkürzung der derzeitigen Gültigkeitsdauer von 48 Stunden könnte das Ergebnis somit schon wieder ungültig sein. Daher, so Reich: "Sobald wir das verkürzen können, rein praktisch, werden wir das tun." Derzeit sei dies aber nicht machbar.

Reich in freiwilliger Selbstisolation

Weil die Generaldirektorin für die Öffentliche Gesundheit  Kontakt mit dem infizierten Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) hatte, befinde sie sich angeblich in freiwilliger Selbstisolation. Trotzdem war Reich "Im Zentrum" aus dem Ministerium zugeschaltet und meinte: "Omikron wird als Welle auf uns zukommen. Wir wissen, wie wir uns schützen können. Es liegt ein striktes Maßnahmenbündel am Tisch, das wir alle einhalten müssen."

Lockdown nicht ausgeschlossen

Alternativ könne man zusperren, wenn das Gesundheitssystem an seine Grenzen stoße. "Eins nach dem anderen – alles zuzusperren. Das können wir dann machen, wenn die Gesundheitsressourcen an ihre Grenzen gelangen. Ich schließe nicht aus, dass wir es wieder tun müssen."

Belegung der Normalstationen entscheidend für Lockdown
10.291 Neuinfektionen und vier Tote
 Katharina Reich, Chief Medical Officer im Gesundheitsministerium, am Freitag, 19. März 2021, anlässlich einer Pressekonferenz nach der konstituierenden Sitzung des neuen Obersten Sanitätsrats in Wien. -
Weil die Generaldirektorin für die Öffentliche Gesundheit  Kontakt mit dem infizierten Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) hatte, befinde sie sich angeblich in freiwilliger Selbstisolation.

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