Corona-Ticker Österreich
Verdachtsfälle von brasilianischer Mutation in Salzburg

Im Bundesland Salzburg gibt es erste Verdachtsfälle auf die erstmals in Brasilien nachgewiesene Corona-Mutation "P.1".
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  • Im Bundesland Salzburg gibt es erste Verdachtsfälle auf die erstmals in Brasilien nachgewiesene Corona-Mutation "P.1".
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In unserem Corona-Ticker findest du nationale Entwicklungen zur Corona-Pandemie. Allgemeine Fragen: Informations-Hotline 0800 555 621. Bei Verdacht auf Infektion: 1450. Wir tickern hier heute bis 14.00 Uhr für dich.

Aktuelle Zahlen:
AGES Dashboard:* 442.863 Laborbestätigte Fälle; 23.411 aktive Fälle; Genesene Fälle 411.163; Testungen 13.327.784 (Österreich Zeitraum 27.02.2020 bis 22.02.2021 0.00 Uhr).

Die wichtigsten Corona-Nachrichten im Überblick:

  • Von Montag auf Dienstag wurden 1.727 Neuinfektionen in Österreich verzeichnet. Im gleichen Zeitraum kamen 37 weitere Todesfälle hinzu. Bisher sind in Österreich 8.434 Menschen mit oder an dem Corona-Virus gestorben.
  • In Österreich benötigten am Dienstag 271 Corona-Patienten intensivmedizinische Versorgung und lagen auf Intensivstationen.
  • Die Zahl der Corona-Impfungen wächst in Österreich nur langsam. Rund 118.000 Impfungen waren es vorige Woche. Das sind nur um 14.000 mehr als in der Vorwoche.
  • Das Vakzin von BioNTech/Pfizer stoppt die Virusübertragung offenbar zu 89,4 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Studie des Konzerns hervor. Diese wurde gemeinsam mit dem israelischen Gesundheitsministerium durchgeführt.

Corona bei Schwangeren erhöht Sterberisiko für Baby nicht

Bei Schwangeren wird die Gefahr für einen Tod des Babys im Mutterleib oder nach der Geburt durch eine Corona-Infektion nicht erhöht. Das ist das Ergebnis einer am Dienstag vorgestellten Studie des Imperial College London. Die Studienresultate wurden im Fachmagazin "Ultrasound in Obstetrics and Gynecology" veröffentlicht. Schon im Vorfeld hatten Untersuchungen ergeben, dass es keinen Zusammenhang zwischen einer Corona-Infektion und dem Tod von Kindern im Mutterleib oder nach der Geburt gibt.

Gastronomie fordert Öffnung ab Mitte März

Die Gastronomie hofft auf erste Öffnungsschritte schon ab dem 15. März. Das wäre viel sicherer, als wenn sich die Menschen weiter im privaten Bereich treffen, argumentiert Brachenobmann Mario Pulker. 

Gastronomie fordert Öffnung ab Mitte März

Deutschland verlängert Grenzkontrollen zu Tirol um acht Tage

Das Nachbarland Deutschland verlängert die Grenzkontrollen an den Übergängen zu Tirol und Tschechien bis zum 3. März. Das bestätigte ein Sprecher des deutschen Innenministeriums am Dienstag. Demnach sollen die seit dem 14. Februar geltenden Verbote und Regeln für Einreisen von dort unverändert beibehalten werden. Zuvor hatte Deutschland die Länder Tschechien und die Slowakei sowie weite Teile Tirols zu sogenannten Virusvariantengebieten erklärt

Aus diesen Gebieten dürfen derzeit nur noch Deutsche sowie Ausländer mit Wohnsitz und Aufenthaltserlaubnis in Deutschland einreisen. Ausnahmen gibt es etwa für Lastwagenfahrer und Grenzgänger mit systemrelevanten Berufen. Allerdings müssen diese einen negativen Corona-Test mitführen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Die Regeln sollten zunächst nur für zehn Tage gelten.

Verdacht: "Brasilianische" Mutation in Salzburg

Im Bundesland Salzburg gibt es erste Verdachtsfälle auf die erstmals in Brasilien nachgewiesene Corona-Mutation "P.1". Derzeit überprüft man eine diesbezügliche Probe noch genauer. Das Endergebnis der Sequenzierung soll in einigen Tagen vorliegen.

Der betroffene Mann wurde bereits aus der Quarantäne entlassen. Laut den Gesundheitsbehörden ist er nicht mehr ansteckend. Nun versucht man seine Ansteckung bis zum Indexfall zurückzuverfolgen.

EMA prüft erweiterte Zulassung von Remdesivir

Die europäische Arzneimittelbehörde EMA prüft derzeit den erweiterten Einsatz des Medikaments Remdesivir. Das Medikament soll bei Corona-Patienten zum Einsatz kommen, die keine Sauerstoffunterstützung benötigen. Der US-Hersteller Gilead habe eine Genehmigung für diesen Anwendungsfall beantragt, teilte die EMA mit.  

Schon im Juli hatte die EU Remdesivir für die Behandlung von Covid-19 bei Erwachsenen und Jugendlichen zugelassen, die wegen einer Lungenentzündung Sauerstoffzufuhr benötigen. Das Mittel wurde ursprünglich gegen Ebola entwickelt.

Maskenverweigerer bei Wiener Westbahnhof festgenommen

Ein Maskenverweigerer wurde am Montagmorgen in der Nähe des Wiener Westbahnhofs festgenommen. Der 42-jährige Wiener war ohne die vorgeschriebene FFP2-Maske im Bahnhofsgebäude unterwegs. Als ihn die Sicherheitskräfte darauf aufmerksam machten, wurde er aggressiv und drohte sogar mit dem Umbringen. Dabei zog er auch noch einen als Taschenlampe getarnten Elektroschocker. Nachdem er die Waffe mehrmals auslöste, flüchtete der Maskenverweigerer, wie die Polizei am Dienstag berichtete.

Die alarmierte Polizei suchte nach dem Mann und entdeckten ihn schließlich in einem nahegelegenen Fast-Food-Restaurant. Der verhielt sich auch den Beamten gegenüber äußerst aggressiv. Daraufhin wurde der Mann festgenommen und die verbotene, versteckte Waffe sichergestellt.

PK "Aktuelles zu Standort und Beschäftigung"

Finanzminister Blümel, Arbeitsminister Kocher, Wirtschaftsministerin Schramböck informierten am Dienstag bei einer Pressekonferenz zum Thema "Aktuelles zu Standort und Beschäftigung" . 

513.000 ohne Job: Zahl der Arbeitslosen sinkt leicht

Wie Arbeitsminister Martin Kocher (ÖVP) heute bei einer aktuellen Pressekonferenz bekannt gab, sind aktuell rund 513.000 Menschen in Österreich ohne Job.

513.000 Österreicher haben keinen Job

EU-Bischöfe fordern gerechte Verteilung der Vakzine

Die katholische EU-Bischofskommission (ComECE) fordert eine gerechte Verteilung der Corona-Impfstoffe. Demnach sollen auch ärmere Staaten schnell Vakzine erhalten. Die EU-Institutionen müssten allen den Zugang zu den Vakzinen ermöglichen, lautet eine gemeinsame Mitteilung von ComECE und Caritas Europa vom Montag, laut berichtet Kathpress. Man müsse, "eine weitreichende Impfung nicht nur für Europas eigene Sicherheit und Schutz, sondern auch für die globale öffentliche Gesundheit als öffentliches Gut zu fördern".

70 Prozent der Israelis ab 16 mindestens einmal geimpft

In Israel sind rund 70 Prozent der Menschen ab 16 Jahren mindestens ein Mal gegen das Corona-Virus geimpft worden. Etwa 4,5 Millionen Israelis hätten die Erstimpfung und über drei Millionen bereits die Zweitimpfung erhalten, teilte der israelische Gesundheitsminister Yuli Edelstein am Dienstag auf Twitter mit.

Deutsches Durchreiseverbot für Obwexer EU-rechtswidrig

Europarechtsexperte Walter Obwexer von der Universität Innsbruck hält das deutsche Durchreiseverbot für Privatreisende aus Tirol über das Kleine und Große Deutsche Eck für EU-rechtswidrig. "Das Einreiseverbot ist zweifelsfrei nicht verhältnismäßig, wenn es um eine bloße Durchreise geht", meinte Obwexer in der "Tiroler Tageszeitung" am Dienstag.

"In diesen Fällen stellen die durchreisenden Personen aus Tirol nämlich keine Gefahr für die Gesundheit in Deutschland dar, weil sie ja nur durchreisen, sich in Deutschland aber nicht aufhalten dürfen", erklärte Obwexer. Die Ein- und Ausreise könnte kontrolliert werden und auch der damit verbundene Verwaltungsaufwand sei kein Rechtfertigungsgrund für eine Beschränkung der Grundfreiheiten, meinte der Europarechtsexperte.

Aktuelle Zahlen zum Corona-Virus

Bisher gab es in Österreich 448.371 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (23. Februar 2021, 9:30 Uhr) sind österreichweit 8.434 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 423.014 wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.362 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 271 auf Intensivstationen betreut.

Neuinfektionen in den Bundesländern seit der gestrigen Meldung:

  • Burgenland: 57
  • Kärnten: 140
  • Niederösterreich: 483
  • Oberösterreich: 145
  • Salzburg: 145
  • Steiermark: 230
  • Tirol: 147
  • Vorarlberg: 32
  • Wien: 348

Corona-Virus: Aktuelle Kennzahlen aus Wien

Stand Dienstag, 23. Februar 2021, sind in Wien seit Beginn der Pandemie 89.635 positive Testungen bestätigt. In den heute gemeldeten 348 positiven Testungen sind 9 Nachmeldungen der vergangenen Tage enthalten.

Die Zahl der mit dem Virus in Zusammenhang stehenden Todesfälle beträgt unverändert 1.658.

84.235 Personen sind genesen.

Am Montag wurden in Wien 53.101 Corona-Tests registriert, insgesamt macht das 2.937.797 Testungen in Wien.

0,8 Prozent Inflation im Jänner 

Die Teuerung in Österreich hat sich zu Jahresbeginn deutlich abgeflacht und betrug im Jänner nur 0,8 Prozent. Im Dezember 2020 lag dieser Wert noch bei 1,2 Prozent. Die günstigeren Preise bei den Nahrungsmitteln waren ausschlaggebend für den Rückgang gewesen. "Inflationsraten von weniger als 1 Prozent hatten wir zuletzt im Mai 2020 und über mehrere Monate in den Jahren 2015 und 2016", sagte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas am Dienstag.

Ohne die kosten fürs Wohnen hätte die Inflation nur 0,4 Prozent betragen. Die Kosten für Wohnung, Wasser und Strom stiegen im Schnitt um 2,1 Prozent. Die Mieten erhöhten sich im Durchschnitt um satte 5,4 Prozent.

Grüne für Testpflicht bei Einreise von Kärnten nach Osttirol

Gebi Mair, Klubobmann der Tiroler Grünen, fordert eine Testpflicht für die Einreise von Kärnten nach Osttirol. Diese sollen ähnlich wie die bereits verpflichtenden Ausreisetests aus Nordtirol funktionieren. Grund für seine Forderung seien die andauernden hohen Infektionszahlen in den an Osttirol angrenzenden Kärntner Bezirken Hermagor und Spittal an der Drau.

"Die Zahlen im Bezirk Hermagor sind sehr hoch und aktuell ist keine Änderung in Sicht. Außerdem scheint sich die britische Mutation B.1.1.7 dort sukzessive auszubreiten", erklärte Mair in einer Aussendung am Dienstag. Zwischen Osttirol und den beiden Bezirken gebe es viele Tagespendler. Zudem finde dort auch sonst viel bundesländerübergreifender Verkehr statt. Daher wäre auch diese vorübergehende Maßnahme aus seiner Sicht sinnvoll, so der Klubobmann.

Babyelefant-Infokampagne kostete rund 3,2 Mio. Euro

Das Bundeskanzleramt hat für Öffentlichkeitsarbeit, Werbung und Informationsarbeit im Rahmen der "Babyelefanten"-Kampagne 3,17 Mio. Euro ausgegeben. Allerdings ist bei dieser Summer das Agenturhonorar noch nicht inkludiert. Das geht aus der Beantwortung einer parlamentarischen Anfrage der NEOS durch das Bundeskanzleramt hervor.

Demnach wurden für Print-Produkte 1.328.607,83 Euro ausgegeben. Danach folgen Audiovisuelle Medien/TV-Spots mit 728.686,94 Euro und Onlinemedien/Digitale Medien mit 700.788,47 Euro. Zusätzlich gab es noch "Out of Home"-Werbung wie etwa Plakate um 201.612 Euro und Werbung im Hörfunk (194.776,01 Euro) und den Sozialen Netzen (21.607,66 Euro). Ziel der Kampagne war es laut Kanzleramt, "die Maßnahmen der Bundesregierung (Abstand halten) in Erinnerung zu rufen".

Corona-Maßnahmen vor Verfassungsrichtern

Seit April 2020 sind rund 200 Anträge beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) rund um Strafen nach Verstößen gegen Corona-Maßnahmen eingelangt. Dabei geht es um Fälle zu Betretungsverboten genauso wie etwa Maskenpflicht in Schulgebäuden. Mehr.

Corona-Maßnahmen vor Verfassungsrichtern

EU hält deutsche Corona-Einreiseregeln für unverhältnismäßig

Das Nachbarland Deutschland gerät wegen seiner verschärften Einreiseregeln für Tschechien, die Slowakei und Tirol zunehmend stärker unter Druck. Einige der Vorgaben seien unverhältnismäßig oder unbegründet, heißt es in einem Beschwerdebrief der EU-Kommission an den deutschen EU-Botschafter Michael Clauß in Brüssel. "Wir glauben, dass das nachvollziehbare Ziel Deutschlands - der Schutz der öffentlichen Gesundheit in einer Pandemie - durch weniger restriktive Maßnahmen erreicht werden könnte."

Mehr als 500.000 Corona-Tote in den USA

In den USA gibt es mittlerweile mehr als eine halbe Million Corona-Tote. Am Montag stieg die Zahl auf 500.054. Das ergab eine Auswertung der Nachrichtenagentur Reuters. Außerdem wurden in den USA inzwischen mehr als 28 Millionen Infektionen bestätigt. Damit liegen die USA in beiden Fällen deutlich vor jedem anderen Land der Welt.

Deutschland: 3.883 Neuinfektionen

Im Nachbarland Deutschland haben die Gesundheitsämter dem Robert Koch-Institut (RKI) 3.883 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Gleichzeitig wurden 415 weitere Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Dienstag hervor. Damit lag die Sieben-Tage-Inzidenz laut RKI am Dienstagmorgen bei 60,5. Vor vier Wochen, am 26. Jänner, hatte dieser Wert noch bei 107,6 gelegen.

Die Infos des Vortags:

Höchste Durchimpfung in Kärnten, geringste in Steiermark

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