Berufs-Weltmeisterschaft in Brasilien: Unser Team zählt zu den Favoriten

Bereit für die WM in Brasilien: Die besten Lehrlinge Österreichs
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  • hochgeladen von Wolfgang Unterhuber

Aus Österreich konnten sich für heuer 35 junge Fachkräfte (fünf Frauen und 30 Männer) qualifizieren. Die WM ist ein Groß-Ereignis. Insgesamt treten 1.200 Nachwuchstalente aus nicht weniger als 72 Ländern an. Die Veranstalter rechnen mit über 200.000 Besuchern an den vier WM-Tagen. In insgesamt 50 Berufskategorien werden Medaillen vergeben. Etwa für die weltbesten Spengler, Maurer, Schneider, Floristen, Landmaschinentechniker, Steinmetzmeister, Motorradtechniker und so weiter.

Österreich ist derzeit Europameister

Österreich gehört übrigens zu den besten Ländern der Welt. Wir sind derzeit auch Europameister. Bei der EM (den EuroSkills) in Frankreich gewann unser Team im Vorjahr neun Mal Gold je fünf Mal Silber und Bronze und vier Sondermedaillen. Bei der vergangenen Weltmeisterschaft in Leipzig (2013) wurde unser Team Dritter. Erster wurde damals Südkorea. Der zweite Platz ging an die Schweiz.

Bisher drei Weltmeistertitel für Österreich

Bei den bisher 28 WordSkills wurde Österreich bisher drei Mal Weltmeister. In Lyon 1995, in St. Gallen 1997, in Montreal 1999. Ebenfalls drei Mal landeten wir zusätzlich unter den besten drei Nationen. In Seoul 2001, in St. Gallen 2003 und eben in Leipzig. Insgesamt hat Österreich bei den 28 Weltmeisterschaften bisher 187 Medaillen eingeheimst. Die meisten, nämlich 19, bei der bisher einzigen Heim-WM 19983 in Linz.

Harte Bandagen beim Wettbewerb

Die Berufsweltmeisterschaften sind nichts für schwache Nerven. Die Aufgaben müssen unter enormen Zeitdruck erledigt werden. Und zwar perfekt. Deshalb werden unsere Teammitglieder von ihren Betrieben auch frei gestellt und von einem Betreuerteam wie im Hochleistungssport auf die WM vorbereitet. Dabei geht es nicht nur um das handwerkliche Können, sondern auch um den Aufbau mentaler Stärken und um den Teamgeist. Denn gute Stimmung ist bekanntlich die halbe Miete.

Feierliche Verabschiedung - jetzt wird trainiert

Verabschiedet wurde unser Team schon. Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl und Sozialminister Hundstorfer streuten unserem Team dabei Rosen. „Wir wissen, dass ihr etwas könnt. Ihr braucht nichts mehr zu beweisen“, so Leitl. Unsere Teammitglieder gaben sich so cool wie Spitzensportler. Auf die Frage, worauf er sich in Brasilien am meisten freue antwortete ein Teilnehmer lachend: „Darauf, mich mit den Gegnern zu vergleichen."

Auf unserer Website finden Sie weitere Berichte zur Berufs-WM.

Autor:

Wolfgang Unterhuber aus Döbling

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