Bundesweiter Lockdown
Handelsverband fordert Nachbesserung bei Corona-Hilfen


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Der Handelsverband (HV) fordert am Freitag zusätzlich zu den angekündigten Corona-Hilfen der Regierung eine Nachbesserung. Insbesondere kleine und mittelgroße Betriebe, die besonders unter den Schließungen leiden, hätten längst keine Eigenkapitalpolster mehr.

ÖSTERREICH. Als Vergleichszeitraum für die Hilfen müsse der Lockdown-Zeitraum sein, "sonst gehen Händler fast leer aus!", fordert der Handelsverband in einer Aussendung am Freitag. und pocht auf eine Änderung bei der Berechnung des Umsatzeinbruchs. Nach den aktuellen Plänen der Regierung ist ein Vergleich zum identen Monat 2019 zu ziehen. 

Als Berechnungsbasis für den Ausfallsbonus NEU müsse aber die Entwicklung der Gesamtverkaufsfläche pro Unternehmen berücksichtigt werden. Zudem sei eine sofortige Ausweitung des Ausfallsbonus NEU im Handel nötig.

"Hierfür müssen die Umsätze aus November und Dezember 2019 als Berechnungsbasis herangezogen werden, allerdings unter Berücksichtigung der Entwicklung der Gesamtverkaufsfläche pro Unternehmen. Wurden beispielsweise im Vorkrisenjahr 2019 die Umsätze mit 100m2 Verkaufsfläche erwirtschaftet und ist die Verkaufsfläche bis 2021 aufgrund eines Filialwachstums auf 200m2 angewachsen, muss dies auch bei der Berechnung des Ausfallsbonus bei den beiden relevanten Stichzeitpunkten entsprechend berücksichtigt werden", hieß es.

Rasche Hilfe gefordert

Einerseits muss sich der Verlust in Prozent an der identischen Gesamtverkaufsfläche berechnen, um nicht "Äpfel und Birnen" zu vergleichen. Anderseits muss sich die Höhe der Entschädigung auf die aktuelle Verkaufsfläche beziehen. Das wäre der einfachste und fairste Modus, um jene Händler, die in den letzten zwei Krisenjahren expandiert sind, nicht auch noch dafür zu bestrafen. Diese Regelung würde viele KMU-Betriebe helfen.

Entscheidend sei überdies, dass die Gelder für den "Patient Wirtschaft" ab dem ersten Tag  des Lockdowns fließen.

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