Unternehmensgründung: Eine gute Geschäftsidee allein reicht nicht

Bei Selbstständigen ist die Arbeitszufriedenheit laut Studien höher als bei Angestellten
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  • hochgeladen von Linda Osusky

ÖSTERREICH. Endlich kein Chef mehr, vor dem man sich rechtfertigen. Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, sein eigener Chef zu sein? Doch wie ernst es mit dem Wunsch nach der Selbstständigkeit gemeint ist, merkt man spätestens bei der Erstellung des Businessplans, der laut dem Gründerservice der Wirtschaftskammer in erster Linie für den Gründer selbst ein wichtiges Planungsinstrument ist.

Der Plan vor der Gründung

In dem schriftlichen Unternehmenskonzept steht konkret wie und in welchen Schritten die Geschäftsidee umgesetzt werden soll, wie die Marktsituation für das Produkt oder die Dienstleistung und wie hoch der Kapitalbedarf ist. Der Businessplan ist eine wichtige Entscheidungsgrundlage für Geldgeber wie Banken oder andere Investoren.

Am Anfang steht die Idee

Doch zurück zum Anfang. Bevor der Businessplan geschrieben wird, braucht es eine gute Geschäftsidee. Die muss aber nicht zwingend neu sein. Sie kann auch ein bereits bestehendes Produkt oder eine Dienstleistung verbessern oder erweitern. Möglich ist auch die Übernahme eines Betriebs. Die Wirtschaftskammer betreibt für diesen Zweck die Nachfolgebörse. Eine weitere Möglichkeit ist Franchising, bei dem ein Unternehmenskonzept unter einer bereits eingeführten Marke gegen Gebühren übernommen wird.

Unternehmertyp oder nicht

Ob Unternehmertum tatsächlich das Richtige ist, hängt auch stark von der eigenen Persönlichkeit ab. Fachliches Wissen allein reiche meist nicht. Auch grundlegende kaufmännische Kenntnisse sollten Unternehmer schon mitbringen. Risikobereitschaft, Hingabe, Abstriche im Privatleben sind nicht Jedermanns Sache. Die Sicherheit wie im Angestelltenverhältnis fällt ebenfalls weg. Und Angst vor Fehlern sollte man als Unternehmer besser nicht haben. Der Gründerservice bietet einen kostenlosen Test an, um einschätzen zu können, ob man das Zeug zum Unternehmertyp hat. Manche Dinge, die für einen Unternehmer wichtig sind, kann man aber auch an Experten auslagern, wie etwa Steuerberater oder Buchhalter.

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