Neue Details
So versteckte Strache Spenden vor der Öffentlichkeit

Wiener Anwaltskanzleien, Szenelokale und Immobilienfirmen: So kam es zum folgenschweren Treffen auf Ibiza.
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  • hochgeladen von Elisabeth Schwenter

Neue Details in Sachen Spenden-Skandal: Laut Berichten sollen Heinz-Christian Strache sowie Johann Gudenus Parteispenden in die Kassen von FPÖ-Vereinen geleitet haben. Zuwendungen sollen vom Waffenhersteller Steyr Arms und der Familie Turnauer gekommen sein.

ÖSTERREICH. Das beweisen nun laut Medienberichten neue Ermittlungsergebnisse: Konkret sollen sich der EX-FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache sowie Johann Gudenus um Spenden an parteinahe Vereine bemüht haben, um damit Großspenden vorbei am Rechnungshof zu schleusen und diese Gelder damit vor der Öffentlichkeit verstecken zu können.
Mehr dazu: Strache wird bei der Wien-Wahl antreten

Vier Vereine im Visier

Laut Ermittlungsergebnissen stehen vier Vereine unter Verdacht: Die 'Austria in Motion', die 'Patria Austria', 'Wirtschaft für Österreich' sowie das 'Institut für Sicherheitspolitik'. Der Vorwurf lautet, dass diese nach Anweisung von Heinz-Christian Strache und Johann Gudenus mit dem Vorsatz gegründet worden sind, 'finanzielle Zuwendungen für die FPÖ und Heinz-Christian Strache zu lukrieren'. Auffällig ist dies vor allem deswegen, weil Strache auch genau das im 'Ibiza'-Video erklärt: Dort sagt er, dass es parteinahe Verein gibt, an die Großspenden fließen müssen, damit der Rechnungshof eben keine Kontrolle darüber habe.
Mehr dazu: Die Geldbotin der FPÖ war EU-Mandatarin

'Vorbei am Rechnungshof"

Damit konnte Strache und die FPÖ Gelder vorbei am Rechnungshof schleusen. Laut den Ermittlungsergebnissen sagt etwa ein Zeuge aus, dass er Strache gefragt habe, wie er der FPÖ finanziell etwas Gutes tun könne. Daraufhin hätte Strache den Verein "Austria in Motion" genannt und der Zeuge habe  daraufhin mehrere Tausend Euro dortin überwiesen. Wie der Standard berichtet, soll Strache einem Investment-Banker zwecks 'Spende an die FPÖ' den IBAN , also die Kontonummer' des Vereins, geschickt haben.

Großspender waren Ilag, Turnauer und Waffenhersteller

Ebenso öffentlich wurden nun die Namen von Großspendern: Das wären einerseits die Industrieliegenschaftsverwaltungs AG (Ilag) und die Firma der Familie Turnauer gewesen. Laut Ermittlern sollen diese zwischen November 2015 und August 2018 insgesamt 475.000 Euro an FPÖ-nahe Vereine überwiesen haben. Der Waffenhersteller Steyr Arms GmbH soll ebenso 75.000 Euro an den FPÖ-nahen Verein 'Austria in Motion' gezahlt haben.

Ehefrau auf Versorgungsposten

Ebenfalls brisant: Laut Ermittlungsdetails sollte Johann Gudenus Ehefrau auch einen 'Job' bei einem dieser Vereine erhalten. Der 'Versorgungsposten' für sie wäre beim Verein 'Austria in Motion' geplant gewesen, Gudenus Frau Tatjana hätte dafür 1.000 Euro monatlich bekommen. Dazu kam es aber wegen dem Auffliegen des 'Ibiza-Skandals' nicht mehr.

Strache soll Geld, Gold und Benzin gebunkert haben

Quellen:
Ö1
Standard

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