Umfrage der WOCHE
Deutschlandsberg lebt Solidarität

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Wie hat sich unser Leben in den vergangenen Tagen und Wochen verändert? Welche Fragen beschäftigen die Menschen derzeit in Deutschlandsberg und über die Bezirksgrenzen hinaus? -Unsere aktuelle Umfrage offenbart persönliche Einblicke in Alltag und Lebensumfeld sowie individuelle Sichtweisen auf gesellschaftsrelevante Themen:

Harald Harmel

"Live vorm Rathaus"-Organisator aus Deutschlandsberg:
Die momentane Situation ist schlimm und doch fühle ich mich nicht bedroht. Es gibt Dinge zu erledigen, für die es oft wenig Zeit gibt. Momentan schmökere ich in meiner Bibliothek, höre mir alte „Hadern“ wieder an, schau mir Konzerte im Netz an und räume auf. Und - allen da draußen, die für uns da sind und uns das Leben in dieser Zeit nicht schwerer machen: Danke! Ihr seid wunderbar!

Harald Harmel
  • Harald Harmel
  • Foto: Elke Kleindinst
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István Holló

Pfarre Deutschlandsberg:
„Fürchtet euch nicht!“ – lesen wir an unzähligen Stellen der Bibel. Dieser Aufruf zur Ermutigung bildet eine große Brücke, die von Weihnachten über Ostern bis in unsere Tage reicht. Ja, auch zu Ostern haben schlechte Nachrichten keine Pause. Das wird uns in diesen Tagen der Krise besonders bewusst. Wir Christen bekennen all den Nachrichten von Krankheit, Leid und Tod zum Trotz die gute Botschaft, das Evangelium: Jesus ist auferstanden. Er selbst kommt zu uns, auch wenn wir leiden müssen. Er stärkt unseren Glauben: Ich bin mit dir. Die Hoffnung von Ostern möge uns stärken, einander beizustehen und trotz allem zu Ostern das ‚Leben‘ feiern!

Stadtpfarrer István Holló
  • Stadtpfarrer István Holló
  • Foto: Foto Sophie
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Irmtraud Pribas

Energieagentur Weststeiermark:
Kaum ein Auto auf der Straße auf dem Weg zur Arbeit. Und wieder denke ich, wie gerne würde ich zu meiner Tochter nach Oberösterreich fahren. Meine Tochter ist erkrankt – vor Covid-19 – und ist im Krankenhaus. Aber ich darf und soll und würde sie auch nicht besuchen. Das Risiko ist einfach zu hoch. In diesen Momenten, bin ich froh, dass es diese klaren Verordnungen gibt, nach denen ich mich richten kann.
Und ich bin so dankbar, dass wir in Österreich ein hervorragendes Gesundheitssystem haben. Und daher auch großer Applaus von mir für Alle, die an vorderster Front tätig sind. Natürlich besonderer Applaus für die Ärzte, das gesamte medizinische Personal und für alle, die in der Pflege tätig sind, die jetzt noch mehr gefordert sind. Aber auch Applaus für alle, die in der Pharmabranche rund um die Uhr die Stellung halten und die für die Versorgung der Patienten dringend notwendigen Medikamente liefern.

Irmtraud Pribas mit Luna, Energieberaterin auf vier Pfoten
  • Irmtraud Pribas mit Luna, Energieberaterin auf vier Pfoten
  • Foto: EAW
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Barbara Spiz

Stadträtin aus Deutschlandsberg:
Ich fühle mich um 25 Jahre zurückversetzt. Damals waren meine Kinder noch klein, ich zu Hause und wir hatten sehr viel Zeit für Familie und Freunde. Was mir jetzt fehlt, ist das Zusammenkommen mit der ganzen Familie, das Lachen und ganz besonders die Zeit mit meinen Enkelkindern. Derzeit erledige ich gerne Einkäufe für Menschen die Hilfe brauchen.

Barbara Spiz

Claudia Rossbacher

Schriftstellerin aus St. Stefan ob Stainz:
Home Office ist für mich Alltag. Solange wir zu Hause bleiben sollen, nutze ich also die Zeit, um an meinem nächsten Steirerkrimi weiterzuschreiben. Weniger erfreulich ist, dass meine Lesereise für „Steirerstern“ abgesagt werden musste. Dass die Buchhandlungen geschlossen sind, wird zu weiteren Einkommensausfällen führen. Auch wenn der Online-Buchhandel jetzt boomt, kann er die Verluste nicht annährend ausgleichen. Wer die Zeit zum Bücher Lesen nützen möchte, sollte bitte in den Webshops der lokalen Buchhändler bestellen, nicht beim großen Konkurrenten aus Übersee, der ohnehin schon der reichste Mann der Welt ist und bis auf weiteres gar keine Bücher mehr ausliefert, zumal sich in der Krise mit anderen Artikeln mehr Geld verdienen lässt. Ein ganz herzliches Dankeschön möchte ich meiner Wahl-Gemeinde St. Stefan ob Stainz, ihren Mitarbeitern, den Nahversorgern und dem Team um Hans-Peter Schirak aussprechen, die uns unermüdlich und kostenfrei mit Waren aus dem Kaufhaus Rossmann, der Apotheke Pureté und der Trafik Gruber versorgen.

Claudia Rossbacher
  • Claudia Rossbacher
  • Foto: Rossbacher
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Unsere Umfrage aus der letzten Woche:

Deutschlandsberger appellieren an Eigenverantwortung


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