acodemy Gesamtsieger
3.000 Euro für die besten Ideen beim A1 Innovationsaward

Die beiden acodemy-Geschäftsführerinnen Anna Relle Stieger (re.), Elisabeth Weißenböck: "Wir bereiten Kinder darauf vor, ihre Zukunft in der digitalen Welt gestalten zu können, indem sie selbst Computerspiele und Apps programmieren. Unsere Vision für die Erwachsenen von morgen ist, dass sie mit acodemys Hilfe ihre Chancen nutzen und ihr Potential in der digitalen Welt verwirklichen können."
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  • Die beiden acodemy-Geschäftsführerinnen Anna Relle Stieger (re.), Elisabeth Weißenböck: "Wir bereiten Kinder darauf vor, ihre Zukunft in der digitalen Welt gestalten zu können, indem sie selbst Computerspiele und Apps programmieren. Unsere Vision für die Erwachsenen von morgen ist, dass sie mit acodemys Hilfe ihre Chancen nutzen und ihr Potential in der digitalen Welt verwirklichen können."
  • Foto: A1
  • hochgeladen von Maria Jelenko-Benedikt

Gemeinsam mit A1 und dem Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort suchten die Regionalmedien Austria (RMA) die innovativsten KMUs Österreichs. Dafür wurde der Innovationsaward 2020 ins Leben gerufen. Prämiert werden solche Unternehmen, die eine innovative Vorreiterrolle in ihrer Region einnehmen und zeigen, wie neue Technologien und digitale Lösungen erfolgreich eingesetzt werden. Den Hauptpreis gewannen zwei Unternehmerinnen, die mit "acodemy" gemeinsam eine Kinder-Plattform für Programmieren ins Leben gerufen haben.

ÖSTERREICH. Mit dem Innovationspreis 2020 unterstützen A1 und RMA die innovativsten KMUs Österreichs auf dem Weg in die Digitalisierung. Unter den Einreichungen wurden 25 Unternehmen aus ganz Österreich prämiert. Zu gewinnen gab es A1 Innovationschecks im Wert von je 3.000 Euro und mediale Werbeschaltungen. 

acodemy: "Marktlücke entdeckt"

Gesamtsieger wurde acodemy, eine Programmierschule für Kinder. Gewinnerin Elisabeth Weißenböck über ihr Geschäftsmodell: "Wir haben bemerkt, dass unter der  Bevölkerung das Grundverständnis für Programmieren nicht vorhanden ist. Da haben wir eine Marktlücke gesehen. Die digitale Revolution ist einfach noch nicht in Österreich angekommen. Die Kinder von Heute und Erwachsenen von Morgen brauchen digitale Kompetenzen, um in dieser Welt erfolgreich sein zu können. Kinder, die mit Spaß lernen, lernen auch nachhaltig. Das sehen wir bei den Kindern, die ihre eigenen Spiele oder Apps programmieren.

Co-Geschäftsführerin Anna Relle Stieger erzählt, wie das Startup zustande gekommen ist: "Wir haben uns bei einem Event der Österreichischen Computergesellschaft vor viereinhalb Jahren kennengelernt. Der Raum war voll von Männern in grauen Anzügen. Wir waren die einzigen Frauen. Wir hatten beide die Vision einer Programmierschule, wo Kinder mit Spaß Programmieren lernen können. Ein Freund hat uns dann einen Raum für den Unterricht zur Verfügung gestellt. In der ersten Stunde war nur ein Bub mit seinem Papa dabei. Vier Jahre und 5.000 Kinder später sind wir erfolgreich. Im Lockdown mussten wir uns entscheiden: Zusperren oder weitermachen? Wir haben uns für Weitermachen entschieden und Live-Online-Kurse ins Leben gerufen. Diese Live-Online-Kurse besuchten Kinder aus vielen Ländern Europas. Wir haben auch ein Sommercamp organisiert, bei dem wir 500 Kinder unterrichtet haben. 

"Andere bei Digitalisierung mitnehmen"

Ministerin für Digitalisierung, Margarete Schramböck (ÖVP), die den Scheck überreichte: "Wir zeichnen Jene aus, die in dieser Krise Großes geleistet haben, indem sie auf diesem Weg der Digitalisierung Andere mitnehmen. In diesem Fall sind es Kinder. Uns gefällt, dass Programmieren auch von zu Hause aus geht, also über Online-Kurse. Uns ist wichtig, dass wir keine digitale Kluft haben. Die Covid-Krise kann uns dabei helfen, diese zu schließen, indem wir von zu Hause lernen, arbeiten, spielen. 

A1 CCO Enterprise Martin Resel: „Gerade in den letzten Wochen haben viele kleine Unternehmen innovative Wege beschritten, um ihre Kunden zu begleiten und neue Zielgruppen zu erschließen. Mit dem Innovationsaward 2020 haben wir KMUs gesucht, die auch in herausfordernden Zeiten Mut und Kreativität gezeigt und erfolgreich auf neue technische Lösungen und digitale Geschäftsideen gesetzt haben.“

So kann man Kinder zum Programmieren bringen

Buchungen möglich unter www.acodemy.at 
Live Online-Kurse 1x/Woche - 90 Minuten, in kleinen Gruppen mit TrainerIn, buchbar für 5 oder 10 Einheiten. Kosten hängen von Kurs-Anzahl und Thema ab, zwischen 185 bis 370 Euro.
Feriencamps: 1 Woche lang inklusive Kinderbetreuung, ganztägige Kurse

A1 Innovationsaward: 98 Projekte, 23 Gewinner

Wien:

  • Buchkontor
  • Acodemy - virtuelle Programmierkurse für Kinder zwischen 5 und 17 Jahren
  • Knowledge Fox – Schulungsapp für Rotkreuz Zivildiener
  • SchuBu – die Lernplattform von LehrerInnen für LehrerInnen, das virtuelle Schulbuch
  • ACIB – Austrian Centre of Industrial Biotechnology – Digitale Plattform für Biotechnologie
  • VR Motion Learning GmbH – Tennis virtuell trainieren, verbessern und matchen

Niederösterreich:
That’s the Way – Die Plattform für Sportveranstaltungen & Leadershiphorses

Oberösterreich:

  • Solgenium - Health Work Force Analytic
  • Symptoma - Digitaler Gesundheitsassistent für Patienten und Ärzte.
  • IT Soforthilfe GmbH
  • Martin Installation
  • Stadlmann GmbH – gesunder Etikettendruck für kleine regionale Betriebe
  • Marktkraft – Online Trainingsprogramm für TrainerInnen

Steiermark:

  • LifeEarth – vom Reisebüro zum Gewürzhandel
  • Sissi´s Weinbar und creating culture – virtuelle Weinverkostungen
  • Regionalvermarkter Bad Waltersdorf

Kärnten:
Stereo Media Veranstaltungstechnik: Streaming von Gottesdiensten, Musikveranstaltungen

Burgenland:
Vitablick – VR Erlebnisse für Senioreneinrichtungen

Salzburg:
Polycular - EscapeLearnroom

Tirol:
Michlbauer Harmonikawelt & VirtRegio

Vorarlberg:
Replant Surfboard

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