Konsequentes Vorgehen
Mehr als 10.000 Anzeigen wegen Verstößen gegen Corona-Maßnahmen

Am 30. März 2020 fand ein Pressestatement zu den Maßnahmen gegen die Krise im Bundeskanzleramt statt. Im Bild (v.l.n.r.) Innenminister Karl Nehammer, Vizekanzler Werner Kogler und Bundeskanzler Sebastian Kurz.
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  • Am 30. März 2020 fand ein Pressestatement zu den Maßnahmen gegen die Krise im Bundeskanzleramt statt. Im Bild (v.l.n.r.) Innenminister Karl Nehammer, Vizekanzler Werner Kogler und Bundeskanzler Sebastian Kurz.
  • Foto: BKA/Andy Wenzel
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Wegen Verstößen gegen das Corona-Maßnahmenpaket der Regierung sollen bisher bundesweit über 10.000 Anzeigen ausgestellt worden sein, so Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) auf einer Pressekonferenz mit Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zu den aktuellen Entwicklungen der Corona-Krise. 

ÖSTERREICH. Mehr als 2.000 Anzeigen sollen dabei allein am vergangenen Wochenende ergangen sein, so Nehammer. Daher bekräftigte er erneut, dass man konsequent und hart gegen die "Gefährder" vorgehen werde.

Mindestabstand einhalten

Laut Innenministerium seien innerhalb der letzten Tage 10.426 Anzeigen in Zusammenhang mit Verstößen gegen die von der Regierung erlassenen Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Corona-Virus eingegangen. Häufig seien Gründe zur Anzeige das Bilden von größeren Personengruppen im öffentlichen Raum oder das Nichteinhalten der vorgeschriebenen Mindestabstands von einem Meter gewesen. 

Burgenland und Vorarlberg vorbildlich

Allein am Wochenende wurden 2.046 solcher Vorfälle zur Anzeige gebracht. Davon 699 in Wien, 410 in Tirol, 222 in Oberösterreich und 186 in Niederösterreich. Vorbildlich sollen sich die Vorarlberger und Burgenländer verhalten haben. Dort soll es am Samstag nur 52 bzw. 14 Gründe zur Beanstandung und Anzeigen gegeben haben. Am Sonntag wurden überhaupt keine Anzeigen vermeldet. 

Als "katastrophal gefährlich" bezeichnete Innenminister Nehammer das Nichteinhalten des Mindestabstands.
  • Als "katastrophal gefährlich" bezeichnete Innenminister Nehammer das Nichteinhalten des Mindestabstands.
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"Katastrophal gefährlich"

Als "katastrophal gefährlich" bezeichnete Innenminister Nehammer das Nichteinhalten des Mindestabstands. Er kündigte an, dass die Polizei  konsequent gegen solches Fehlverhalten vorgehen werde und drohte den Missetätern erneut mit empfindlichen Strafen. Wer  sein Fehlverhalten nicht umgehend korrigiere und nach polizeilicher Abmahnung damit fortfahre, werde "konsequent angezeigt, wenn er den Anordnungen nicht Folge leistet", so Nehammer.

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Am 30. März 2020 fand ein Pressestatement zu den Maßnahmen gegen die Krise im Bundeskanzleramt statt. Im Bild (v.l.n.r.) Innenminister Karl Nehammer, Vizekanzler Werner Kogler und Bundeskanzler Sebastian Kurz.
Als "katastrophal gefährlich" bezeichnete Innenminister Nehammer das Nichteinhalten des Mindestabstands.

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