Vor Schließung
Trotz Appells zur Osterruhe stürmten Österreicher Geschäfte

Lange Schlangen vor Geschäften
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  • Foto: Spitzauer, Archiv
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Schnell noch in den Baumarkt oder einen Einkaufsbummel erledigen, so dachten wohl viele Österreicher an den warmen Tagen Freitag und Samstag. Trotz dramatischer Appelle von Gesundheitsexperten. Auch das milde Wetter dürfte wohl auch eine Rolle gespielt haben. 

ÖSTERREICH. Volle Parkplätze vor den Geschäften.  Bereits am Freitag bewiesen Bilder vom Wiener Donaukanal, wie sehr die Menschen die ersten, lang ersehnten Frühlingsstrahlen genossen haben. Das gleiche Bild in anderen Bundesländern: In Innsbruck hat die Stadt aufgrund zahlreicher  Menschenansammlungen auf öffentlichen Plätzen mit Platzsperren gedroht.

Aber auch viele Geschäfte waren prall gefüllt mit Kunden, die noch schnell vor dem Wochenende, in Ostösterreich vor der angekündigten Osterruhe ihre Einkäufe erledigen wollten. Lange Schlangen vor Geschäften in Einkaufsstraßen und Ansammlungen waren die Folge. Aber auch vor Apotheken konnte man Menschenschlangen beobachten. Viele wollten sich noch schnell testen lassen, um etwa einen Friseurbesuch zu erledigen.

„Osterruhe schon jetzt“

Während der Handel mit der bevorstehenden Osterruhe alles andere als glücklich ist, rief Gesundheitsminister Rudi Anschober die Bürgerinnen und Bürger am Samstag dazu auf, schon vor der Osterruhe Kontakte zu vermeiden und zu den Feiertagen auch auf Reisen zu verzichten. Hier mehr zu Anschobers Appell auf vorgezogene Ruhe aufgrund der steigenden Zahlen von Patienten auf Intensivstationen.

Handel empört über Schließungen und Zutrittstests

Osterruhe "zu kurz und zu spät"

Viele Gesundheitsexperten gehen davon aus, dass der kurze Lockdown im Osten nicht ausreichen werde. So etwa der Epidemiologe Gerald Gartlehner, der die Maßnahmen für zu spät und zu kurz hielt. „Eher spät und eher kurz“ – so beurteilte auch Virologin Dorothee von Laer im APA-Gespräch die Lage. Es sei zu hoffen, dass die Menschen bereits in der Woche bis Ostern die Warnungen ernst nehmen und sich entsprechend verhalten. Der Komplexitätsforscher Peter Klimek sagte, die neuen Maßnahmen in der Ostregion könnten den aktuell negativen Trend zwar eindämmen, „es wird aber knapp für eine Trendumkehr“.

Zahl der Patienten auf Intensivstationen dramatisch hoch
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