Ein Jahr Wander-Lust, statt Corona-Frust

Susanne und Franz Reiterer bei einer ihrer Wander-Touren, hier bei der Schrottalmhütte
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  • Susanne und Franz Reiterer bei einer ihrer Wander-Touren, hier bei der Schrottalmhütte
  • Foto: Reiterer
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Schwager und Schwägerin, das sind Franz und Susanne Reiterer. Sie haben das letzte von der Corona-Pandemie gezeichnete Jahr zu einem besonderen Vorhaben genutzt: Jede Woche eine Wanderung - das Konzept ist aufgegangen und geht auch heuer weiter.

DEUTSCHLANDSBERG. Als im Vorjahr die Corona-Pandemie ausgebrochen ist, hat viele Menschen die Wanderslust gepackt. So auch Franz Reiterer aus St. Peter im Sulmtal und seine Schwägerin Susanne Reiterer aus Deutschlandsberg, die sich ganz besondere Ziele gesetzt haben.
Begonnen hat alles im Mai 2020, als die beiden erstmals gemeinsam die Heiligengeistklamm in Schloßberg bei Leutschach durchwanderten. 

Jede Woche eine Wanderung

"Dabei haben wir die Idee geschmiedet, dass wir uns einmal in der Woche für weitere Wanderungen treffen. Dazu hat abwechselnd einer von uns die jeweils nächste Tour ausgesucht und die Wanderung angeführt", erklärte Franz Reiterer zu diesem "wandersamen" Plan.

Der Ausgagspunkt für die Wander-Idee: Die Heiligengeist-Klamm
  • Der Ausgagspunkt für die Wander-Idee: Die Heiligengeist-Klamm
  • Foto: Reiterer
  • hochgeladen von Susanne Veronik

Gesagt getan: In diesem einen Jahr hat das Duo insgesamt 43 Wanderungen geschafft. Dabei haben die beiden Pensionisten nicht weniger als 686,5 km in 238,7 Stunden zurückgelegt. Auch das legendäre Gipfel – bzw. Halbzeit-Zirberl' durfte bei den angepeilten Zielen nicht fehlen. "Unsere Hunde 'Daisy' und 'Emil' begleiteten uns sogar einige Male auf unseren Wegen", freut sich Susanne Reiterer und ihr Schwager fasst zusammen: "Der Wettergott hat es immer gut mit uns gemeint. Wir sind bei den 43 Touren nur einmal in einen Regenguss gekommen. Es ist uns also gelungen, die Corona-Zeit mit schönen Erinnerungen zu befüllen."
Die längste Wanderung war übrigens jene von der Weinebene bis ins Wanderdorf Soboth mit stolzen 23 km.

Das nächste Wanderjahr ist angebrochen

Und, wie geht es jetzt nach diesem einen Jahr weiter? "Wir hören nicht auf und waren erst in der Vorwoche wieder unterwegs, nämlich zur "Roten Wand" in Fronleiten. Dort sind wir bis auf drei Meter an Steinböcke herangekommen, das war ein wunderbares Erlebnis.
Nächste Woche sind wir gleich wieder auf Schusters Rappen unterwegs, wenn es das Wetter erlaubt. Wir haben jedenfalls auch in diesem Jahr viel vor", freuen sich die beiden Wandersleut' auf das neue Wanderjahr.

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