Am 8. November ist Boys' Day
Kampf gegen den Männermangel in Frauenberufen

Ein Junge schnuppert als Kindergärtner beim Boys' Day.
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  • Ein Junge schnuppert als Kindergärtner beim Boys' Day.
  • Foto: Sozialministerium
  • hochgeladen von Linda Osusky

Am 8. November ist Boys’ Day, der traditionelle Geschlechterrollen bei der Berufswahl aufbrechen soll.

Dass Kindererziehung und -betreuung eine gemeinsame Aufgabe von Männern und Frauen ist, hat sich bereits in vielen Familien durchgesetzt. In der Berufswelt ist das aber immer noch Frauensache: Gerade mal ein Prozent der österreichweit 33.037 Betreuungspersonen in Kindergärten ist männlich. Auf einen Pädagogen kommen laut Sozialministerium also 507 Kinder.

Volksschulen in Frauenhand

Der Boys’ Day hat zum Ziel, männlichen Jugendlichen Berufe in den Bereichen Erziehung und Pflege, also sogenannte "Frauenberufe", näherzubringen und die Berufswahl für diese Bereiche zu fördern. Denn die Akademisierung, etwa der Ausbildung zum Kindergartenpädagogen, zeigt laut Sozialministerium bislang wenig Wirkung. Doch nicht nur in den Kindergärten fehlt es an Männern, sondern auch an den Volksschulen. Der Lehreranteil liegt bundesweit bei unter acht Prozent.

Auch Pflegebranche betroffen

Ein anderer Bereich, in dem händeringend nach männlichem Personal gesucht wird, ist die Pflege. Bis 2025 sollen laut Schätzungen 1.600 Pflegekräfte fehlen. Am Boys’ Day öffnen mehr als 500 Einrichtungen von Schulen über Krankenhäusern bis hin zu Altersheimen für rund 5.000 Jungs ihre Türen und lassen sie in ihre Welt hineinschnuppern. Im vergangenen Jahr gaben immerhin 37 Prozent der Teilnehmenden an, dass sie sich vorstellen können, in pflegerischen oder pädagogischen Berufen tätig zu werden.

Ein Junge schnuppert als Kindergärtner beim Boys' Day.
Auch bei den Krankenpflegern sind mehr Männer erwünscht.

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