CORONA-TICKER
Maskenpflicht und Arbeitslosenrekord

Ab heute soll ein Mund-Nasen-Schutz in österreichischen Supermärkten und Drogerien getragen werden. Ab 6. April wird dies verpflichtend. Auch selbstgemachte Masken sollen getragen werden dürfen
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Tag 17 der Ausgangsbeschränkungen: Am Dienstag ist in Österreich die Zahl der nachweislich mit dem Corona-Virus infizierten erstmals auf über 10.000 Personen gestiegen. Laut Gesundheitsministerium konnten bis Mittwoch 10.192 Infektionen nachgewiesen werden (Stand 08.00 Uhr). Schulen und Hochschulen bleiben vorerst weiterhin geschlossen. Ab heute wird in Österreich das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Supermärkten forciert. Ab 6. April soll dies verpflichtend sein.

ÖSTERREICH. Wir, die Regionalmedien Austria, versuchen an dieser Stelle objektiv und unaufgeregt über den aktuellen Status Quo zum Corona-Virus in Österreich zu berichten. Haben Sie allgemeine Fragen, rufen Sie die Informations-Hotline an unter 0800 555 621. Bei Verdacht auf eine Infektion wählen Sie die Hotline 1450. Hier geht's zu den aktuellen Zahlen des Gesundheitsministeriums.

Hier geht es mit dem Liveticker weiter:

Corona-Virus: Rekordarbeitslosigkeit, 10.192 Österreicher infiziert

Zehn Prozent der positiv Getesteten im Spital
Rund zehn Prozent der positiv auf das Corona-Virus Getesteten müssten im Spital behandelt, so das Innenministerium. Rund 200 Menschen werden momentan intensivmedizinisch betreut

Tiroler FPÖ fordert Lockerung der Quarantäne-Regeln
In einer Aussendung fordert die Tiroler FPÖ die Aufhebung der strengen Quarantäne-Bestimmungen. Diese sollten an die Beschränkungen des Bundes angeglichen werden. Für die Orte St. Anton, St. Christoph und Sölden sollten die strengen Quarantäne-Regeln aber weiterhin bestehen bleiben. 

Verteidigungsministerium erstellt Corona-Dienstbehelf 
Der Dienstbehelf steht unter dem "Körperlich Abstand halten - Im Geiste zusammenstehen" und enthält Verhaltensregeln zum Umgang mit der Corona-Krise. "Das Wichtigste ist die Gesundheit unserer Soldaten. Und diese müssen wir erhalten. Ich habe daher die Streitkräfte beauftragt, die wesentlichen Regeln im gemeinsamen Kampf gegen Corona zusammenzufassen", so Verteidigungsministerin Claudia Tanner (ÖVP).

Mundschutzwissen

Ab Mittwoch an soll mit der Ausgabe von Schutzmasken begonnen werden. Ab 6. April ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes beim Einkaufen in Supermärkten und Drogerien (ab 400qm) dann verpflichtend. 

Hier findest Du einige Bilder, die beim richtigen Umgang mit der Maske helfen können.

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Zivildiener treten heute ihren Dienst an
Die ersten außerordentlichen Zivildiener treten heute ihren Dienst an. Insgesamt sollen 3.500 von ihnen bei der Versorgung und Betreuung von älteren Menschen helfen. Auch Kranken-und Rettungstransporte sollen durch die Helfer sichergestellt werden.

Seniorenrat stimmt ELGA-Auswertung zu
Laut einer Aussendung, unterstützt der Seniorenrat den Vorschlag der Patientenanwälte zur Auswertung der ELGA-Daten. Es sei jetzt "zweckdienlich" die Daten der Elektronischen Gesundheitsakte auszuwerten und zur Bekämpfung des Corona-Virus zu nutzen. Allerdings dürfe dies nur "unter strengsten Datenschutzbestimmungen" erfolgen, so die Präsidenten des Österreichischen Seniorenrates.

Deutlich weniger Arztbesuche 
Laut Ärztekammer sollen rund 90 Prozent der niedergelassen Mediziner in Wien ein deutlich geringeres Patientaufkommen verzeichnen. Demnach dürften sich viele Menschen an die Schutzmaßnahmen der Regierung halten. Die Mediziner rechnen derweil mit Umsatzeinbußen. Die meisten Ordinationen sollen bereits eine telefonische Betreuung (Telemedizin) anbieten. 

ÖGK befürchtet Defizit von einer Milliarde Euro
Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) befürchtet dieses Jahr ein Finanzierungsdefizit von bis zu einer Milliarde Euro. Laut einer Aussendung fordere ÖGK-Arbeitnehmer-Obmann Andreas Huss daher von Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) eine Ausfallshaftung des Bundes. "Die Corona-Pandemie schlägt auch in unserer Krankenversicherung, der Österreichischen Gesundheitskasse, wie eine Bombe ein", so Huss in der Aussendung. 

Testkapazität in Niederösterreich erhöht
Laut einer Aussendung am Mittwoch, verspreche eine Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität Wien eine erneute Erhöhung der Testkapazitäten in Niederösterreich. Man könne nun bis zu 1.300 Untersuchungen am Tag durchführen, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP).

Zahl der stationär behandelten Patienten in der Steiermark gesunken
Der Sprecher der Steiermärkischen Krankenanstaltengesellschaft (KAGes), Reinhard Marczik, teilte am Mittwoch mit, dass die Anzahl stationär behandelter Patienten von 165 auf 149 gesunken sei. Das sei "erfreulich", dürfe aber nicht als Entwarnung angesehen werden.

Neues Testverfahren aus Innsbruck
In einer Aussendung der Innsbrucker Universität hieß es, man würde derzeit an einem neuen Corona-Testverfahren arbeiten. Dabei sollen leichter beschaffbare Analysestoffe zum Einsatz kommen. Somit könne das Innsbrucker Labor künftig 1.000 Tests täglich durchführen 

55.863 Testungen
Laut der Infoseite des Gesundheitsministeriums sollen bisher 55.863 Tests auf das neuartige Corona-Virus in Österreich durchgeführt worden sein (Stand 8.00 Uhr).

Historischer Arbeitslosenrekord
Das Corona-Virus führte nun zu einem historischen Arbeitslosenrekord. Mehr als 560.000 Menschen sollen derzeit ohne Arbeit sein. Das entspricht einer Arbeitslosenquote von über 12 Prozent. Das ist der höchste Arbeitslosenstand seit 1946. 

Corona-Virus-Mundschutzpflicht in Supermärkten
In den Supermärkten, Drogerien und Drogeriemärkten soll am Mittwoch die Mundschutzpflicht beginnen. "Die zusätzlichen Hygieneregeln sind unverzüglich, spätestens jedoch mit 6. April 2020 umzusetzen", so der Erlass des Gesundheitsministerium. Die Maßnahme soll zur Eindämmung des Corona-Virus beitragen. Ausnahmen gibt es für Geschäfte mit einer Fläche von unter 400 Quadratmetern. Dort sollen die bisher angewandten Hygienevorschriften auch weiterhin gelten.

Ab heute soll ein Mund-Nasen-Schutz in österreichischen Supermärkten und Drogerien getragen werden. Ab 6. April wird dies verpflichtend. Auch selbstgemachte Masken sollen getragen werden dürfen
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So legen Sie Mund-Nasen-Schutzmasken richtig an

Faßmann kündigt Schul-Erlass an
Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hat am Mittwoch einen Schul-Erlass angekündigt. Damit soll das Lernen während der Corona-Krise geregelt werden. Man solle die Schüler während der Corona-Krise aber nicht überfordern, allerdings werde die eintönige Wiederholung des Lernstoffs auf Dauer "zu langweilig", so Faßman im Ö1 Morgenjournal.  

Sozialwirtschaft: Einigung bei Kollektivvertragsverhandlungen
Die Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der Sozialwirtschaft sollen sich auf eine Lösung in den Kollektivvertragsverhandlungen verständigt haben. Für die Beschäftigen soll es in diesem Jahr ein Gehaltsplus von 2,7 Prozent geben. Eine 37-Stunden-Woche soll ab 2022 folgen. Für Beschäftigte, die während der Corona-Krise weiterhin Pflegedienste verrichten soll es außerdem eine Prämie von 500 Euro geben 

Pendlerpauschale auch für Home Office
Laut ÖVP-Klubobmann  August Wöginger solle, das Pendlerpauschale auch während des Home Office oder einer Dienstverhinderung gelten, so eine Aussendung. Im Ö1-Morgenjournal sagte er außerdem, dass er Corona-Prämien für Betriebe, Mitarbeiter des Öffentlichen Diensts und Polizisten von der Steuer befreien wolle. "Das Modell der Mitarbeiterbeteiligung sieht vor, dass Bonuszahlungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis zu rund 3.000 Euro völlig steuer- und sozialversicherungsfrei gestellt werden", so Wöginger.

Landtagsabgeordneter in NÖ infiziert
Der Landtagsabgeordnete Manfred Schulz (ÖVP), Bürgermeister von Gnadendorf, soll sich mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert haben, das berichtet "NÖN, Niederösterreichische Nachrichten". Nun liege er auf der Corona-Quarantänestation des Landesklinikums Hollabrunn und erhole sich Infektion.

Pressekonferenz zur Standort-Sicherung und Beschäftigung 
Die Bundesregierung informiert am Mittwoch um 13.00 Uhr über weitere Maßnahmen zur Standort-Sicherung und Beschäftigung in Österreich. Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP), Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) und Arbeitsministerin Christine Aschbacher (ÖVP) werden erwartet und werden über die Auswirkungen des Corona-Virus informieren und weitere Maßnahmen präsentieren. Wir werden berichten

Kreditnehmer sollen geschützt werden
Wie der "Standard" berichtet, soll die an einem Gesetz arbeiten, das es Privatpersonen und Kleinunternehmen ermöglichen soll, Kreditrückzahlungen während der Corona-Krise zu stunden. Die Stundung soll für drei Monate möglich sein, soll aber bei Bedarf um weitere drei Monate verlängert werden können. Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) soll das Gesetz befürworten. Es ermögliche den Geldinstituten die fehlenden Einnahmen besser vor ihren Zentralen rechtfertigen zu können, so der "Standard".

Österreich unterstützt Frankreich
"Frankreich hat Österreich um Aufnahme von einigen Corona-Intensivpatienten ersucht", das teilte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Dienstag mit. Man werde dieser Bitte natürlich nachkommen. Es sei symbolisch wichtig, dass man sich in Europa unterstützen, so Kurz. Nun sollen drei schwerkranke französische Patienten zur Behandlung nach Salzburg geflogen werden.

Vier weitere Tote in der Steiermark
Wie die Landessanitätsdirektion der Steiermark am Mittwoch bekanntgab, sollen vier weitere Personen infolge einer Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus verstorben sein. Damit steigt die Zahl der Corona-Opfer in der Steiermark auf mindestens 34. 

Über 10.000 Infizierte in Österreich
Erstmals in Österreich ist die Zahl der Personen, die sich nachweislich mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert haben auf über 10.000 gestiegen. Laut dem offiziellen Dasboard des Gesundheitsministeriums wurden bisher insgesamt 10.185 Personen positiv auf das Virus getestet (Stand 7.00 Uhr). Laut Angaben des Gesundheitsministeriums sollen bisher mindestens 128 Menschen infolge einer Infektion mit dem Virus gestorben sein.

Maskenpflicht in Supermärkten ab spätestens 6. April, mehr als 10.000 Infizierte in Österreich
Ab heute soll ein Mund-Nasen-Schutz in österreichischen Supermärkten und Drogerien getragen werden. Ab 6. April wird dies verpflichtend. Auch selbstgemachte Masken sollen getragen werden dürfen

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