Nach Außenministertreffen
Schallenberg hofft auf volle Reisefreiheit

„Vielleicht wird man schon Ende des Monats so weit sein, um einen neuen Schritt zu setzen“, so Außenminister Schallenberg beim Treffen mit seinem Amtskollegen in Slowenien.
  • „Vielleicht wird man schon Ende des Monats so weit sein, um einen neuen Schritt zu setzen“, so Außenminister Schallenberg beim Treffen mit seinem Amtskollegen in Slowenien.
  • Foto: RMA/Markus Spitzauer
  • hochgeladen von Julia Schmidbaur

Österreichs Außenminister hofft auf die rasche Aufhebung von allen Reisebeschränkungen. Das sagte ÖVP-Minister Alexander Schallenberg nach seinem Besuch seines Amtskollegen in Slowenien. Konkret hoffe er, dass die letzten Coronavirus-Einschränkungen für den Rest der EU-Länder rasch aufgehoben werden können.

ÖSTERREICH. „Vielleicht wird man schon Ende des Monats so weit sein, um einen neuen Schritt zu setzen“, sagte Schallenberg am Montag in Ljubljana. Bei Drittstaaten wolle Österreich jedenfalls noch bis Ende des Monats Juni auf eine EU-weite Vereinbarung abwarten. Schallenberg sagt bei einer Pressekonferenz nach dem Treffen mit seinem slowenischen Amtskollegen: „Ich hoffe, dass wir auf EU-Ebene bis Ende des Monats eine gemeinsame Liste und gemeinsame Kriterien entwickeln können. Diese Arbeit läuft derzeit mit Hochdruck. Ich warte darauf, was da geschieht, sonst müssen wir national unsere Entscheidungen treffen."

Vorsicht bei Drittstaaten

Mit Blick auf die Öffnung für Drittstaaten mahnte Schallenberg zur Vorsicht: „Wenn ein Schengen-Staat aufmacht, dann übernimmt er die Verantwortung für alle anderen, weil er damit den gesamte Schengen-Raum aufgemacht hat“, fügte er hinzu. Österreich werde auch genau und mit großem Interesse beobachte, welche Maßnahmen Slowenien gegenüber anderen Ländern setze.

Grenzschließungen erneut möglich

Beide Außenminister unterstrichen, dass man sich eng über die Lage und Maßnahmen bezüglich der Pandemie austauschen würden. Grund dafür sei vor allem, dass man einer zweiten Welle mit einer Grenzschließung vorbeugen möchte und um  auch um rechtzeitig entsprechend reagieren zu können. „Wir sind noch nicht über den Berg“, sagte Schallenberg: "Niemand in Europa  wünsche einen zweiten „Lock-down". Wenn man seriös sie, könne man jedenfalls neuerliche Grenzschließung nicht ausschließen, so der Außenminister.

200 Swarovski-Mitarbeiter verlieren ihren Job

Quellen: ORF

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!


Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen