Sigrid Maurer
"Wir haben noch keine Regierung gesprengt"

Die Grünen seien als "stabiler Partner bekannt", so die stellvertretende Klubchefin der Grünen Sigrid Maurer.
  • Die Grünen seien als "stabiler Partner bekannt", so die stellvertretende Klubchefin der Grünen Sigrid Maurer.
  • Foto: Johanna Rauch
  • hochgeladen von Adrian Langer

Die frisch gewählte Grüne Vize-Klubchefin Sigrid Maurer kann sich eine Zusammenarbeit mit der ÖVP durchaus vorstellen. Die Bedenken seitens der FPÖ, Ambitionen auf das Innenministerium zu haben, seien für sie "amüsante Interpretationen".

ÖSTERREICH. Warum haben Sebastian Kurz und Norbert Hofer so eine Angst vor einer Innenministerin Maurer? In den letzten Wochen thematisierten die beiden Herren des öfteren diese Möglichkeit. Sie wüsste es selbst nicht. Sie hätte nie Interesse an diesem Ministeramt, denn der Aufbau des Klubs braucht nun die volle Aufmerksamkeit, erklärte Maurer im OE1-Morgenjournal. Außer Grünen-Chef Werner Kogler und ihr habe von den Grünen keiner Erfahrung im alltäglichen Parlamentsbetrieb.

Auf die Frage, ob sie nicht eine Hürde für die ÖVP darstelle, sollte sie als Klubchefin aufrücken, falls Kogler ein Regierungsamt übernehmen wird: "Wir haben eine Verantwortung gegenüber unseren 600.000 Wählern", entgegnete Maurer. Sie könne sich auch eine Zusammenarbeit mit ÖVP-Klubchef August Wöginger vorstellen. Schließlich seien die Grünen ja in vier Landesregierungen drinnen. "Wir sind bekannt als sehr stabile Regierungspartei. Wir haben noch nie eine Regierung gesprengt".

Beide Parteien müssen sich bewegen

Es fällt auf, dass Maurer auch nicht mehr von einer 180-Grad-Wende spricht, wie sie es früher getan hat. Die inhaltlichen Gespräche kommentiert sie so: „Es sind zwei Parteien, die beide die Wahlen gewonnen haben, mit sehr unterschiedlichen Programmen. „Man braucht jetzt Zeit , um zu schauen, wo man Gemeinsamkeiten finden kann. Und natürlich bedeutet das auch, dass man sich bewegen muss. „Bei Koalitionen beide einen Schritt in die andere Richtung machen müssen.“

Sondierungen am 8. November zu Ende

Sebastian Kurz kündigte am Freitag an, dass die Sondierungsgespräche mit den Grünen am 8. November enden. Danach werde sich die Partei festlegen, mit wem sie in Koalitionsverhandlungen eintritt, so Kurz. Diese Gespräche werde man dann "selbstverständlich" exklusiv mit einer Partei führen.

Grüne gehen mit ÖVP in vertiefende Sondierungsgespräche

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