Greenpeace Report
So wirkt sich die Klimakrise auf unsere Bundesländer aus

Gletscherschmelzen setzen dem Westen Österreichs stark zu.
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  • Gletscherschmelzen setzen dem Westen Österreichs stark zu.
  • Foto: Greenpeace / Mitja Kobal
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Gletscherschmelze, extreme Trockenheit und Waldsterben. Das sind nur einige Probleme, mit denen Österreichs Landschaften dank des Klimawandels derzeit zu kämpfen haben. 

ÖSTERREICH. Im internationalen Vergleich sieht es nicht wirklich gut für Österreich aus. Unser Land ist von der Erderhitzung überdurchschnittlich stark betroffen. Mit rund zwei Grad Celsius ist der Anstieg der Durchschnittstemperatur doppelt so hoch wie im globalen Durchschnitt (rund 1 Grad Celsius). 

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Unterschiedliche Extreme in den Bundesländern

Der am 11. September veröffentlichte Greenpeace Report zeigt, dass aber nicht jedes Bundesland in Österreich mit den gleichen Problemen zu kämpfen hat. So leiden im Westen (Vorarlberg, Tirol, Salzburg) mit Gletscherschmelze, sterbende Almen und auftauende Permafrostböden vor allem die hochgelegenen Landschaften.
Im Osten hingegen sind es Starkregen, Hochwasser und extreme Trockenheit und Hitze, die den Bundesländern Burgenland, Niederösterreich und Wien zusetzen. Dem Neusiedlersee droht sogar die Austrocknung.
Die Landwirte in Kärnten, Oberösterreich und der Steiermark sind wegen Extremwetterverhältnissen wie Stürmen oder Hagel und auch Dürren und Waldsterben die größten Leidtragenden. Auf Basis der Analysen des Climate Change Centre Austria (CCCA) , hat Greenpeace für seinen Report die Orte des Geschehens in jedem Bundesland besucht und fotografisch dokumentiert, wie sich die Klimakrise schon heute auswirkt.

“Die Klimakrise ist längst in Österreich angekommen. Wir leiden schon heute an den Folgen der Erderhitzung: Im Westen schmelzen unsere Gletscher, sterben unsere Almen und die Berge drohen auseinanderzubrechen. Im Osten kämpfen wir mit Hitze, Dürre, Stürmen und der Neusiedlersee trocknet immer weiter aus”, warnt Sophie Lampl, Kampagnendirektorin bei Greenpeace.

Sterbende Almen fordern Tourismus und Bauern.
  • Sterbende Almen fordern Tourismus und Bauern.
  • Foto: Greenpeace / Mitja Kobal
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Die Politik darf die Natur nicht im Stich lassen

“Klimaschutz muss endlich Priorität in der Politik haben. Nur so können wir das schützen, was uns lieb ist: unsere Berge, unsere Wälder und unsere Seen. Darum braucht Österreich dringend höhere Reduktionsziele bei den Treibhausgasen, eine ökosoziale Steuerreform und unser Land muss raus aus schmutzigem Öl. Egal wer die nächste Regierung stellt, diese Punkte gehören ins Regierungsprogramm. Jetzt nicht zu handeln bedeutet die leidenden Menschen und die betroffene Natur im Stich zu lassen”, stellt Sophie Lampl klar.

Mehr zum Thema:
>> Zum Greenpeace Report

Autor:

Kerstin Wutti aus Wieden

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