Österreichisch-ungarische Zusammenarbeit an der Schengen-Außengrenze

Bundesminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) besucht mit seinem ungarischen Amtskollegen das österreichische Kontingent im ungarisch-serbischen Grenzgebiet.
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  • Bundesminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) besucht mit seinem ungarischen Amtskollegen das österreichische Kontingent im ungarisch-serbischen Grenzgebiet.
  • Foto: Bundesheer/Pusch
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UNGARN. Seit November 2016 unterstützt das österreichische Bundesheer die ungarischen Behörden bei der Grenzsicherung der Schengen-Außengrenze. Der Zweck der Zusammenarbeit: Schlepper-Kriminalität und illegale Migration sollen eingedämmt werden. Dafür hat Österreich etwa 60 Soldaten abgesandt.

Neueste Technik im Einsatz

Neben modernen Kipper-, Tieflader-, Bagger- und Planiergeräten wurde an der Grenze auch ein neuartiger Zaun installiert, der Durchbrüche mit einer Genauigkeit von bis zu 20 Metern entdecken kann.

Weniger Flüchtlinge

"Derzeit kann ein allgemeiner Rückgang an Flüchtlingen verzeichnet werden", so Oberst Deutsch, Leiter des dritten Kontingents österreichischer Soldaten. Es gebe durch Flüchtlinge keine Auswirkungen auf die täglichen Pionier-Aktivitäten der Soldaten, so Deutsch.

Menschenrechte gelten für alle

Bei der Frage über mögliche Misshandlungen von Flüchtlingen bekräftigt Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ), dass die Menschenrechtskonvention für alle gelte, sowohl für Ungarn als auch für Österreich. Ein Verstoß gegen diese liege in der Zuständigkeit der Gerichte.

"Wie Österreich, nur wärmer"

"Die Zusammenarbeit mit den ungarischen Soldaten funktioniert gut", berichtet Martin, ein junger Soldat des dritten Kontingents. Er hat sich freiwillig für den Einsatz an der ungarisch-serbischen Grenze gemeldet und hat bisher nur gute Erlebnisse gehabt. Dass er beim Bau von Straßen neue Erfahrungen sammeln kann, sieht er als großen Pluspunkt. Und abschließend erzählt er: "Es ist hier eigentlich eh wie in Österreich, nur etwas wärmer."

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