Mein Wunsch für 2018 - eine Abrüstung der Worte

Kommentar von Chefredakteur Wolfgang Unterhuber.
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  • hochgeladen von Kerstin Wutti

Die Flüchtlingskrise 2015 und die anschließenden Dauer-Wahlkämpfe 2016 und 2017 haben dem Miteinander in diesem Land nicht gut getan. Was da an Hass - und zwar von allen Seiten - versprüht wurde und wird, hat eine neue Stufe der Eskalation erreicht.

Viel Platz für Wut und Hass

Leider fördern das auch viele Medien. Selbsternannte Wutbürgerinnen und Wutbürger kriegen im staatlichen und privaten Fernsehen und in manchen Zeitungen jeden Platz, den sie sich wünschen. Dazu kommen die sogenannten "sozialen Netzwerke", wo gegenseitig beschimpft und bedroht wird.

Streit gab es immer schon

Ich bin überzeugt davon, dass es auch anders geht. Schließlich gab es in der jüngsten Vergangenheit unserer Republik immer wieder turbulente Zeiten. Siehe Kärntner Ortstafelstreit, Abtreibung, Zwentendorf, Hainburg, Waldheim-Affäre. Aber am Ende, wie man so sagt, renkte es sich irgendwie immer wieder ein.

Gefahr für die Demokratie

Der gegenwärtige Hass zwischen den politischen Lagern und ihren Hass-Sympathisanten in den Netzwerken und diversen Medien scheint da nachhaltiger zu sein. Ich betrachte das als eine reale Gefahr für die Demokratie. Deshalb wünsche ich mir für das heurige Jahr bei politischen Themen mehr Gelassenheit und sachliche Diskussionen.

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