Belastungsgrenze erreicht
PCR-Tests künftig nicht mehr für alle

Künftig wird man wohl auf Antigen-Testszurückgreifen müssen. Das sei besser, als gar nicht zu testen
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  • Künftig wird man wohl auf Antigen-Testszurückgreifen müssen. Das sei besser, als gar nicht zu testen
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  • hochgeladen von Johanna Schweinester

Aufgrund der Omikron-Welle stößt das PCR-Testsystem in manchen Regionen an seine Belastungsgrenze. Aus diesem Grund kündigte Generalmajor Thomas Starlinger, der Mitglied der gesamtstaatlichen Covid-Krisenkoordination (GECKO) ist, am Donerstag in der ZIB Nacht eine Änderung der Teststrategie an.

ÖSTERREICH. In Zukunft werde sich nicht jeder wie bisher testen lassen können. Stattdessen man werde man wohl gezwungen sein, Schwerpunkte in gewissen Bereichen zu setzen. Außerdem werde man auch auf Antigen-Tests zurückgreifen müssen.

Antigen-Tests: Besser, als gar nicht zu testen

In manchen Regionen Österreichs stößt das PCR-Testsystem an seine Belastungsgrenzen, so Starlinger. Außerhalb von Wien, wo man für die entsprechenden Kapazitäten gesorgt hatte, wird man gezwungen sein, Schwerpunkte zu setzen. Diese beinhalten den Pflegebereich, die Schulen und die kritische Versorgung. Außerdem werde man wohl auch Antigen-Tests einsetzen müssen. Diese sollen dann aber maximal zwölf Stunden gültig sein. Dieses Vorgehen sei besser, als gar nicht zu testen 

Unberechenbare Dynamik des Corona-Virus

Man reagiere damit auf die unberechenbare Dynamik des Corona-Virus, so der Generalmajor. Man fahre fort Lehren aus der derzeitigen Situation zu ziehen. Nun müsse man die entsprechenden Testsysteme aufbauen, damit man erst gar nicht mehr in eine Situation komme, wie es aktuell der Fall sei, so Starlinger. Zuletzt sei es in Österreich, außer in Wien gehäuft zu fehlerhaften Ergebnissen gekommen.

Aufbau neuer Testkapazitäten 

Der Aufbau neuer Testkapazitäten werde wohl acht bis zwölf Wochen in Anspruch nehmen, "wenn sie es sehr sportlich betreiben", so der Generalmajor. Innerhalb von GECKO stimme man sich sehr genau ab, was PCR- und Antigen-Tests betrifft. Zudem werde man die entsprechenden Empfehlungen an die Bundesregierung weitergeben.

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