Erneut Kündigungen wegen Corona
Voestalpine streicht 500 Jobs an steirischen Standorten

Der Stahl- und Technologiekonzern voestalpine will noch heuer Hunderte Jobs an den beiden steirischen Produktionsstandorten Kindberg und Kapfenberg einsparen.
  • Der Stahl- und Technologiekonzern voestalpine will noch heuer Hunderte Jobs an den beiden steirischen Produktionsstandorten Kindberg und Kapfenberg einsparen.
  • Foto: voestalpine AG
  • hochgeladen von Andreas Baumgartner

Erneut kommt es zu einer großen Kündigungswelle. Diesmal trifft es den Stahl- und Technologiekonzern Voestalpine. Dieser streicht an den steirischen Produktionsstandorten Kindberg und Kapfenberg Hunderte Jobs. 

ÖSTERREICH. Traurige Nachrichten für das Mürztal. Einst Wiege der Schwerindustrie wackeln nun 500 bis 550  Jobs. Laut letzten Meldungen will die Voestalpine an den Standorten Kindberg und Kapfenberg massiv abbauen. Laut Konzernführung ist das Unternehmen durch die Corona-Krise in massive Verluste gerutscht.

Minus von 69,7 Millionen Euro

Nach Steuern häufte der Stahlkonzern ein Minus von 69,7 Millionen Euro an. Das meldet der Standard. Grund dafür sei die schwächelnde Nachfrage aus der Öl- und Gasindustrie und aus der Luftfahrtindustrie infolge der gedämpften Weltkonjunktur. Im Vorjahr verzeichnete Voestalpine noch einen Gewinn von 90,4 Millionen Euro.

Sozialplan für 550 Mitarbeiter

Bei der voestalpine Tubulars in Kindberg sind rund 1100 Arbeitnehmer, bei voestalpine Böhler Aerospace in Kapfenberg knapp 800 angestellt. Aktuell würde ein Sozialplan für alle zu kündigenden  500 bis 550 Mitarbeiter ausgearbeitet werden. "Wir sind gerade dabei, in der Steiermark einen Sozialplan für rund 500 bis 550 Mitarbeiter auszuverhandeln", sagte Konzernchef Herbert Eibensteiner  in den OÖN: "Wir gehen davon aus, dass dieser ab September, Oktober zur Anwendung kommen wird", umriss der CEO den Zeitplan. "Dort werden wir uns nachhaltig anpassen müssen."

Juli-Arbeitslosenzahlen um ein Drittel höher als im Vorjahr

Die Zahl der Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer lag Ende Juli im Vorjahresvergleich um 33 Prozent höher. Die Auswirkungen der internationalen Wirtschaftskrise sind auch weiterhin am österreichischen Arbeitsmarkt zu spüren, teilte das Arbeitsministerium am Montag in einer Aussendung mit.

Juli-Arbeitslosenzahlen um ein Drittel höher als im Vorjahr
Hochwasser-Voralarm in Oberösterreich, Muren und Überflutungen in Salzburg

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!


Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen