LH Hermann Schützenhöfer zu Gast beim Geburtstag von Johann Aichhofer
95 Jahre und kein bisschen leise

Anpacken statt hadern als Lebensmotto: Johann Aichhofer, LH Hermann Schützenhöfer (v.l.)
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  • Foto: KK
  • hochgeladen von Gerhard Langmann

PICHLING. - Es war klar, dass das Zusammensitzen zum 95-er, zu dem der Jubilar LAbg a.D. Johann Aichhofer in den Gasthof Schlosstoni eingeladen hatte, einen geselligen Verlauf nehmen würde. Denn es zählte stets zu den Wesensmerkmalen des vormaligen Vizebürgermeisters (ab 1950) und Bürgermeisters (ab 1955) der Gemeinde Rossegg, auf die Menschen zuzugehen und sich ihrer Standpunkte anzunehmen. Das blieb so, als er bei der Zusammenführung der Kommunen Ettendorf, Pichling und Rossegg in die Gemeinde Georgsberg im Jahr 1968 zum Bürgermeister dieser Gemeinde (er übte diese Funktion bis 1987 aus) gewählt wurde.
Seine Umgänglichkeit, Tatkraft und sein politisches Geschick, mit anderen Couleurs umzugehen, sprachen sich bald auch in der Landeshauptstadt herum. Als Obmann des ÖVP-Bezirks Deutschlandsberg wurde er 1970 in den Steirischen Landtag gewählt. Hier galt sein Einsatz gleichermaßen den Sorgen der Menschen und der Aufwärtsentwicklung des Bezirkes. Ihm zählten sachliche Argumente mehr als parteipolitisches Kalkül. Dieses Miteinander-Können ermöglichte ihm die Umsetzung wertvoller infrastruktureller Vorhaben für den Bezirk. 1985 zog sich Johann Aichhofer aus der Landespolitik zurück.
Die Verdienste um die Bevölkerung, aber auch die Anerkennung in der Steirischen Volkspartei  waren wohl der Grund für den Besuch von LH Hermann Schützenhöfer. Zur Erinnerung: Im Jahr 2014 hatte Altlandeshauptmann Josef Krainer dem damaligen Neunziger die Ehre gegeben. Der Landeshauptmann schwelgte in seiner Laudatio in den Kräfteverhältnissen der damaligen Zeit. „Du hattest immer die Menschen im Auge“, erinnerte Schützenhöfer an die Verdienste des Jubilars. Mit einer herzlichen Umarmung bekräftigte er seine Glückwünsche zum hohen Geburtstag.
Im Kreis der Familienangehörigen, Verwandten und Freunde fanden sich auch Bürgermeister Walter Eichmann, Rotkreuz-Bezirksstellenleiterstellvertreter Peter Kunz sowie die Freiwillige Feuerwehr Rossegg mit HBI Gerd Grinschgl, der Kameradschaftsbundbezirksverband mit Obmann Erich Resch, Ehrenobmann Franz Lambauer und der Ortsverband St. Stefan mit Obmann Rupert Stipper ein. Die besondere Bindung zur Jägerschaft kam in der Gratulation der Jagdgesellschaft Rossegg, der er als Jäger, Aufsichtsjäger, Jagdpächter und Bezirksjagdausschussmitglied angehörte, zum Ausdruck. In herzlichen Worten bedankten sich Vbgm Karl Bohnstingl, Obmann der Jagdgesellschaft, und Ortsstellenleiter August Gruber aus Stainz mit einem Präsent für das weidmännische Engagement.
Auch musikalisch wurden die Glückwünsche vorgetragen. Die Schar der Urenkelkinder traf mit ihrem „Hoch soll er leben“ die Meinung der Gäste, während die List-Familie Neujahrsgeiger-Gstanzl zum Besten gab, die Gruppe Ȧlle Viere mit ihrem Gesang die Volksmusik bemühte und die Erzherzog Johann Jagdhornbläser mit Leiter Ernst Treffler die Jagd in den Mittelpunkt stellten.

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