Corona-Ticker Österreich
Kurz appelliert: "Einkaufsbedürfnis verteilen"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) appellierte angesichts des befürchteten Massenandrangs in den Einkaufszentren an die Bevölkerung das "Einkaufsbedürfnis zu verteilen". "Es sind noch viele Tage bis Weihnachten"
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  • Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) appellierte angesichts des befürchteten Massenandrangs in den Einkaufszentren an die Bevölkerung das "Einkaufsbedürfnis zu verteilen". "Es sind noch viele Tage bis Weihnachten"
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In unserem Corona-Ticker findest du nationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie. Allgemeine Fragen: Informations-Hotline 0800 555 621. Bei Verdacht auf Infektion: 1450. Wir tickern hier täglich bis 14.00 Uhr für dich.

Aktuelle Zahlen:
AGES Dashboard:*300.976 Laborbestätigte Fälle; 104.245 aktive Fälle; Genesene Fälle 192.999; Verstorbene Fälle 3.732; Testungen 3.229.393 (Österreich Zeitraum 27.02.2020 bis 06.12.2020 00:00:00).

Die wichtigsten Corona-Nachrichten im Überblick:

  • Von Sonntag auf Montag wurden 2.263 Neuinfektionen in Österreich verzeichnet. Im gleichen Zeitraum kamen 57 weitere Todesfälle hinzu. In Österreich sind somit 3.897 Menschen mit oder an dem Corona-Virus verstorben.
  • In Österreich benötigten am Montag 616 Corona-Patienten intensivmedizinische Versorgung und lagen auf Intensivstationen.
  • Montag um Mitternacht endete der harte Lockdown. Ab sofort dürfen der Handel, Einkaufszentren, Friseure und andere Dienstleister wieder öffnen. Für sie gelten strenge Auflagen. Auch die Schulen dürfen teilweise wieder aufsperren.
  • Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) richtete vor dem Ende des harten Lockdowns einen Appell an die österreichische Bevölkerung. Er forderte die Menschen dazu auf, sich an die geltenden Maßnahmen zu halten. Die Fortschritte der vergangenen Wochen dürften nicht leichtfertig verspielt werden, so Kurz.

NEOS fordern Teststrategie und klare Pläne für das Offenhalten der Schulen

"Ich bin froh, dass zumindest in den Pflichtschulen wieder Unterricht stattfindet. Was es jetzt braucht, ist endlich eine klare Teststrategie für die Pädagoginnen und Pädagogen", sagt NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre am Montag anlässlich des Endes des harten Lockdowns. Die Massentests für das Personal von Schulen und Kindergärten sieht Künsberg Sarre als ersten Schritt: "Ich bin froh, dass so viele Pädagoginnen und Pädagogen an den Tests teilgenommen haben und so rund 300 positive Personen bei den Tests ausfindig gemacht werden konnten. Damit können Infektionsketten unterbrochen werden. Die Testungen dürfen keine einmalige PR-Geschichte bleiben, dieser Massentest ist nur eine Momentaufnahme. Wichtig ist vor allem auch, was mit den Ergebnissen gemacht wird und welche Schlussfolgerungen die Bundesregierung daraus zieht", heißt es in einer Aussendung. 

Erfreut zeigt sich die NEOS-Bildungssprecherin über die Umsetzung von Maßnahmen, die NEOS bereits vor dem zweiten Lockdown gefordert haben: "Ich hoffe, dass nun alle Schulen endlich mit ausreichend Masken für die Lehrkräfte ausgestattet sind! Auch die NEOS-Forderung auf andere Räumlichkeiten auszuweichen, wurde endlich aufgenommen. Jetzt braucht es aber auch gut überlegte Maßnahmen, damit auch die Oberstufe nach Weihnachten wieder Unterricht vor Ort haben kann."

Massentests: Ärztekammer ruft Teilnehmer zur Vorsicht auf

Im Zuge der österreichweiten Corona-Massentests hat Johannes Steinhart, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer, die Teilnehmer zur Vorsicht aufgerufen. "Halten Sie sich auch im Rahmen der Testungen an die Schutzmaßnahmen: Abstand halten, Maske tragen und Händedesinfektion. Nutzen Sie, wo es geht, die Möglichkeiten zur Online-Terminvereinbarung und folgen Sie den Anweisungen der Organisatoren", appellierte Steinhart.

Auch nach einem negativen Testergebnis müsse man weiterhin vorsichtig sein: "Ein negatives Testergebnis ist nur eine Momentaufnahme, grundsätzlich kann man sich unmittelbar nachher infizieren", erinnerte Steinhart. "Keinesfalls sollte man daraus folgern, dass man nach dem Test auf Schutzmaßnahmen verzichten oder beispielsweise in den folgenden Tagen sorglos Verwandte treffen kann."

Auch nach der Beendigung einer Quarantäne bei einem positiven Testergebnis sollte man weiterhin vorsichtig sein. "Der Ablauf der 10-Tages-Frist bedeutet keine Garantie, nicht mehr infektiös zu sein. Achten Sie auch nach Ende der Quarantäne weiterhin auf mögliche Symptome, und halten Sie unbedingt die Schutzmaßnahmen ein", so Steinhart.

VfGH lehnte Beschwerden von Unternehmen ab

Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) lehnte mehrerer Beschwerden von Unternehmen ab, die gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung gerichtet waren. Dabei handelte es sich um eine Handelsgesellschaft, die Vermieterin eines Einkaufszentrums und ein Reisebüro. Beantragt worden war eine Entschädigung für den im ersten Lockdown erlittenen Verdienstentgang. In einer Aussendung am Montag hieß es, dass der VfGH keine verfassungsrechtlichen Bedenken hatte.

Die Unternehmen bezogen sich auf das Epidemiegesetz. Demnach haben Personen Anspruch auf eine Vergütung haben, wenn sie ein Unternehmen betreiben, das wegen des Auftretens einer anzeigepflichtigen Krankheit "in seinem Betrieb beschränkt oder gesperrt worden ist", und dadurch ein Verdienstentgang eingetreten ist.

Das im März 2020 beschlossene COVID-19-Maßnahmengesetz sieht allerdings vor, dass diese Bestimmungen nicht anzuwenden sind, wenn zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus eine dementsprechende Verordnung erlassen worden ist. Der VfGH bestätigte die Regelung. Das Gesetz erfasse alle verfügten Maßnahmen, eine möglicherweise unsachliche Differenzierung zwischen Betriebsschließungen, Betretungsverboten und anderen Maßnahmen liege nicht vor.

Die Verfassungsrichter verwiesen zudem auf das "umfangreiche Maßnahmen- und Rettungspaket" der Regierung. Die betroffenen Unternehmen hätten dadurch insbesondere die Möglichkeit gehabt, Beihilfen bei Kurzarbeit zu erhalten.

Corona-Virus: Aktuelle Kennzahlen aus Wien

Stand Montag, 7. Dezember 2020, sind in Wien 63.392 positive Testungen bestätigt.

Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt 672. Fünf Personen sind zuletzt verstorben: Bei den Todesfällen handelt es sich um vier Männer im Alter von 60, zweimal 65 und 76 Jahren sowie eine Frau im Alter von 100 Jahren.

54.578 Personen sind genesen. 

Am Sonntag wurden in Wien 2.221 Corona-Tests vorgenommen, das macht insgesamt 878.087 Testungen.

"V-Day": Großbritannien bereitet sich auf erste Impfungen vor

In Großbritannien sollen am Dienstag die ersten Menschen gegen das Corona-Virus geimpft werden. Vor dem Start laufen die Vorbereitungen in mehreren Dutzend Spitälern auf Hochtouren. Am Wochenende kamen die ersten Kisten mit den ersten Impfdosen an. Der Impfstoff von Biontech und Pfizer stellt die Behörden vor eine logistische Herausforderung: Es muss bei minus 70 Grad Celsius gekühlt werden. In den sozialen Medien spricht man vom "V-Day" (Anm. "V" für engl. vaccination = Impfung).

In Österreich könnten die ersten Impfstoffe schon ab Jänner zum Einsatz kommen, so das Gesundheitsministerium.

Kurz: "Es sind noch viele Tage bis Weihnachten"

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) appellierte angesichts des befürchteten Massenandrangs in den Einkaufszentren an die Bevölkerung das "Einkaufsbedürfnis zu verteilen". "Es sind noch viele Tage bis Weihnachten", sagte Kurz bei einer Pressekonferenz: "Es geht immer wieder die Sonne auf. Es öffnen immer wieder die Geschäfte am nächsten Tag."

Kurz bei weiteren Einreisebeschränkungen skeptisch

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) steht der von Vizekanzler Werner Kogler vorgeschlagenen Verlängerung der Einreisebeschränkungen über den 10. Jänner hinweg skeptisch gegenüber. Er fände es "sinnvoll, wenn wir das Europa ohne Grenzen aufrechterhalten", meinte Kurz am Montag bei einer Pressekonferenz in Wien. Man werde die Situation Anfang Jänner neu evaluieren. Koglers Vorschlag habe er den Medien entnommen.

Die Einreisebeschränkungen zur Weihnachtszeit sei "sinnvoll und angemessen", meinte Kurz. "Wir haben uns als Bundesregierung etwas dabei gedacht, dass wir das zwischen dem 19. Dezember und dem 10. Jänner machen."

Massentests: Kurz und Ludwig werben, "Besser halbe Stunde Test, als Wochen im Lockdown"Bundeskanzler

Sebastian Kurz (ÖVP) und Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) haben am Montag gemeinsam für die Teilnahme an den Corona-Massentests geworben und sich testen lassen. Außerdem werde wohl noch diese Woche eine Entscheidung über die zweite Testwelle getroffen, stellte Kurz in Aussicht. Angesichts der recht geringen Teilnahmebereitschaft bei den bereits abgeschlossenen Tests im Westen Österreichs erwägt Kurz ein Anreizsystem. Bei der Messe Wien sind ab sofort auch Testungen ohne Anmeldung möglich.

Kurz bedankte sich beim gemeinsamen Auftritt im Wiener Messezentrum bei der Stadt Wien. Außerdem lobte der Kanzler die Entscheidung, die Massentests in Wien über einen längeren Zeitraum auszudehnen. Gemeinsam warben Kurz und Bürgermeister Ludwig für die Teilnahme. "Ich bitte die Bevölkerung mitzumachen", sagte Kurz: "Besser eine halbe Stunde Zeitaufwand für den Test, als Wochen im Lockdown zu verbringen."

Faßmann: Tests an Schulen werden zur Normalität

Tests an Schulen werden zur Normalität des Alltags werden, sagte Bildungsminister Heinz Faßmann am Montag bei einer Pressekonferenz. Dies bleibe wohl so, bis man in die Impfphase komme. Zudem gebe es Testteams, die bei Anlassfällen rasch in die Schule kommen könnten. Bei den österreichweiten Massentests hätten 72 Prozent der Pädagogen teilgenommen. Das sei ein Erfolg.

Faßmann zu Schulöffnungen 

Schüler und Lehrer der Sekundarstufe 1 müssen Masken tragen. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sei das "gelindere Mittel". Das Tragen sei mit Verstand handzuhaben, denn die Schule sei kein Operationssaal. Eine Öffnung der Sekundarstufe 2 sei momentan noch nicht möglich, da diese Gruppe besonders viele Sozialkontakte pflege. Die Oberstufe kann für Prüfungen und Schularbeiten in die Schule geholt werden. Allerdings nur maximal 25 Prozent der Schüler einer Klasse. Ab Jänner soll dann auch wieder die Sekundarstufe 2 wieder an die Schulen zurückkehren. 

Aktuelle Zahlen zum Corona-Virus

Bisher gab es in Österreich 305.693 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (7. Dezember 2020, 09:30 Uhr) sind österreichweit 3.897 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 256.811 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 3.885 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 616 der Erkrankten auf Intensivstationen.  

Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf:

  • Burgenland: 56
  • Kärnten: 144
  • Niederösterreich: 413
  • Oberösterreich: 305
  • Salzburg: 148
  • Steiermark: 227
  • Tirol: 263
  • Vorarlberg: 265
  • Wien: 442 

Negativpreis: Die Finalisten für das Goldene Brett 2020 stehen fest

Heuer steht der Negativpreis für den größten unwissenschaftlichen Unfug des Jahres, "Das Goldene Brett vorm Kopf", ganz im Zeichen der Corona-Pandemie. Die größten Chancen auf das "Goldene Brett vorm Kopf" haben dabei "Querdenker"-Gründer Michael Ballweg, der "Fehlalarm"-Arzt Sucharit Bhakdi und der Koch und Verschwörungstheoretiker Attila Hildmann. 

Experte: Weihnachtsumsätze heuer 10 bis 30 Prozent niedriger

Der Lockdown und die Corona-Wirtschaftskrise werden das österreichische Weihnachtsgeschäft massiv einbrechen lassen. Selbst in einem optimistischen Szenario werde es im Einzelhandel wohl einen Umsatzrückgang von 10 Prozent geben. In einem negativen Szenario drohen sogar über 30 Prozent, sagte der Handelsexperte der KMU Forschung Austria, Wolfgang Ziniel, der APA. Das deutliche Plus im Online-Handel könne das Minus im Filialgeschäft aber keinesfalls ausgleichen.

Das sind die Verlierer im Weihnachtsgeschäft

Steiermark: Anmeldung für Massentest ab sofort möglich

Seit Montagfrüh ist die Anmeldung zu den Corona-Massentest in der Steiermark möglich. Die Testungen finden am 12. und 13. Dezember statt. Steiermarkweit sollen dann zwischen 8.00 bis 18.00 Uhr knapp 900 Testspuren Proben gezogen werden. Getestet wird mittels Antigen-Schnelltests durch Personal des steirischen Gesundheitswesens. Das Anmeldetool des Landes steht seit Montag zur Verfügung. Interessierte können sich bis Freitag entweder online (aufgrund des Andrangs kann es hier immer wieder zu Problemen kommen) oder telefonisch anmelden (Nummer: 0316 376300). 

Keine "roten" italienischen Regionen mehr: Abruzzen erklärte sich zur "orangen" Zone

Im Nachbarland Italien gibt es nun keine "roten" Zonen mit Teil-Lockdown mehr. Marco Marsilio, der Präsident des mittelitalienischen Abruzzen, unterzeichnete am Sonntagabend eine Verordnung, mit der er sein Gebiet ab Montag zur "orangen Zone" erklärte. Abruzzen war die letzte "rot" eingestufte Region. Dieser Schritt ermöglicht es Geschäften wieder zu öffnen. Lokale bleiben allerdings auch weiterhin geschlossen.

Marsilio handelte im Alleingang und sprach sich nicht mit der Regierung in Rom ab. Diese will den Schritt erst ab Mittwoch gutheißen und drohte Marsilio inzwischen mit Sanktionen.

Massentests: nur geringe Teilnehmerzahlen

Die Teilnahme an den österreichweiten Massentests hielt sich am Wochenende in Grenzen. Vor allem im Westen gab es nur wenig Zulauf. In Vorarlberg kamen nur 31,33 Prozent der Testberechtigten, in Tirol 32,05 Prozent. Kufsteins Bürgermeister Martin Krumschnabel äußerte seine Unzufriedenheit darüber im Ö1-"Morgenjournal". Er sei "gar nicht zufrieden. Es wäre mehr möglich gewesen. Eine vergebene Chance", meint Krumschnabel. Die Bundesregierung habe die Bevölkerung im Laufe der Corona-Krise unterwegs verloren. Die Menschen hätten daher kein Vertrauen mehr in die Maßnahmen.

Roland Gozzi, Covid-Beauftragter des Roten Kreuzes Vorarlberg, beklagt, dass vor allem die Jugend beim Massentests schwach vertreten gewesen sei. "Mit einem Anreizsystem", könne man aber den Zulauf aber erhöhen, meint Gozzi. Alternativ könne man sich auch an Modellen aus dem Ausland orientieren: Wer nicht zum Massentest kommt, muss in Quarantäne.

Massentests: Bevölkerung mit Test-Durchführung durch Bundesheer zufrieden

Eine Online-Befragung ergab, dass die Bevölkerung mit der Durchführung der Massentests durch das Bundesheer zufrieden ist. 2.611 Personen nahmen nach einem Test an der Befragung teil. 61 Prozent hatten zuvor eine Teststraße in Wien besucht. 89 Prozent gaben an, den Einsatz des Bundesheeres voll und ganz zu befürworten. Die Organisation der Massentests empfanden die meisten Umfrage-Teilnehmer als positiv.

Harter Lockdown endet und Geschäfte öffnen

Der zweite harte Corona-Lockdown in Österreich ist zu Ende. Nach knapp drei Wochen dürfen Geschäfte, Einkaufszentren, Friseure und andere Dienstleister unter strengen Auflagen wieder aufsperren. Auch die Schulen öffnen teilweise wieder. Allerdings herrscht nun ab der fünften Schulstufe Maskenpflicht. Auch Museen und Bibliotheken dürfen wieder aufsperren. Sportanlagen sind wieder zugänglich, sofern es dort zu keinem Körperkontakt kommt.

Das gilt ab Montag: Die neuen Regeln

Am 7. Dezember treten neue Regeln zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Österreich in Kraft. 

Wie lange gelten die Regeln?

Die Maßnahmen gelten ab 7. Dezember und bleiben vorläufig bis 6. Jänner in Kraft.

Ausgangsbeschränkungen

Es gelten nun wieder die Ausgangsbeschränkungen wie vor dem Lockdown (20.00- 6.00 Uhr). In dieser Zeit darf man den privaten Wohnbereich nur aus bestimmten Gründen verlassen. Das sind der Weg zur Arbeit, Deckung notwendiger Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, anderen Menschen zu helfen und sie zu pflegen sowie für Bewegung an der frischen Luft.

Kontaktbeschränkungen

Die Kontaktbeschränkungen wurden entschärft. Demnach dürfen sich nun Menschen, die gemeinsam in einem Haushalt leben, mit Personen aus einem weiteren Haushalt treffen. Das dürfen insgesamt maximal sechs Personen und sechs Kinder sein.

Für Weihnachten und den Silvesterabend gibt es Ausnahmeregelungen. Am 24., 25., 26. und 31. Dezember dürfen sich insgesamt zehn Personen (inklusive Kindern), unabhängig von der Anzahl der Haushalte, treffen.  An diesen Tagen gilt zudem die nächtliche Ausgangssperre nicht. 

Quarantäne nach Einreise

Personen die ab 19. Dezember aus einem Risikogebiet nach Österreich einreisen wollen, müssen in Quarantäne. Geplant ist die Einstufung der Risikogebiete auf Basis der 14-Tage-Inzidenz der positiven Corona-Fälle. Alle Länder, die einen Wert höher als 100 verzeichnen, werden als Risikogebiet eingestuft. Aktuell sind das alle Nachbarländer Österreichs.

Personen, die aus einem Risikogebiet nach Österreich einreisen, müssen sich dann für zehn Tage in Quarantäne begeben. Ein Freitesten ist nach frühestens fünf Tagen mittels PCR-Test möglich. Ausnahmen soll es beispielsweise für Geschäftsreisende und Pendler geben. Die Regelung wird bis zum 10. Jänner gelten, hier zielt man vor allem auf das orthodoxe Weihnachtsfest am 7. Jänner ab.

Abstandsregeln, Maskenpflicht

Auch der Mindestabstand bleibt weiterhin aufrecht und muss im öffentlichen Raum zu nicht haushaltszugehörigen Personen eingehalten werden. In geschlossenen öffentlichen Räumen gilt weiter die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS), Kinder bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr sind weiterhin davon ausgenommen.

Handel, Gastronomie und Dienstleistungen

Der Handel in Österreich darf nun wieder öffnen. Beim Betreten eines Geschäfts muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Für die Kundenbereiche gilt eine Beschränkung von einem Kunden pro zehn Quadratmeter. Auch "körpernahe" Dienstleistungen, wie Friseure, dürfen wieder öffnen. Die Gastronomie bleibt auch weiterhin für den Kundenbetrieb geschlossen. Die Abholung von Speisen und Getränken ist zwischen 6.00 und 19.00 Uhr bleibt aber gestattet. Lieferservices bleiben rund um die Uhr erlaubt. Der Verkauf offener alkoholischer Getränke per Abholung (z.B. Punschstände) ist verboten. Weihnachtsmärkte sind heuer nicht erlaubt.

Schulen und Kindergärten

Pflichtschulen und Kindergärten sperren wieder auf. Allerdings gilt hier nun ab dem Alter von zehn Jahren eine Maskenpflicht auch im Unterricht. Oberstufen und Universitäten bleiben vorerst weiter im Fernunterricht. Allerdings dürfen die Maturaklassen an die Schulen zurückkehren.

Handel und Pflichtschulen öffnen am 7. Dezember

Die Infos des Vortags:

"Es kann leicht wieder zur explosionsartigen Ausbreitung kommen"
2.741 Neuinfektionen und 83 Todesfälle in Österreich
Kurz bittet um Disziplin nach Lockdown-Ende und wirbt für Tests

Corona-Ampel:

*Die Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat das Covid-19-Dashboard des Gesundheitsministeriums übernommen. Dadurch gibt es zahlreiche Änderungen. Die Zahlen werden nun nicht mehr stündlich, sondern einmal täglich um 14.00 Uhr aktualisiert. Aufgrund der Umstellung kann es zu größeren Zahlendifferenzen kommen. Dafür lassen sich aber Daten auf Bundeslandebene genauer darstellen.

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) appellierte angesichts des befürchteten Massenandrangs in den Einkaufszentren an die Bevölkerung das "Einkaufsbedürfnis zu verteilen". "Es sind noch viele Tage bis Weihnachten"
Der zweite harte Corona-Lockdown in Österreich ist zu Ende

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