Weitere Maßnahmen
Mückstein will Ausgangssperre auch für Geimpfte

Am Sonntagabend meinte Mückstein in der "ZiB2", dass es eine klare Empfehlung von Expertenseite gebe, wonach weitere Maßnahmen notwendig seien. Diese seien bereits mit Regierung und Ländern besprochen worden. Dabei stehe auch eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für alle und damit auch Geimpfte im Raum.
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  • Am Sonntagabend meinte Mückstein in der "ZiB2", dass es eine klare Empfehlung von Expertenseite gebe, wonach weitere Maßnahmen notwendig seien. Diese seien bereits mit Regierung und Ländern besprochen worden. Dabei stehe auch eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für alle und damit auch Geimpfte im Raum.
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In Österreich ist um Mitternacht der Lockdown für Ungeimpfte in Kraft getreten. Damit reagiert die Regierung auf die dramatisch Corona-Lage. In der "ZiB2" bestätigte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein (Grüne), dass in wenigen Tagen weitere Schritte folgen könnten. Dabei stehe auch eine nächtliche Ausgangsbeschränkung für alle und damit auch Geimpfte im Raum.

ÖSTERREICH. Am Sonntagabend meinte Mückstein in der "ZiB2", dass es eine klare Empfehlung von Expertenseite gebe, wonach weitere Maßnahmen notwendig seien. Diese seien bereits mit Regierung und Ländern besprochen worden. Eine entsprechende Entscheidung könnte bereits am Mittwoch fallen so Mückstein.

"Wir sitzen alle im gleichen Boot"

"Wir sitzen alle im gleichen Boot", meinte Mückstein am Sonntagabend in der "ZiB2". Ein allgemeiner Lockdown könne nur durch eine Verringerung der Kontakte zwischen den Menschen verhindert werden, so der Minister. Genau das sei derzeit zwingend erforderlich. Die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen würden ab 22.00 Uhr gelten und damit auch eine erneute Schließung der Nachtgastronomie nach sich ziehen.

Weitere Maßnahmen könnten eine Verschärfung der FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen und eine Ausweitung der PCR-Tests und Einschränkungen bei Veranstaltungen sein, so Mückstein. Allerdings beobachte man aktuell noch die Auswirkungen der am Sonntag fixierten Maßnahmen.

Dramatische Situation auf Intensivstationen

Der Gesundheitsminister verteidigte Mückstein den ab Mitternacht in Kraft getretenen Lockdown für Ungeimpfte mit der "dramatischen Situation auf den Intensivstationen". Weshalb die Regierung der vierten Infektionswelle nicht schon früher mit strengeren Maßnahmen gegengesteuert hat, ließ der Minister unbeantwortet. MÜckstein verwies allerdings auf die seit letztem Montag geltende 2G-Regel und die zuletzt gestiegene Impfbereitschaft der Bevölkerung.

Entscheidung am Mittwoch

Mückstein kündigte an, dass er am Mittwoch Bilanz über die 2G-Regel ziehen und mit den Ländern über weitere Maßnahmen verhandeln wolle. Dabei möchte der Gesundheitsminister auch das am Freitag von Experten vorgelegte Maßnahmenpaket vorschlagen. "Hier erwarte ich mir eine Entscheidung am Mittwoch", so Mückstein. Ob es dafür eine Mehrheit geben wird, bleibt noch abzuwarten. Die ÖVP hatte sich vehement gegen Einschränkungen für Geimpfte ausgesprochen und diese strikt abgelehnt.

Sollte es einen allgemeinen Lockdown geben?

"Die Corona-Situation in Österreich ist ernst"

Auch Bundeskanzler Alexander Schallenberg (ÖVP) stellte weitere Verschärfungen in den Raum. Am Sonntagmittag hieß es bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Gesundheitsminister: "Die Corona-Situation in Österreich ist ernst". Die verkündeten Maßnahmen seien bereits "einschneidend", könnten aber bei Bedarf auch weiter nachgeschärft werden, wie Schallenberg auf Nachfrage meinte.

"Beschämend niedrige Impfquote"

Nach der Unterredung mit den Ländern appellierte Schallenberg an die Bevölkerung, die Maßnahmen einzuhalten sich impfen zu lassen. Der Lockdown für Ungeimpfte stelle nur eine Beschleunigung des bereits entwickelten Stufenplans der Regierung dar. "Wir setzen diesen Schritt nicht leichten Herzens, aber leider ist er notwendig", so Schallenberg, der Österreich eine "beschämend niedrige Impfquote" attestierte.

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