Corona-Ticker
Kurz: "Ruhe vor dem Sturm", die teilweise Maskenpflicht kommt

Die Bundesregierung informiert über neue Maßnahmen
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Österreich im Ausnahmezustand, Tag 15: Die Zahl der nachweislichen Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus ist in Österreich am Montag auf 9.125 gestiegen (Stand 11.00 Uhr).  Die Zahl der Fälle mit schwerem Krankheitsverlauf stieg ebenfalls. Von 999 Patienten, die einen solchen aufwiesen, mussten am Montag 193 auf Intensivstationen versorgt werden. Die Zahl der Corona-Opfer betrug am Montag 108. Die Regierung gab heute eine teilweise Maskenpflicht bekannt.

ÖSTERREICH. Wir, die Regionalmedien Austria, versuchen an dieser Stelle objektiv und unaufgeregt über den aktuellen Status Quo zum Corona-Virus in Österreich zu berichten. Haben Sie allgemeine Fragen, rufen Sie die Informations-Hotline an unter 0800 555 621. Bei Verdacht auf eine Infektion wählen Sie die Hotline 1450. Hier geht's zu den aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums.

Hier geht es mit dem Liveticker weiter: 

Corona-Virus: Mehr als 9.000 Österreicher erkrankt, Maskenpflicht im Supermarkt

Die Bundesregierung präsentiert heute neue Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionszahlen:

Mindestens einen Meter Abstand halten!
Laut Innenminister Karl Nehammer (ÖVP), der sich bei der Zivilbevölkerung für ihr Mittragen der Maßnahmen sowie bei der Polizei bedankte, gab es am Wochenende mehr Anzeigen für Menschen, die die gebotenen Sicherheitsabstände auf den Straßen nicht eingehalten hätten. Der Appell des Innenministers: Mindestens einen Meter Abstand halten! Leiste jemand nicht Folge, würde er bestraft werden.

Hotelbetriebe müssen schließen
Die Regierung werde dafür Sorge tragen, dass Personen, die durch das Corona-Virus gefährdet seien, nicht mehr in die Arbeit müssen. Künftige dürften diese nur noch im Home Office tätig sein, ansonsten würden sie verpflichtend freigestellt. Den Arbeitgebern werde die Maßnahme abgegolten, so Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne). Außerdem wurde mitgeteilt, dass nun auch Hotellerie-Betriebe vorerst schließen müssten.

Supermarkt-Besuch nur noch mit Masken
Supermärkte dürften wegen der Corona-Krise bald nur noch mit Masken betreten werden, so Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Montag. Sobald ausreichend Mund-Nasen-Schutzmasken verfügbar werden, sollen diese in den Supermärkten ausgegeben werden. Dies werde vermutlich ab Mittwoch der Fall sein.

Supermärkte dürften wegen der Corona-Krise bald nur noch mit Masken betreten werden, so Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Montag.
  • Supermärkte dürften wegen der Corona-Krise bald nur noch mit Masken betreten werden, so Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Montag.
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Kurz: Warnung vor Verharmlosern
"Viele können es sich nicht vorstellen: Aber die Wahrheit ist, es ist die Ruhe vor dem Sturm". Wie grausam dieser Sturm werden könne, sehe man am Beispiel des Nachbarn Italiens, so Kurz.

Kurz: „Es ist die Ruhe vor dem Sturm"
Daher seien drei weitere Schritte sind geplant. Diese umfassen den weiteren Schutz der besonders gefährdeten Gruppen. Konsequente Maßnahmen sollen dies sicherstellen, wenn notwendig auch mit Vollzug.

Das Tragen von Grippemasken für die Zivilbevölkerung werde eingeführt. Das sei zwar nicht Teil unserer Kultur, aber notwendig, um die Ausbreitung weiter zu reduzieren, so Kurz. Es handle sich nicht um klassische Masken, sondern um einen "Mund-Nasen-Schutz".

Das sei aber kein Ersatz für das Abstandhalten. Kurz bedankte sich bei den Supermarktketten, die diese Masken verteilen würden. Ab dem Zeitpunkt sei es Pflicht, diese beim Einkauf zu tragen.

Schutzmasken im Supermarkt werden Pflicht

ab 11.00 Uhr:
Livestream der Pressekonferenz mit Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober und Innenminister Karl Nehammer. 
Hier geht es zum Livestream

Kurzarbeit in Apotheken
Der Österreichische Apothekerverband erwartet nun nach dem "Rekordansturm" der ersten Woche seit Einführung der Corona-Virus-Maßnahmen rückläufige Kundenzahlen. Dies werde Kurzarbeit in manchen Apotheken zur Folge haben. Mancherorts, vor allem in Apotheken in Einkaufszentren, herrsche eine Flaute, hieß es im Lagebericht des Apotheker-Verbandes.

SPÖ sagt traditionellen Maiaufmarsch ab
Die Wiener SPÖ hat die Großveranstaltung am 1. Mai mit der abschließenden Kundgebung am Rathausplatz abgesagt. Das gab die Landesparteisekretärin der Wiener SPÖ, Barbara Novak, am Montag bekannt. Auch der für den 16. Mai geplante Landesparteitag werde nicht stattfinden. Der nächste Wiener Parteitag der SPÖ soll damit nun erst im Frühjahr 2021 stattfinden.

Donauinselfest verschoben
Auch das Donauinselfest unter dem Motto „GANZ WIEN“ werde nicht wie gewohnt am letzten Wochenende vor den Sommerferien stattfinden. Zu groß sei die Unsicherheit im Hinblick auf die Entwicklung der Lage durch das Corona-Virus. Als neuer Termin werde der 18. bis 20. September 2020 anvisiert. "Mit vereinten Kräften und Zusammenhalt der Donauinselfest-Familie werden wir für September etwas Großartiges auf die Beine stellen– im Sinne eines großen und herzlichen DANKE an GANZ WIEN", so Novak.

Weniger Anrufe bei der Gesundheitshotline
Die Gesundheitshotline 1450 hat laut einer Aussendung am Vortag 1.425 Anrufe entgegengenommen. Dies stellt einen weiteren Rückgang dar. Zu Beginn der Krise wurden rund 20.000 Anrufen pro Tag verzeichnet. 

Ab sofort können auch land- und forstwirtschaftliche Betriebe  Unterstützung aus dem Härtefallfonds beantragen.
In den vergangenen Wochen wurde das Corona-Hilfspaket in der Höhe von 38 Milliarden Euro vom Nationalrat auf den Weg gebracht. Dieses enthält auch ein Notfallhilfepaket, das neben Hilfen für Kleinstunternehmen, EPUs auch land- und forstwirtschaftliche Betriebe zur Verfügung stehenen soll. Zum Artikel

Gewaltige Herausforderung für den Handel

Die Corona-Krise stellt für den österreichischen Handel eine gewaltige Herausforderung dar. Besonders hart trifft es kleine und mittelständische Unternehmen. Viele Geschäfte müssen während der Krise geschlossen bleiben. "Die Folgen für viele Händler sind fatal. Daher sollte, wer kann, zumindest online für den Kunden sichtbar sein“, so Iris Thalbauer, Geschäftsführerin der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).Die Initiative „Gemeinsam stark – gemeinsam durch die Corona-Krise“ soll den Handel in der momentanen Situation unter die Arme greifen und unterstützen. "Ein Online-Shop kann die Folgen der Sperren im stationären Handel zumindest ein wenig abfedern“, so Thalbauer.

Die Bundessparte hat Kooperationen mit zwei Plattformbetreibern abgeschlossen, die österreichische Händler unterstützen. Die Plattformen SNOOOP.net und  ich.kaufdaheim.at unterstützen den lokalen Handel sowie die Betriebe. 

Prognose: Deutlich strengere Maßnahmen notwendig
In einem der APA vorliegenden Expertenpapier soll es heißen, dass es "deutlich strengere Maßnahmen als derzeit in Kraft sind" benötige, um die Corona-Epidemie einzudämmen. Die Prognosen der Wissenschaftler bilden die Basis der heutigen Regierungsentscheidungen zum weiteren Vorgehen in Österreich. 

Ein wesentlicher Faktor in diesem Expertenpapier sei der sogenannte Replikationsfaktor R0. Der Replikationsfaktor gibt Auskunft darüber, ob eine Epidemie rasch abklingt oder nicht. Liegt der Wert des Faktors über eins, dann soll sich die Krankheit mit exponentieller Geschwindigkeit verbreiten. "Wenn es nicht gelingt, rasch den Faktor R0 unter den Wert von eins zu drücken, sind in Österreich Zehntausende zusätzliche Tote und ein Zusammenbruch des Gesundheitssystems zu erwarten", sollen es in dem Expertenpapier heißen, das von Mathias Beiglböck (Uni Wien), Philipp Grohs (Uni Wien), Joachim Hermisson (Uni Wien, Max Perutz Labs), Magnus Nordborg (ÖAW), Walter Schachermayer (Uni Wien) mit Unterstützung der Rektoren Heinz Engl (Uni Wien) und Markus Müller (Med Uni) verfasst wurde.

Im Falle des neuartigen Corona-Virus entspreche die Zuwachsrate Infizierter täglich etwa 14 Prozent. Replikationsfaktor von eins einem täglichen Zuwachs von etwa 14 Prozent. Ein Replikationsfaktor von eins würde einer Zuwachsrate von etwa sieben Prozent entsprechen. Momentan, so die Annahme der Experten, könnte der Replikationsfaktor bis zu 1,7 betragen. Wäre dies der Fall, könnte das Gesundheitssystem Mitte April zusammenbrechen, warnen die Experten. 

Die Experten machen Hoffnung mit dem Beispiel Wuhan. Die chinesische Stadt gilt als der Ausgangspunkt der Pandemie. China hätte es dort geschafft den Replikationsfaktor auf 0,32 zu drücken. Die Krise sei aufgrund dieser Schritte binnen weniger Wochen bewältigt gewesen. 

Experten-Appell: Eindämmungsmaßnahmen konsequent fortsetzen
Angesichts weiter steigender Fallzahlen von Corona-Infektionen und in der Folge von krankenhaus- und intensivpflichtigen Erkrankten plädiert die Österreichische Gesellschaft für Anästhesiologie, Reanimation und Notfallmedizin (ÖGARI) für eine konsequente Einhaltung aller Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionsraten und für eine weitere Aufrüstung der Intensivkapazitäten.

"Wir verfolgen die Entwicklung der Corona-Pandemie durchaus besorgt. Mit zunehmenden Fallzahlen und Behandlungserfahrungen sehen wir sehr ernste und schwerwiegende Therapieverläufe – mit schweren Beteiligungen mehrerer Organe, besonders langen  Beatmungszeiten, langen Aufenthalten auf der Intensivstation und insgesamt schwer kontrollierbaren Krankheitsentwicklungen", so ÖGARI-Präsident Univ.-Prof. Dr. Klaus Markstaller (MedUni Wien/AKH Wien). "Das ist eine keinesfalls zu unterschätzende Herausforderung für die intensivmedizinischen Ressourcen".

Zadic zu Entwicklungen in Ungarn: "Grundpfeiler der Demokratie müssen auch in Krisenzeiten halten"Besorgt zeigte sich Justizministerin Alma Zadic über die Entwicklungen in Ungarn. Dort sollen dem Ministerpräsident Viktor Orban während der Corona-Krise weitreichende Vollmachten zugesprochen werden. "Diese Entwicklungen bereiten mir große Sorge. Die Grundpfeiler der Demokratie müssen auch in Krisenzeiten halten", so Zadic am Montag im. "Gerade in Österreich hat man gesehen, dass das Parlament sehr rasch agiert, um das alles gemeinsam zu meistern", so Zadic weiter. Die ungarische Notverordnung würde das Parlament faktisch ausschalten.

Schautaufeinander

In Ausnahmesituationen wie diesen stehen die Menschen zusammen und helfen sich gegenseitig. Die Regionalmedien unterstützen dies in allen Bundesländern und Bezirken Österreichs mit dem Netzwerk #schautaufeinander. Hier könnt Ihr Dienste suchen oder anbieten, die uns gemeinsam durch diese Krisenzeiten helfen.

Falsche Polizisten
Wegen Amtsanmaßung ermittelt nun die Kärntner Polizei. Zwei unbekannte Männer. Die unbekannten hatten  vergangenen Freitagvormittag in der Gemeinde Flattach (Bezirk Spittal an der Drau) Verkehrskontrollen in Polizeiuniform durchgeführt. Dabei hatten sie bei einer Frau Fieber gemessen. Es handelte sich dabei aber nicht um Exekutivbeamte, wie die Polizei in einer Aussendung mitteilte.

Männer in Uniformen führten Verkehrskontrollen und Fiebertests in Kärnten durch
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AUA-Chef: Könnte Jahre dauern bis Nachfrage wieder Vorkrisenniveau erreicht
Der AUA-Chef Alexis von Hoensbroech ist sich sicher, dass die  AUA wieder fliegen wird. Allerdings: "Es könnte durchaus einige Jahre dauern, bis die Nachfrage wieder auf das Vorkrisenniveau zurückkehrt", so Hoensbroech im Interview mit Austrianaviationnet.

"Wir werden auch nach der Corona-Krise Menschen bleiben, die ihre Grundbedürfnisse behalten. Dazu gehört auch die Mobilität". Außerdem gebe es auch noch den Welthandel und die Globalisierung. Diese würde es auch weiterhin geben. Die AUA erhalte ein großes Maß an Zuspruch und Unterstützung aus der Bevölkerung und der Politik. "Einige erkennen, dass es ganz gut ist, eine rot-weiß-rote Airline zu haben, die auch eine Langstrecke aus Wien heraus betreibt", so der AUA-Chef: "Aber je länger die Krise dauert, desto mehr Unterstützung werden wir auch vom Staat benötigen". 

Der AUA-Chef Alexis von Hoensbroech ist sich sicher, dass die  AUA wieder fliegen wird. Allerdings: "Es könnte durchaus einige Jahre dauern, bis die Nachfrage wieder auf das Vorkrisenniveau zurückkehrt"
  • Der AUA-Chef Alexis von Hoensbroech ist sich sicher, dass die AUA wieder fliegen wird. Allerdings: "Es könnte durchaus einige Jahre dauern, bis die Nachfrage wieder auf das Vorkrisenniveau zurückkehrt"
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Pressekonferenz: "Aktuelle Entwicklung"
Bundeskanzler Kurz, Vizekanzler Kogler, Gesundheitsminister Anschober und Innenminister Nehammer werden heute um 11.00 Uhr eine Pressekonferenz zur aktuellen Entwicklung der Corona-Krise abhalten. Wir werden berichten.

SPÖ: Verfassungsausschuss zu Big Data
Der Vorsitzende des Verfassungsausschusses im Parlament, Jörg Leichtfried (SPÖ), fordert eine Ausschusssitzung zum Thema Big Data. Grund ist die die Ankündigungen von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) Big Data im Kampf gegen das Corona-Virus nutzen zu wollen. Auch Verfassungsrechtler, Datenschutzbehörden und Datenschutzexperten sollen an der Sitzung teilnehmen. Für den Datenschutzexperten Viktor Mayer-Schönberger sei die Nutzung von Big Data im Kampf gegen das Coronavirus zulässig. "Die Datenschutzgrundverordnung, die in Österreich und in der gesamten Europäischen Union gilt, sagt ganz klar: Gesundheit geht vor, Leben retten ist wichtiger als Datenschutz hochhalten", so der Experte im Ö1-Frühjournal.

Rendi-Wagner fordert:  "zentrale Übersicht, Planung und Steuerung von Ressourcen"
SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner fordert in der Corona-Krise eine "zentrale Übersicht, Planung und Steuerung von Ressourcen". Dazu sollen, Spitalsbetten, Tests und Beatmungsgeräte aus den Bundesländern zentral erfasst werden. Diese Ressourcen und das verfügbare medizinische Personal müsse man dann mit dem elektronischen Meldesystem des Gesundheitsministeriums verknüpfen. 

"Wir brauchen Ressourcen-Tracking", so Rendi-Wagner gegenüber der APA. "Es geht darum, dass das Gesundheitssystem den Peak an Erkrankungen gut übersteht. Dazu müssen wir drohende Engpässe erkennen, bevor sie eintreten". Dies werde man nur mit einer dynamischen und vorausschauenden Ressourcen-Kontrolle bewerkstelligen können.

"Wir haben derzeit 3.000 Beatmungsgeräte, davon stehen laut meinen Informationen aktuell rund 1.000 zur Behandlung von Corona-Patienten zur Verfügung", veranschautlicht Rendi-Wagner, die jahrelang als Generaldirektorin für die Öffentliche Gesundheit tätig war. Es sei davon auszugehen, dass etwa drei bis fünf Prozent der Corona-Erkrankten intensiv-medizinische Betreuung mit Beatmung benötigen werden, so Experten. "Das bedeutet, dass mit dem Stand jetzt zur Verfügung stehenden Ressourcen, die Kapazitätsgrenze bei ca. 30.000 bis 35.000 Corona-Erkrankten erreicht sein wird. Wenn es bei der derzeitigen Verdoppelungsrate bleibt, wäre diese Kapazitätsgrenze in etwa 10 Tagen erreicht".  Daher sei eine Aufstockung von Beatmungsgeräten dringend notwendig, so die SPÖ-Vorsitzende. 

SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner: Nach derzeitigem Stand könnten die Kapazität an Beatmungsgeräten in etwa 10 Tagen ausgeschöpft sein
  • SPÖ-Bundesparteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner: Nach derzeitigem Stand könnten die Kapazität an Beatmungsgeräten in etwa 10 Tagen ausgeschöpft sein
  • Foto: Neumayr
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Intensivmedizinierin: Spitze der Infektionen kommt noch
Die Intensivmedizinerin Barbara Friesenecker sagte am Sonntag in der ORF-Fernsehsendung "Im Zentrum", dass die Zahlen der Neu-Infektionen weiter zunehmen würden. An eine Lockerung der Maßnahmen vor Ostern wolle sie daher nicht glauben. "Wir befinden uns derzeit im Anzug des Sturms". Derzeit würden sich die Intensivstation der Krankenhäuser weiter füllen. Um eine Überlastung des Gesundheitssystem zu verhinder und die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, müsse man die Isolierung aufrecht erhalten, so Friesenecker.

WKÖ: Zahlungen aus Notfallfonds sollen übernächste Woche kommen
Laut dem Generalsekretär der Wirtschaftskammer (WKÖ), Karlheinz Kopf, sollen übernächste Woche Zahlungen aus dem 15 Milliarden Euro umfassenden Notfallfonds an Unternehmen fließen, das sagte er in der "ZiB2". Die gesetzliche Grundlage dafür werde der Nationalrat am Freitag in einer Sondersitzung schaffen. In der Folgewoche könne dann das Geld an die Unternehmen ausgeschüttet werden, so Kopf. Auch die Zahlungen aus dem eine Milliarde Euro schweren Härtefallfonds bereite man derzeit vor. Die WKÖ habe schon rund 60.000 Anträge erhalten und bereits 50.000 davon schon abgearbeitet, so Kopf.

Winterpaket für Obdachlose verlängert
Die Stadt Wien verlängert das alljährliche Winterpaket für Obdachlose heuer um drei Monate. Wegen der Corona-Pandemie blieben viele Notquartiere, die eigentlich im Winter Unterschlupf bieten sollten, nun bis Anfang August geöffnet, so Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ). "Obdachlose sind von Corona besonders stark betroffen, weil sie keine Rückzugsorte haben. Mit der Verlängerung bis in den Sommer öffnen wir solche Orte und setzen sie nicht der Ansteckungsgefahr auf offener Straße aus", heißt es in einer Aussendung Hackers.

Hebein: Straßensperren sollen Wiener Fußgängern mehr Platz bieten
Um während der Corona-Virus-Krise mehr Platz für Fußgänger zu schaffen, könnte man bald diverse Straßen für den Verkehr sperren. Darüber denkt Verkehrsstadträtin Birgit Hebein (Grüne) nach.  

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