Preisabsprachen
Hersteller von Schultaschen droht Geldbuße

Einem Hersteller von Schultaschen werden Preisabsprachen vorgeworfen. Geldbuße sind die Folge.
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Aufgrund von Preisabsprachen stellte die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB)  einen Antrag auf Verhängung einer Geldbuße gegen einen Hersteller von Schultaschen und Rucksäcken.  

ÖSTERREICH. Der Geldbuße sind Ermittlungen durch die BWB in den Jahren 2019 und 2020  gegen einen Hersteller von Schultaschen bzw. -rucksäcken sowie gegen einige Händler vorausgegangen, weil Konsumenten auf die mutmaßlichen kartellrechtlichen Zuwiderhandlungen aufmerksam gemach haben, informierte die BWB in einer Aussendung. Nachdem das Kartellgericht auf Antrag der BWB bereits im Juli 2021 eine Geldbuße gegen einen Hersteller verhängt hat, stellt die BWB nunmehr auch einen Antrag auf Verhängung einer Geldbuße gegen einen Händler.

Die Bundeswettbehörde in der Radetzkystraße 2 in Wien.
  • Die Bundeswettbehörde in der Radetzkystraße 2 in Wien.
  • Foto: Google Maps
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"Die dieses Unternehmen betreffenden kartellrechtswidrigen Verhaltensweisen erfolgten im Zeitraum von Februar 2016 bis März 2019, wobei Vereinbarungen mit Herstellern von Schultaschen und Schulrucksäcken über die Einhaltung von Verkaufspreisen getroffen wurden", heißt es weiter. Der Hersteller habe dem Händler nur vermeintlich als unverbindliche Verkaufspreise bezeichnete Preise verbindlich vorgegeben, welche dieser in weiterer Folge auch beachtet haben soll. 

Milderung der Strafe in Aussicht

Da sich das betroffene Unternehmen dem BWB im Rahmen des Kronzeugenprogramms kooperativ zeigte, wurde beim Kartellgericht die Verhängung einer geminderten Geldbuße beantragt. Das Unternehmen hat ein Anerkenntnis abgegeben.

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