Anreize schaffen
So will Aschbacher die Arbeitslosigkeit bekämpfen

Christine Aschbacher
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Die neue Arbeits- und Familienministerin, Christine Aschbacher (ÖVP), möchte Familien unterstützen. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollen künftig neue Modelle ausgearbeitet werden.

ÖSTERREICH. Unter der türkis-grünen Regierung ist die Familienministerin Christine Aschbacher nun auch für den Bereich Arbeit tätig. Dieser Zuständigkeitsbereich wurde aus dem grünen Sozialministerium herausgelöst. Als Arbeits- und Familienministerin ist sie daher nun auch für die Arbeitsmarktagenden verantwortlich. 

"Herzensanliegen"

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sei für sie als moderne Frau und Mutter von drei Kindern ein "Herzensanliegen", so die 36-jährige im Ö1-Morgenjournal. Sie kenne die täglichen Herausforderungen von 2,4 Millionen Familien. Es sei die Vision der Regierung und ihr Ziel diese "Vereinbarkeitsthemen" zu erleichtern. 

Christine Aschbacher bei der Angelobung
  • Christine Aschbacher bei der Angelobung
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Entbürokratisierung

Einen Vorteil, dass die Arbeitsmarktagenden nun beim Familienministerium liegen und nicht mehr beim Sozialministerium liegen, ortet Aschbacher bei den vielen Überschneidungen die es gebe. „Der Alltag von Familien soll entbürokratisiert und erleichtert werden, neue Arbeitsmodelle und Lösungsansätze sollen kommen“, so die Ministerin.

Lösungsorientiert

Die Arbeitslosenquote wolle man nachhaltig senken, man sei aber auch abhängig von der europäischen Wirtschaftsentwicklung. Es sei ihr ein großes Anliegen, dass das Arbeitsmarktservice noch servicefreundlicher werde. Menschen die in die Arbeitslosigkeit rutschen, sollen während dieser Phase "bestmöglich serviciert" werden. Die derzeitige AMS-Führung mache ihre Arbeit gut, gemeinsam mit dem wolle man offene, "lösungsorientierte" Schritte vorbereiten, so Aschbacher. 

Christine Aschbacher aus Wundschuh mit Präsident Alexander Van der Bellen.
  • Christine Aschbacher aus Wundschuh mit Präsident Alexander Van der Bellen.
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Anreizsystem

Ein Anreizsystem werde Menschen künftig dabei helfen, schneller ins Berufsleben zurückzukehren. Zentral sei dafür, dass man den Menschen das Gefühl gebe in der Arbeitsmarkt zurückkehren zu können. Eine Weiterentwicklung der "Schnittstelle" Qualifikation und Anforderungen des Arbeitsmarkts sei daher im Rahmen des Anreizsystems geplant, so die Steirerin. Zu einer möglichen Verschärfung der Zumutbarkeitsregeln wolle sie sich nicht äußern. Man werde gemeinsam mit den Kollegen eine schrittweise Lösung erarbeiten, so Aschbacher.

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