Der richtige Hustensaft - damit Beschwerden Schnell gelindert werden

Gerade in der kalten und nassen Jahreszeit kommt es häufig zu Atemwegserkrankungen, die oft mit langwierigem, quälendem Husten einhergehen.

Husten ist zunächst einmal ein Symptom und keine eigenständige Erkrankung. Zudem hat er die wichtige Funktion, die Atemwege schnell von Keimen und Bakterien zu befreien. Trotzdem beeinträchtigt er das Wohlbefinden und kann unbehandelt zu ernsthafteren Erkrankungen wie Bronchitis oder sogar Lungenentzündung führen.

Ein Hustensaft kann die Beschwerden lindern und der Erkrankung entgegenwirken. Um das passende Mittel herauszufinden, ist es jedoch wichtig, ein paar grundlegende Dinge über Husten und Hustensäfte zu wissen.

Grundsätzlich wird ein Hustensaft in zwei Kategorien unterschieden:

  • Hustenstiller
  • Hustenlöser

Jede Art ist mit sowohl pflanzlichen als auch synthetischen Wirkstoffen erhältlich.

Um eine möglichst schnelle Wirksamkeit zu erreichen, muss der Hustensaft mit der Art des Hustens abgestimmt werden.

Worin unterscheiden sich Hustenstiller von Hustenlösern?

Eine Erkältung beginnt in der Regel mit dem typischen Kratzen im Hals, das sich zu einem sogenannten unproduktivem, also trockenem Husten entwickelt. Dieser ist oft bellend, mitunter auch schmerzhaft. Er wird unproduktiv genannt, da er zu keiner Linderung führt. Im Gegenteil: oft zieht ein Hustenreflex noch weitere Hustenanfälle nach sich. Besonders in der Nacht sind die Anfälle quälend, da dem Körper der für die Erholung so wichtige Schlaf entzogen wird.

Innerhalb von etwa drei bis vier Tagen geht ein unproduktiver Husten dann in einen produktiven Husten mit Schleimbildung über. Der Körper produziert Schleim, um die Krankheitserreger loszuwerden. Oft sitzt der Schleim jedoch fest in den Atemwegen und lässt sich nicht ohne weiteres abhusten. Hier kommen die sogenannten Hustenlöser zum Einsatz.

Hat sich der Schleim gelöst, geht der produktive Husten wieder in einen Reizhusten über, der noch für einige Tage bestehen bleibt.

Wie wichtig ist die Einnahme eines Hustensaftes?

Starker und häufiger Husten kann die ohnehin schon gereizten Schleimhäute noch mehr belasten. Zudem nimmt die Anzahl der Flimmerhärchen in den Bronchien ab, die als "Wächter" gegen Eindringlinge wie Keime und Bakterien fungieren.

Sie sollten Ihren Körper bei einer Erkältungskrankheit durch viel Ruhe und viel Flüssigkeit bei seiner Selbstheilung unterstützen. Manchmal ist dies jedoch aus beruflichen Gründen oder anderen Umständen nicht möglich. Ein Hustensaft kann Ihnen dabei gute Dienste leisten. Er kann vor allen Dingen verhindern, dass sich der Husten festsetzt und zu einer schlimmeren Erkrankung entwickelt.

Hustensaft pflanzlich oder synthetisch - was ist besser?

Dies kann man so ohne weiteres nicht beantworten. Pflanzliche Mittel gelten als unbedenklich. Viele Hustensäfte auf pflanzlicher Basis wirken sehr gut und können auch den trockenen Hustenreiz recht effektiv stillen. Sie gelten als gut verträglich und können auch Kindern gegeben werden. Die meisten pflanzlichen Hustensäfte enthalten Extrakte aus Thymian, Eukalyptus oder Efeu. Besonders Efeu wird durch seine schleimlösende und entkrampfende Wirkung als Hustenlöser empfohlen. Hustenstillende pflanzliche Wirkstoffe sind Huflattich, Isländisch Moos oder Eibisch.

Pflanzliche Stoffe können mitunter jedoch allergische Reaktionen auslösen. Auch wirken pflanzliche Medikamente etwas langsamer und nicht so breit wie chemisch hergestellte Hustensäfte, dafür aber sehr viel schonender.

Bei den synthetischen Arzneimitteln handelt es sich eher um einen Hustensaft für Erwachsene. Sie haben ein breiteres Wirkungsspektrum, lindern oft auch die Begleiterscheinungen wie Fieber oder Kopfschmerzen. Zudem wirken synthetische Mittel sehr schnell und auch bei starken Beschwerden.

Dafür besteht ein höheres Risiko für Wechsel- oder Nebenwirkungen. Viele haben ein hohes Abhängigkeitspotential sowie eine sedierende Wirkung. Seien Sie daher vorsichtig bei der Bedienung von Maschinen oder beim Autofahren und lesen Sie die Packungsbeilagen durch.

Sowohl Hustenstiller als auch hustenlöser sind in drei Varianten erhältlich:

  • Frei verkäufliche Arzneimittel
  • Apothekenpflichtige Arzneimittel
  • verschreibungspflichtige Arzneimittel

Frei verkäufliche Medikamente sind in Drogeriemärkten oder über das Internet erhältlich. Apothekenpflichtige Mittel können Sie zwar rezeptfrei kaufen, allerdings nur in Apotheken.

Gibt es einen Hustensaft Test?

Im Internet gibt es mehrere Tests und Vergleiche von Hustensäften.

Welcher Hustensaft wird als bester Hustensaft empfohlen?
Zu den am häufigsten verwendeten Hustenstillern gehören Mittel mit dem Inhaltsstoff Dextrometorphan. Sie sind nicht verschreibungspflichtig, weil der Wirkstoff, im Gegensatz zu sonstigen chemischen Inhaltsstoffen ein geringeres Abhängigkeitspotential hat.

Beachten Sie folgendes:

  • Hustenstiller sollten vor allen Dingen nachts und nicht über einen zu langen Zeitraum angewendet werden, weil sie die Schleimhäute zu sehr austrocknen. Sie beruhigen und fördern den Schlaf.
  • Hustenlöser werden tagsüber eingenommen. Sie helfen dem Körper dabei, den zähen Schleim loszuwerden. Das erwünschte Abhusten würde in der Nacht jedoch stören.
  • Hustenstiller und Hustenlöser dürfen nicht gleichzeitig angewendet werden!
  • Wenn Ihr Husten länger als etwa zwei Wochen anhält und Fieber, Atemnot oder Brustschmerzen auftauchen, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen.
  • Bei trockenem Reizhusten stellen auch Lutschpastillen und Halsbonbons eine Alternative dar.
  • Ein altes Hausmittel ist auch Tee mit Honig. Ferner können auch Kräutertees zur Behandlung von Husten eingesetzt werden. Fencheltee beispielsweise wirkt schleimlösend, Eibischtee hilft bei trockenem Reizhusten.


Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Aktuell

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!



Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen