Studie zum Wohlbefinden
Tiroler sind glücklicher als Wiener

Tiroler sind laut Studie besonders glücklich
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Laut einer aktuellen Studie, gibt es ein starkes West-Ost-Gefälle was das Wohlbefinden der Österreicher betrifft. Laut dem Report ist Tirol das glücklichste Bundesland, in Wien fühlt man sich hingegen nicht ganz so wohl.    

ÖSTERREICH. Für die Studie wurden 5.000 Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt. Damit ist der Report die bisher größte Studie zu den Themen "Wohlfühlen" und "Zufriedenheit", die bisher in Österreich durchgeführt wurde. Die Ergebnisse der Umfrage wurden analysiert, die daraus hervorgegangen Daten dienten dann als Grundlage für einen Wohlfühl-Index.   

Umfrage

Besser auf die Bedürfnisse der Österreicher eingehen

"Mit dem Österreich Report wollten wir erfahren, wie es den Österreicherinnen und Österreichern geht, wie sie sich fühlen, wie zufrieden sie sind, wie die Stimmung in unserem Land ist", so BILLA Vorstandssprecher Robert Nagele über das Ziel der Studie. Zukünftig wolle man die Daten nutzen, um noch besser auf die Bedürfnisse der Kunden eingehen zu können, so Nagele weiter. 

Positive Wohlfühllage in Österreich

Laut dem Wohlfühl-Index fühlt man sich in Österreich generell recht wohl. Der wird mit Hilfe eines statistischen Modells unter Einbeziehung der Einflussstärken aus unterschiedlichen Lebensbereichen errechnet. Der Index zeigt auf einer Punkteskala an, wie es um das Wohlbefinden steht. Der österreichische Durchschnittswert beträgt hier 64,4 von 100 möglichen Punkten. Den größten Einfluss auf diesen Index haben Lebenssinn und Werte. 

v.l. Bardia Monshi, Leiter des Instituts für Vitalpsychologie, Elke Wilgmann, BILLA Vorstand, Miriam Hie, Moderatorin, Robert Nagele, BILLA Vorstandssprecher, Stefan Schiel, Managing Director marketmind
  • v.l. Bardia Monshi, Leiter des Instituts für Vitalpsychologie, Elke Wilgmann, BILLA Vorstand, Miriam Hie, Moderatorin, Robert Nagele, BILLA Vorstandssprecher, Stefan Schiel, Managing Director marketmind
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"Ohne Sinn kein echter Gewinn! Wie kommen wir nun aber zu einem Lebenssinn? Den Sinn eines geschriebenen Wortes verstehen wir, wenn jeder Buchstabe seine Form und seinen Platz gefunden hat und all die Buchstaben in ihrem Zusammenhang begriffen werden. Im Leben eines Menschen ist es genau so: Wir alle wollen dem Leben eine persönliche Form und Bedeutung verleihen, in dem wir an unseren Aufgaben wachsen und unseren Platz finden", so Psychologe Bardia Monshi, Leiter des Instituts für Vitalpsychologie,  über die Bedeutung des Lebenssinns. Gesundheit, Alltagstätigkeiten, Beruf, Partnerschaft und Familie sind ebenfalls Einflussfaktoren und bestimmen diesen Wert mit. 
 

Wohlfühlen steigt mit dem Alter

Laut der Studie zählen Menschen zwischen 50 und 65 Jahren zu den Glücklichsten in Österreich. Von den 100 möglichen Punkten erreicht diese Gruppe einen Wert von 67,3. Österreicher zwischen 18 und 25 Jahren kommen im Vergleich nur auf 62,5 Punkte.

Pensionisten fühlen sich laut Studie sehr wohl
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Ost-West-Gefälle

Vergleicht man das Wohlbefinden zwischen Ost- und Westösterreich, zeigt sich ein ähnliches Verhältnis. In Tirol sollen sich demnach die Menschen besonders wohl fühlen (67 Punkte), während man in Wien unzufriedener erscheint (61 Punkte).

West-Ost-Gefälle im Wohlbefinden
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Kinder machen glücklich

Zwei, drei oder mehr Kinder machen glücklicher als nur eins oder gar keines, so die Studie. Familien mit zwei Kindern erreichen 67 Punkte auf dem Wohlfühl-Index. Kinderlose Paare oder Singles schneiden deutlich schlechter ab, und erreichen nur 62,4 Punkte. Wer weder Kinder noch Partner hat, fällt sogar auf 60 Punkte ab. 


Beamte am glücklichsten

Menschen mit Matura oder höherer Ausbildung erreichen laut dem Index 65,9 Punkte. Menschen ohne Matura liegen mit 63,7 Index-Punkten unter diesem Wert. Einen wesentlichen Einfluss auf das Wohlbefinden hat der Beruf. Vergleicht man unterschiedliche Berufsgruppen so führen die Beamten den Wohlfühl-Index mit 70,5 Punkten deutlich an. Ihnen folgen Selbstständige mit 66,3 Punkten. Pensionisten schneiden mit 66,4 Punkten ähnlich gut ab. Wenig überraschend: Schlusslicht sind arbeitslose bzw. arbeitssuchende Menschen mit 49 Punkten. 

Beamte fühlen sich am wohlsten
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Hier lebt es sich gut

Österreich ist gesamt gesehen ein Land zum Wohlfühlen (64,4 Punkte). In manchen Bundesländern ist der Wohlfühlfaktor besonders hoch und dazu zählen Tirol (66,9 Punkte), Steiermark (66,2) und Salzburg (65,8 Punkte). Schlusslicht ist Wien mit 61,2 Punkten. Beim Städteranking (Durchschnittspunkte 64,4) hat Klagenfurt mit 65,4 Punkten die Nase vorne, dicht gefolgt von Innsbruck mit 65,3 Punkten und Graz mit 64,4 Punkten. Wien liegt mit 61,2 Punkten an vorletzter Stelle – ganz knapp vor St. Pölten (61,1 Punkte). Innerhalb Wiens liegen die 23 Bezirke sehr knapp beisammen: Angeführt wird das Bezirksranking von Wien-Hietzing mit 62,4 Punkten. Schlusslicht ist hier der 20. Wiener Gemeindebezirk Brigittenau mit 60,9 Punkten. 

In Tirol ist man am glücklichsten
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Burgenland Nummer 1 in Sachen Liebe

Den wohl größten Einfluss auf das Wohlbefinden der Österreicher haben Liebe und Partnerschaft. Hier siegt das Burgenland mit 68,9 Punkten nur knapp vor Salzburg mit 68,6 Punkten. In Sachen Liebe und Partnerschaft schneiden Vorarlberg (63,1 Punkte) und Wien (61,6 Punkte) am schlechtesten ab. 

Burgenland Nummer 1 in Sachen Liebe
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Innerer Schweinehund

Um das persönliche Wohlbefinden zu steigern, gibt es unterschiedliche Wege. Die Mehrheit der Befragten setzen dabei auf mehr Gesundheit und körperliche Fitness. "Wenn da nicht dieses Monster im Weg wäre: der innere Schweinhund. Immerhin werden 74 Prozent der Personen, die bei der körperlichen Fitness ansetzen, vom inneren Schweinehund eingeholt und kämpfen vergeblich gegen ihn an“, so Stefan Schiel, Managing Director marketmind. Das Markt- und Meinungsforschungsinstitut hat die Studie im Auftrag von BILLA durchgeführt und 5.000 Frauen und Männer in Österreich online befragt. 

Der innere Schweinehund
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Das kleine Glück liegt im Alltag

84 Prozent gönnen sich zwischendurch einen Snack oder ein „Glaserl“. 82 Prozent legen Wert auf gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie und 81 Prozent auf geselliges Beisammensein mit Freunden. 58 Prozent der Befragten nennen "Kochen" und 55 Prozent "Einkaufen" als Quelle ihrer Alltagsfreude. Dass Männer lieber einkaufen gehen (56 Prozent) als Frauen (54 Prozent), ist ein Studienergebnis, das überrascht, denn: "Als Lebensmittelhändler kennen wir natürlich unsere Kundinnen und Kunden und wissen, dass in unseren Filialen rund zwei Drittel Frauen und rund ein Drittel Männer den Einkauf erledigen", so Elke Wilgmann, BILLA Vorstand.

Allen gemeinsam ist die unbeliebteste Alltagsbeschäftigung: in einer Warteschlange stehen. Ein Ergebnis, das wenig überrascht.

Hier geht es zur Studie.

Autor:

Ted Knops aus Wien

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