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Turbulente Zeiten für Österreichs Energiewirtschaft.
  • Turbulente Zeiten für Österreichs Energiewirtschaft.
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ÖSTERREICH. Die Energiewirtschaft befindet sich stetig im Wandel. Decarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung sind mittlerweile zu alltäglichen Begriffen in dieser Branche geworden. Durch Solarpanels ist es schon längere Zeit auch Privathaushalten möglich, Energieerzeuger zu werden. Jedoch stellt die Umstellung auf nachhaltige Energie die großen Erzeuger vor viele Schwierigkeiten.

Viele Innovationen für die Zukunft

Schwankungen in Wind und Sonne können die Versorgungssicherheit gefährden und müssen durch neue Energiespeicher abgesichert werden. "Hier könnten zum Beispiel Akkus von am Netz hängenden Elektroautos helfen", so Nina Winter, Sprecherin vom innogy Innovation Hub. Die innogy SE ist laut Eigenangabe das führende deutsche Energieunternehmen mit einem Umsatz von rund 44 Milliarden Euro (2016), mehr als 40.000 Mitarbeitern und Aktivitäten in 16 europäischen Ländern.

Größere Verbreitung von Smart-Home

Aber nicht nur in diesem Bereich gibt es innovative Ansätze. Drohnen, die den Zustand der Solarpanels überprüfen, Echtzeit-Stromverbrauchsmessung und eine größere Verbreitung von Smart-Home Anwendungen, sind nur einige Beispiele der zahlreichen Innovationen die uns in nächster Zeit erwarten.

Das Ende der klassischen Einkäufe

"Durch die Beobachtung und Auswertung der Stromdaten können einige Vorteile für den Konsumenten geschaffen werden", berichtet Winter. So könne man heute schon ermitteln, wann verschiedene Geräte eingeschaltet sind. Vielmehr könnten durch diese Daten in Zukunft auch Services von Dritten angeboten werden, die automatisch erkennen, wenn alltägliche Dinge wie Geschirrspültabs ausgehen und diese automatisch nachbestellen.

Österreich an vorderer Stelle

"Mit einer Stromproduktion, die zu drei Vierteln auf erneuerbaren Energien fußt, sind wir Spitzenreiter in der EU", erklärt Barbara Schmidt, Generalsekretärin von "Oesterreichs Energie". Der Anteil von Strom an der gesamten Energie ist mit 20 Prozent noch ausbaufähig und soll mit der Initiative "Empowering Austria" bis 2030 auf 33 Prozent gesteigert werden.

Autor:

Dominik Thürridl aus Leopoldstadt

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