CEO der Superfund Gruppe
Ex-Finanzminister Gernot Blümel hat neuen Job

Gernot Blümel hat der Politik den Rücken gekehrt.
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Der ehemalige Finanzminister und Ex-ÖVP Chef Wiens wird ab März dieses Jahres die Expansion der international operierenden Gruppe von Investmentunternehmen forcieren. Blümel hatte seinen Rücktritt damit begründet, dass er mehr Zeit mit der Familie verbringen wolle.

ÖSTERREICH. Gernot Blümel (40), der seine politische Laufbahn bei der Jungen ÖVP begonnen hat, wird zum Chief Executive Officer (CEO) der Superfund Gruppe von Investmentunternehmen bestellt. Konkret leitet der frühere Spitzenpolitiker ab März 2022 die seit 26 Jahren global operierende Unternehmensgruppe mit Niederlassungen in Europa, den USA und Asien und soll vor allem die internationale Expansion forcieren. In seiner künftigen Funktion wird Gernot Blümel zwischen den Unternehmensstandorten in Wien, Tokio, Hongkong, New York, Vaduz und Zürich pendeln.

„Superfund ist eine bekannte Marke in der globalen Finanzwelt, die in Österreich gegründet wurde. Deshalb freue ich mich besonders, künftig mit engagierten Menschen rund um den Globus zusammen zu arbeiten, um diese Erfolgsgeschichte fortzuschreiben“, erklärt Gernot Blümel, der Philosophie und Wirtschaft studiert hat, zu seinem Wechsel in die Privatwirtschaft.

Superfund-Gründer Christian Baha holte Blümel

„Superfund zählt zu den weltweit führenden Hochtechnologie-Unternehmen der modernen Finanzindustrie und bekommt mit Gernot Blümel einen CEO, der in der internationalen Finanzwelt exzellent vernetzt ist. Er wird sich mit frischer Energie als dynamischer wie auch umsichtiger Stratege bewähren“, ist Superfund-Gründer Christian Baha, der den Finanzminister nach seinem Aus in der Politik geholt hat, überzeugt.

„Die Philosophie von Superfund war es von Beginn an, allen Menschen jene Anlagemöglichkeiten zugänglich zu machen, die bis dahin nur den Großinvestoren vorbehalten waren. Mit dieser Philosophie kann ich mich sehr gut identifizieren“, sagt Gernot Blümel. „Besonders in Zeiten niedriger Zinsen und hoher Inflation wird private Vermögensvorsorge zur Absicherung des Wohlstandes einer Gesellschaft immer wichtiger. Superfund versteht sich als Dienstleister, der genau dazu beiträgt und sein Angebot in den kommenden Jahren deutlich ausbauen wird.“

Darum trat Blümel zurück

Bevor Blümel von Sebastian Kurz zum Finanzminister und Wiener ÖVP-Chef berufen wurde, war er ÖVP-Mediensprecher im Parlamentsclub und Generalsekretär der Partei.

Die Geburt seines zweiten Kindes habe zu seinem Nachdenkprozess beigetragen, doch den Anstoß für seinen "endgültigen Beschluss" habe der nunmehrige Rücktritt Kurz' gegeben, so dessen langjähriger Weggefährte, Gernot Blümel bei seiner Rücktrittsrede im Dezember. "Es war mir eine Ehre", so sein Abschiedssatz. 

Die Superfund Gruppe von Investmentunternehmen wurde 1995 von Christian Baha in Wien gegründet und zählt zu den weltweit renommiertesten Fondsanbietern, die auf vollautomatisierte selbstentwickelte Computer-Handelssysteme setzen. In den vergangenen Jahren hat Superfund erfolgreich in die Weiterentwicklung seiner Systeme investiert und konnte mit einzelnen Fonds wichtige Auszeichnungen in den USA gewinnen.

Erster Hedgefonds für Privatanleger

Superfund hat 1996 die Finanzwelt revolutioniert und Hedge Fonds für Privatanleger zugänglich gemacht: Eine Asset-Klasse, die zuvor nur für einige wenige reiche Investoren zugänglich war, war plötzlich für jedermann verfügbar. Superfund war damit der erste Fondsanbieter, der weltweit Publikumsfonds mit vollautomatisierten Computer-Handelssystemen angeboten hat. Ziel der automatischen Handelssysteme ist es, langfristig positive Erträge sowohl bei steigenden als auch fallenden Märkten zu erzielen. Heute zählt Superfund mit Niederlassungen in den USA, Europa und Asien zu den weltweit führenden Hochtechnologie-Unternehmen der modernen Finanzindustrie.

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