Biotechnologie: Die Zellversteher von Sankt Marx

Rund 1.700 Forscher aus 65 Nationen beschäftigen sich am Vienna Biocenter mit den Mechanismen von Zellen.
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  • Rund 1.700 Forscher aus 65 Nationen beschäftigen sich am Vienna Biocenter mit den Mechanismen von Zellen.
  • Foto: Christina Lukawinsky
  • hochgeladen von Linda Osusky

ÖSTERREICH. Über 800 Firmen, jährlich 19 Milliarden Euro Umsatz und über 50.000 Beschäftigte: Die Lebenswissenschaften in Österreich sind überaus lebendig. Und der Sektor, der Pharmazie, Biotechnologie und Medizingeräte umfasst, wächst.

Viele neue Jobs

Allein in Wien beschäftigt die Branche 35.000 Personen. Bis 2021 entstehen in Wien 500 neue Arbeitsplätze, wenn die neue Produktionsanlage des deutschen Pharmariesen Boehringer Ingelheim fertiggestellt sein wird. Boehringer Ingelheim steht auch hinter dem Mitte der 1980er-Jahre gegründeten Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP), um das herum das Vienna Biocenter (VBC) in Wien St. Marx entstanden ist.

Der Zelle auf den Grund gehen

Im Zentrum steht hier die Grundlagenforschung. "Es geht darum, zelluläre Mechanismen zu verstehen", sagt Harald Isemann, Geschäftsführer des VBC, zu meinbezirk.at. Basierend auf den Entdeckungen können etwa Impfstoffe oder Krebsmedikamente entwickelt werden. Waren am Anfang 60 Mitarbeiter am IMP beschäftigt, sind es heute am VBC, das vier Forschungsinstitute und 16 Firmen vereint, 1.700 Personen.

Investitionen in Unis und Forschung

"Es ist eine Zukunftsbranche, in die eine Volkswirtschaft wie Österreich investieren muss", so Isemann. Obwohl das VBC nicht direkt davon profitiert, begrüßt er die kürzlich im Parlament beschlossene Erhöhung des Unibudgets. Denn das bedeute mehr und bessere Leute für den Standort. "Das ist wichtig", so Isemann weiter.

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Rund 1.700 Forscher aus 65 Nationen beschäftigen sich am Vienna Biocenter mit den Mechanismen von Zellen.
Basierend auf Ergebnissen aus der Grundlagenforschung können etwa neue Medikamente entwickelt werden.

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